Donnerstag, 19. Januar 2012

dies & das & Wiener Blut

Die in Lörrach geborene und in Weil am Rhein lebende freischaffende Künstlerin Susanne Schultze-Trautmann zeigt zum Jahresbeginn neue Werke zum Thema „Farbspiele – Begegnungen“ in der Villa Berberich Bad Säckingen.
3land.- Am 4. Februar steht «Wien - auf dem Weg in die Romantik 1770 bis 1828» über zwölf Stunden in kammermusikalischen Konzerten, Lesungen und Gesprächsrunden auf dem Programm des Tonhalle-Orchesters Zürich. Der Kammermusiktag steht unter dem Patronat des österreichischen Botschafters. «Da gibt es die grossen Meister: Haydn, Mozart, Schubert, Beethoven; und es gibt unzählige Kleinmeister. Alle haben sich wechselseitig beeinflusst und künstlerisch aneinander Anteil genommen.» Mitglieder des Tonhalle-Orchester Zürich stellen in kammermusikalischen Ensembles neben bekannten Komponisten auch Werke von Hoffmeister, Hummel, Krommer und Wagenseil stündlich im Kleinen Saal der Tonhalle vor. Eine Sonderpublikation, ein Gespräch mit Hans-Joachim Hinrichsen und Lesungen u.a. mit dem SchauspielerGottfried Breitfuss ergänzen und vertiefen das Thema «Wien - auf dem Weg in die Romantik».
Für Kinder von vier bis elf Jahren gibt es von 10.30 bis 17 Uhr mit der Musikvermittlerin Sabine Appenzeller ein Sonderprogramm zum Mitmachen. Das interaktive Konzert «Moz-Moz-Art» beispielsweise erzählt von einem aussergewöhnlichen Kind, das am Klavier komponiert. Für das leiblicheWohl aller ist mit «Wiener Schmankerln» reichhaltig gesorgt.
https://www.tonhalle-orchester.ch/

Ausstellungen

Mit einen 90 Jahre währenden Künstlerleben beschäftigt sich das Museum am Burghof in Lörrach noch bis 22. Januar. Es geht um Gottfried Legler. In über 50 Jahren künstlerischen Wirkens hat er ein umfangreiches Werk geschaffen. Es reicht über naturnahe Landschaften, expressive Bildaussagen hin zu aktuellen, oft bedrückenden Themen. In diesen ist der „Mensch als Handelnder und Leidender Gegenstand des Bildes“, wie Legler es formuliert. Die große Retrospektive zeigt Werke aus der Sammlung des Museums am Burghof und Leihgaben des Künstlers. Ebenfalls bis 22. Januar 2012 im Museum zu sehen: Rolf E. Samuel – Gedächtnisausstellung zum 75. Geburtstag. Die Ausstellung im Hebelsaal beinhaltet Bilder des Lörracher Künstlers aus der Sammlung des Museums am Burghof und Leihgaben aus Privatbesitz.
Museum am Burghof, Basler Straße 143, 79540 Lörrach, Tel. 07621/919370, www.museum-loerrach.de 

Die in Lörrach geborene und in Weil am Rhein lebende freischaffende Künstlerin Susanne Schultze-Trautmann zeigt zum Jahresbeginn neue Werke zum Thema „Farbspiele – Begegnungen“ in der Villa Berberich Bad Säckingen (Foto). 
Begegnungen sind der Künstlerin wichtig und daher ein immer wiederkehrendes Motiv in ihren Werken. Dargestellt werden Menschen, die miteinander kommunizieren, zusammen stehen, kommen und gehen. Oftmals werden sie stark abstrahiert, wie Silhouetten in ihren Umrissen nur angedeutet. Die Gesichter und Figuren bleiben bewusst reduziert und anonym. Die Bilder entstehen als Ölmalerei und in eindrucksvollen Mischtechniken mit expressiven Farben und kraftvollen Linien.
Susanne Schultze Trautmann absolvierte ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Basel. Eine Ausbildung als Farbtherapeutin in Luzern folgte. Seit drei Jahren zeigt die Künstlerin ihre Werke in ihrer eigenen Galerie „Passione dell’arte“ in Weil.
Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis 19. Februar 2012 mittwochs, donnerstags, samstags, sonn- und feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Freitag, 20. Januar um 18:00 Uhr statt. 

Das Antikenmuseum Basel verlängert seine aktuelle Erfolgsausstellung Sex, Drugs und Leierspiel. Rausch und Ekstase in der Antike bis zum 15. April 2012. Ausserdem bietet das Museum das ganze Jahr interessante Workshops für sehbehinderte Menschen an. Das Antikenmuseum bietet in diesem Jahr auch Workshops für Menschen mit einer Sehbehinderung an. Sehbehinderte nähern sich der Antike auf verschiedenen Wegen: Sie kommen mit unterschiedlichen Materialien der antiken Kunst in Berührung, tasten Statuen ab, modellieren Figuren aus Ton und giessen antike Kunstwerke in Gips ab. Das kostenlose Angebot wird von der Emma Schaub Stiftung finanziert
Alle Angebote unter: www.antikenmuseumbasel.ch/mitmachen/angebote-fuer-sehbehinderte/

Literatur

Am Montag, 30. Januar, 19 Uhr, ist Boualem Sansal im Literaturhaus Basel zu Gast. Sansal, gleichermassen Künstler wie politischer Kopf, gehört zu den wenigen kritischen Intellektuellen Algeriens, die noch in der Heimat leben und unerschrocken Kritik an den dortigen Verhältnissen üben. Er wurde 2011 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. http://www.literaturhaus-basel.ch/

Musik

Für das Konzert mit Julian Arp in der Reihe "Junges Podium" im Lörracher Burghof steht ein neuer Termin fest: 12. Februar 2012, 11 Uhr. Für den 16. Februar konnte eines der angesagtesten Trios der aktuellen Berliner Jazzszene gewonnen werden: Meyer / Baumgärtner / Meyer. M/B/M entfalten urbane Klangwelten aus Jazz, Indierock und elektronischer Musik. M/B/M machen es ihren Hörern nicht leicht. Sie entführen in einen urbanen Dschungel, in dem jeder sich das Hörerlebnis bewusst erkämpfen muss.
http://www.burghof.com/

Einen Klavierabend mit Claire Huangci bietet das Institut für Bildnerisches Denken in Grenzach-Wyhlen (Bergstraße 11) am Samstag, 4. Februar, 20 Uhr. Die einundzwanzigjährige Claire Huangci aus New York gehört zu den herausragenden VirtuosInnen ihrer Generation. Sie gewann in bedeutenden Wettbewerben erste Preise. Sie spielt am Vorabend im Basler Stadtkasino Beethovens 2. Klavierkonzert. Diese Gelegenheit wollen wir nicht verstreichen lassen, sie nach zwei Jahren auch wieder einmal an unseren Konzertflügel zu bitten. Ein fantastischer Klavierabend ist da sicher. 
Bitte bald anmelden, nur noch wenige Plätze: Tel. 07624-989460 oder info@countune.com

Theater

Das aktuelle Spielzeitteam des Freien Theaters Tempus Fugit stellt am 20. Januar im Kesselhaus Weil am Rhein eine Inszenierung von Vaclav Spirit vor, der aus den beiden Einaktern „Die Kleinbürgerhochzeit“ und „Die Hochzeit“ von Bertolt Brecht und Anton P. Tschechow ein Stück geformt hat. Beide Einakter, von Vaclav Spirit mit 14 Praktikanten im Stil der grotesken Komödie inszeniert, werden an einem Abend aufgeführt. Die Premiere beginnt am Freitag, den 20. Januar um 20 Uhr, die weiteren Vorstellungen am 21. und 22. Januar ebenfalls um 20 Uhr. Vorverkauf bei Tempus Fugit unter der Telefonnummer 07621-1675476 oder per Mail unter ticket@fugit.de

Frank Hilbrich, der Regisseur des Freiburger "Ring", inszeniert am Theater Freiburg den "Lohengrin". Premiere ist am 21. Januar, um 18 Uhr. Musikalisch legt Wagner mit seinem 1850 in Weimar uraufgeführten Werk mit Sicherheit ein Schwellenwerk vor, das den endgültigen Abschied von der traditionellen Nummernoper feiert und sich unaufhaltsam zur durchkomponierten Großform hinwendet. Frank Hilbrich, seit 2006 dem Theater Freiburg als Regisseur des »Freiburger Rings«  verbunden (als Zyklus 2011 von der Fachzeitschrift »Opernwelt«  zur Aufführung des Jahres nominiert) widmet sich nun dem Werk Wagners, das unmittelbar vor dem »Ring« entstanden ist. Als Elsa und Lohengrin debütieren Christina Vasileva, in Freiburg bisher als Desdemona und Manon gefeiert, und Christian Voigt, dem Siegfried-Sänger des »Freiburger Rings«. Musikalische Leitung: Fabrice Bollon; Regie: Frank Hilbrich; Bühne: Stefan Heyne; Kostüme: Nicole von Graevenitz; Chor: Bernhard Moncado; Dramaturgie: Dominica Volkert. Mit: Sigrun Schell, Christina Vasileva; Jin Seok Lee, Juan Orozco, Neal Schwantes, Christian Voigt.
www.theater.freiburg.de

«Jakob der Lügner» ist die Geschichte des Juden Jakob Heym, der im Ghetto zum Lügner wird, um den Ghettobewohnern mit fingierten Nachrichten aus der Aussenwelt Hoffnung zu geben und sie zum Weiterleben zu ermutigen. Seine Geschichte kommt am 26./27. Januar 2012, 20.30 h anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktags im Zürcher sogar Theater auf die Bühne - nach dem Roman von Jurek Becker, für die Bühne eingerichtet und erzählt von Jaap Achterberg. Es ist keine Geschichte vom Widerstand, sondern eine vom Heldentum ganz anderer Art; eine melancholisch-heitere, leise, eine kunstvoll komponierte Geschichte, die ohne Phantasie und Menschlichkeit nicht denkbar wäre und deren Held Jakob ein «Lügner aus Barmherzigkeit» ist. Und, wie es bei Jurek Becker heisst: «Der Humor soll nicht zu kurz kommen.» info

Mit der Tragikomödie ZWANZIGTAUSEND SEITEN legt Autor und Dramaturg Lukas Bärfuss sein zweites neues Stück am Schauspielhaus Zürich vor: Dem Gelegenheitsarbeiter und Tagträumer Tony, einem bis dato unauffälligen jungen Mann, fällt eines Tages bei einem ebenso unglücklichen wie schicksalshaften Unfall eine Kiste mit Büchern auf den Kopf – und von diesem Moment an verfügt er über ein unermesslich grosses Wissen. Lückenlos ist der gesamte Inhalt der besagten Bücher – Bände über die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges – in seinem Kopf gespeichert. Doch bald wird dieses Wissen für Tony zur Belastung …
Regie bei der Uraufführung von ZWANZIGTAUSEND SEITEN – ab dem 2. Februar in der Box des Schiffbaus zu sehen – führt Lars-Ole Walburg, der sich 2010 dem Zürcher Publikum mit seiner Inszenierung von Dürrenmatts „Panne“ vorstellte. www.schauspielhaus.ch

Weitere Vorstellungen im Schiffbau/Box:
3./ 6./ 7./ 9./ 13./ 15./ 21./ 22./ 27. Februar, jeweils 20 Uhr
26. Februar, 19 Uhr
5. März, 20 Uhr
weitere Vorstellungen sind in Planung


Vorträge

28. Januar 2012, 18 Uhr bitet das Vitra Design Museum Weil am Rhein einen Vortrag: "Rhythmische Körper - Tanzkultur der Jahrhundertwende um 1900" von Gabriele Brandstetter, Theaterwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und Eurythmieaufführung: "25.920: ICH" von Vera Koppehel (Komposition: Paul Giger, Bühnenbild: Olaf Auer).
Das Vitra Design Museum lädt ein, das Thema Eurythmie theoretisch und praktisch zu erleben. Der Abend beginnt mit einem Vortrag über die Entwicklungen des modernen Tanzes. Im Anschluss kann sich der Besucher bei einer Eurythmieaufführung selbst ein Bild von dieser Form des Ausdruckstanzes machen.
€ 20,- pro Person, freie Platzwahl. Keine Anmeldung erforderlich. www.design-museum.de/




Letzte Links

Das neue Monatsprogramm des Literaturhauses Zürich ist erschienen.

Das Februarprogramm des Basler Literaturhauses



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