Dienstag, 26. April 2011

Badende

F. Vallotton, Le Bain turc (Das türkische Bad), 1907, Öl auf Leinwand, Genf, Musée d'art et d'histoire , Quelle: Stiftung Langmatt

Baden/CH.- Der Ausstellungstitel bietet sich an, schon des Städtenamens wegen: «Baden: Badende in der Kunst von Cézanne bis heute», die vom 8. Mai bis 10 Juli 2011 in der Badener Stiftung Langmatt zu sehen ist, vereint rund 60 Bilder, grafische Werke und Skulpturen zu einem Thema, welches in der europäischen Kunst und Literatur eine lange Tradition hat. Ausgehend von Cézannes «Badende» aus dem Sammlungsbestand der Langmatt zeigt die Ausstellung anhand von ausgewählten Werken aus privaten und öffentlichen Sammlungen, dass sich mit dieser Tätigkeit immer auch bestimmte künstlerische und ideelle Anliegen verbanden.

Die Ausstellung vereint rund 60 Gemälde, grafische Werke und Skulpturen zu einem Thema, welches in der europäischen Kunst und Literatur eine lange Tradition hat. Ausgehend von Cézannes Baigneuses (Badende) von 1895-96 aus dem Sammlungsbestand der Langmatt zeigt die Ausstellung anhand von ausgewählten Werken aus privaten und öffentlichen Sammlungen, dass sich mit dieser Tätigkeit immer bestimmte künstlerische und ideelle Anliegen verbanden. So verknüpften die deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein oder Erich Heckel das Baden mit der sozialen Utopie einer von gesellschaftlichen Konventionen befreiten Ursprünglichkeit des Lebens.

Mit Arbeiten von Dieter Hall und der diesjährigen Sommergäste Adrian Schiess und Annelies Štrba bezeugt die Ausstellung, dass das Thema bis heute eine Faszination auf Künstlerinnen und Künstler ausübt.

Die ausgestellten Künstler
Jacques-Laurent Agasse, Cuno Amiet, Pierre Bonnard, Eugène Boudin, Paul Cézanne, Honoré Daumier, Edgar Degas, August Deusser, Albrecht Dürer, Salomon Gessner, Giovanni Giacometti, Michael Günzburger, Dieter Hall, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Liebermann, Aristide Maillol, Edouard Manet, Otto Mueller, Max Pechstein, Otto van Rees, Pierre-Auguste Renoir, Petra Ronner, Hans Sandreuter, Hermann Scherer, Adrian Schiess, Annelies Štrba, Franz von Stuck, Félix Vallotton

Rahmenprogramm zur Ausstellung
Montag, 30. Mai, 19:00 Uhr, Museum Langmatt: Vortrag: Das neue Bäderquartier von Baden, Mario Botta, Architekt (auf italienisch mit deutscher Zusammenfassung)
Montag, 6. Juni, 19:00 Uhr, Museum Langmatt: Vortrag: "Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib, das seine Gründe hat, ihre Gründe nicht sehen zu lassen." Ein philosophischer Blick auf Degas' 'Nu au rideau jaune' (circa 1885/86), PD Dr. Wolfgang Rother, Privatdozent für Philosophie an der Universität Zürich

Eintritt: CHF 15.-- / 12.-- (Freunde Museum Langmatt, Mitglieder Club Langmatt), Anmeldung erforderlich: info@langmatt.ch

Öffnungszeiten: Di bis Fr 14 - 17 Uhr, Sa und So 11 - 17 Uhr

Baden: Badende in der Kunst von Cézanne bis heute
8. Mai bis 10. Juli 2011
Museum Langmatt
Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown
Römerstrasse 30
CH-5401 Baden
T 0041 (0)56 200 867-0
http://www.langmatt.ch
info@langmatt.ch

Keine Kommentare:

Impressum

Herausgeberin und inhaltlich Verantwortliche gemäß § 5 TMG: Petra Gabriel, Im Leimenacker 12, 79725 Laufenburg
Telefon: 0152/01789342, info(at)petra-gabriel.de, redaktion(at)3land.info
www.3land.info, www.petra-gabriel.de
Copyright © 2004-2014 für alle Seiten by Gabriel Publishing

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle können wir keine Haftung für die Inhalte externer Links übernehmen. Bei unseren externen Links handelt es sich um eine subjektive Auswahl von Verweisen auf andere Internetseiten. Für den Inhalt dieser Seiten sind die jeweiligen Betreiber / Verfasser selbst verantwortlich und haftbar. Von etwaigen illegalen, persönlichkeitsverletzenden, moralisch oder ethisch anstößigen Inhalten distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit.