Dienstag, 17. Mai 2011

15. Zürcher Festspiele

Zürich.- Auch die 15. Zürcher Festspiele vom 17. Juni - 10. Juli 2011 bieten eine besondere Kombination von Oper, Konzert, Tanz, Theater und Kunst und präsentieren damit die reichhaltige Vielfalt der Kulturinstitute in der Metropole an der Limmat. Die Eröffnung am 18. Juni wird wieder auf dem gesamten Gelände des Theaterhauses Gessnerallee gefeiert.

Ein Thema, welches in diesem Jahr immer wieder aufscheint, ist das Thema des Abschieds, des Abschieds als solchem, ja des Abschieds vom Leben. Viele Opern handeln nur davon, doch wenige so unterschiedlich eindringlich wie Verdis Falstaff, Wagners Parsifal und Janaceks Totenhaus. Im Schauspiel erleben wir in einer Theatralisierung der Schubert'schen Winterreise den fremden Wanderer, der einzieht und fremd wieder auszieht und eben seinen traurigen Abschied nimmt. Die beiden grossen Orchester der Stadt, das Tonhalle-Orchester Zürich und das Orchester des Opernhauses, rahmen die Festspiele ein mit Aufführungen der beiden bedeutendsten Requien der Musikgeschichte, jenem von Mozart und jenem von Giuseppe Verdi.

Die Zürcher Festspiele wollen jedoch noch mehr. Sie wollen sich mit kostenlosen Veranstaltungen der kulturinteressierten Bevölkerung öffnen, Schwellenängste abbauen und auch persönliche Begegnungen mit den an den Festspielen teilnehmenden Künstlern ermöglichen. Zu Beginn laden die Festspiele ein zum Eröffnungsfest und zum Festival der Künste auf dem Gelände der Gessnerallee sowie zum Sommernachtsball und dem «Klassik-Tag» in der Bahnhofshalle. Ohne Eintritt besucht werden können auch die drei traditionellen Open-Airs auf dem Münsterhof, eine Revue des Internationalen Opernstudios im Centralhof, Begegnungen mit bekannten Künstlern beim «Meet the Artist Day» sowie die Verleihung des Zürcher Festspielpreises der Bär-Kaelin Stiftung im Opernhaus.

Zürcher Festspiele
17. Juni - 10. Juli 2011
Ticketoffice c/o Tonhalle Zürich
Gotthardstrasse 5
CH – 8002 Zürich
Fax + 41 (0)44 206 34 69
www.zuercher-festspiele.ch

Mehr zu den Veransttstaltungen

Allerlei Zweifel in der Eifel

Wer noch immer glaubt, Liebe und Mordlust haben nichts miteinander zu tun, wird vom Leben manchmal eines Besseren belehrt. Und wenn dann auc...