Donnerstag, 19. April 2012

dies & das und viel Theater

3land.- Das neu aufgelegte Theaterfestival Basel präsentiert ab 2012 wieder alle zwei Jahre im Sommer internationale zeitgenössische Theater- und Tanzcompagnien und versteht sich als Stadtraum- und Publikumsfestival. Getragen wird es vom neugegründeten Verein* „Theaterfestival Basel", dessen Präsidium Jordy Haderek übernommen hat. Ausgerichtet wird das Theaterfestival Basel von der Kaserne Basel (BS) und dem Theater Roxy Birsfelden (BL) in Kooperation mit anderen Kulturinstitutionen Basels. Als künstlerische Leiterin des Theaterfestivals Basel wurde Carena Schlewitt, Direktorin der Kaserne Basel, gewählt. Die Geschäfte führen Christoph Meury, Leiter des Theaters Roxy Birsfelden und Thomas Keller, Geschäftsführer der Kaserne Basel. Die beiden Kulturabteilungen BS/BL begrüssen diese Initiative ausdrücklich. Finanziert werden soll das Festival aus Eigenmitteln und Drittmitteln. Vorgesehen sind Anträge an die beiden Swisslos-Fonds BS/BL. Die erste Festivalausgabe in der neuen Konstellation ist vom 29. August bis 8. September  geplant. www.theaterfestival.ch/


AusstellungenDie Eröffnung des letzten Kapitels des Projekts HUMAN VALLEY von Dominique Gonzalez-Foerster und Tristan Bera in der Kunsthalle Zürich ist Anlass für die Präsentation von COOOOOOOOP #2, der zweiten Ausgabe eines von Dominique Gonzalez-Foerster, Jean-Max Colard und Philippe Parreno konzipierten Multifanzines: Freitag, 20. April, 18 – 21.
Weder als Fortsetzung noch als radikal redaktionelle Umkehr gedacht, beinhaltet COOOOOOOOP #2 sowohl Beiträge von Künstler, die bereits in der Ausgabe #1 vertreten waren, wie auch brandneue. Zur einen Hälfte ein kreatives Originalwerk und zur anderen ein “work in progress”, erkundet COOOOOOOOP #2 Obsessionen, die bereits in #1 umrissen wurden, und geht neuen Neigungen nach.
Es ist eine neugierige und hybride Publikation, welche verschiedene Fanzines und Veröffentlichungen nebeneinander stellt, von Typo zu Collage, mit Erkundungen in die Gebiete der Filmografie, Soziologie, Literatur oder Architektur.  Die Publikation ist für CHF 12.00 erhältlich in der:
Kunsthalle Zürich im Museum Bärengasse, Bärengasse 20-22.  www.kunsthallezurich.ch

Mit der Ausstellung „Dimensions of Design“ begeht das Vitra Design Museum in Weil am Rhein noch bis 22. April den 20-jährigen Geburtstag seiner Miniaturenkollektion. Seit ihrer Lancierung 1992 sind die Miniaturen des Vitra Design Museums zu einem der bekanntesten Museumsprodukte geworden – und zu einem Paradebeispiel dafür, wie zur Finanzierung eines Museums auch inhaltlich anspruchsvolle Produkte von kultureller Bedeutung entwickelt werden können. Von mehr als 100 Designklassikern hat das Vitra Design Museum in dieser Zeit Miniaturen konzipiert, die das Vorbild mit außergewöhnlicher Präzision originalgetreu nachbilden. Dank ihrer Qualität werden die Miniaturen mittlerweile von Liebhabern weltweit gesammelt und kategorisiert. Die Ausstellung „Dimensions of Design“ im Flagshipstore von HUGO BOSS bietet einen Überblick über die wichtigsten Miniaturen des Vitra Design Museums. Zugleich nutzt sie die Miniaturen für einen Einblick in die Designgeschichte und ist als Hommage an ein ungewöhnliches Museumsprodukt inszeniert. Mehr


Persönliches

Der seit 1960 bestehende Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg wird alle zwei Jahre abwechselnd in den Sparten Musik, Literatur und Bildende Kunst verliehen. Der Reinhold-Schneider-Preis 2012 ging an den Violinsten Rainer Kussmaul sowie an das Cécile Verny Quartet und Günter A. Buchwald. Kussmaul erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis, das Stipendium mit 6.000 Euro geht zu gleichen Teilen an das Cécile Verny Quartet und Günter A. Buchwald.


Junge Welt/Jeune Public


Deux pas de géant, trois pas de souris: La Compagnie du Coin tourne au musée Wuerth à Erstein/Alsace le  dimanche 22 avril à 11h et à 16h avec un spectacle Un spectacle de théâtre, marionnettes et ombres projetées à  partir de 5 ans. Conception, mise en scène et jeu : Céline Bernhard et Michel Prica.
Tous les jours, Mira, vaillante petite vieille, vit sa vie dans les dunes, entre pêche à la sardine, soin de ses carottes sauvages et soliloques adressés à sa bonne étoile. Un matin pourtant, après une nuit de tempête déchaînée, voilà que son paysage a changé. Pour atteindre la mer, il lui faut à présent escalader deux dunes au lieu d’une. Ce nouvel obstacle amène avec lui bien du changement, et va la sortir de sa solitude de manière inattendue.
Réservations au 03 88 64 74 84 (du mardi au dimanche de 11h à 18h) ou mwfe.info@wurth.fr


Musik

Merz alias Conrad Lambert ist mit seinem vierten Album "No Compass Will Find Home" am heutigen Donnerstag 19. April im SUD Basel. zu Gast. www.sud.ch

Am Sonntag, 20. Mai, 19 Uhr,  wird der Stimmenkünstler Martin O. sein Soloprogramm "... der  mit der Stimme tanzt" im Theater Basel präsentieren. Martin O. zeigt, was mit Stimme und Tonschlaufen alles möglich ist. Er singt mit sich selbst im Kanon und klingt, als hätte er einen Chor samt Orchester verschluckt. Mit einfachen Mitteln schafft der Schweizer Künstler Hörerlebnisse, Unterhaltung für Aug und Ohr. www.martin-o.ch; www.theater-basel.ch

Marek Janowski dirige l'Orchestre Philharmonique de Strasbourg les jeudi 19 et vendredi 20 avril 2012_20h30 Palais de la musique et des congrès (salle Erasme): Angriff ! Sieg ! (Attaque ! Victoire !). Voici quelques exhortations à la révolte qui jaillissent sous la plume de Beethoven. En mai 1809, alors qu’il compose le Concerto en mi bémol majeur, il subit, comme tous les Viennois, les bombardements de la ville par les troupes napoléoniennes. Aucun compositeur n’a jamais dédié un premier mouvement aussi long à un concerto, ni imaginé que le piano puisse s’imposer face à un orchestre puissant. En 1802 et dans des circonstances historiques bien différentes, le défi était tout aussi grand. La Symphonie Héroïque fut en effet dédiée à Bonaparte, au héros prométhéen, le sauveur des idéaux de la Révolution française. Dans l’exaltation du moment, Beethoven songea à s’installer à Paris… On connaît la suite de l’aventure, la nouvelle dédicace « célébrant le souvenir d’un grand homme ». Ces deux œuvres qui révolutionnent le langage de l’orchestre et de la forme symphonique, annonçaient déjà la fin des régimes monarchiques et l’espoir d’un monde meilleur.
http://www.philharmonique-strasbourg.com/


Achtung Änderung! Aufgrund einer Erkrankung kann David Garrett seine beiden Konzerttermine mit dem Sinfonieorchester Basel vom 25. und 26. April 2012 im Stadt-Casino Basel leider nicht wahrnehmen. An seiner Stelle wird Ilya Gringolts den Solopart von Beethovens Violinkonzert D-Dur, op. 61 spielen. Karten behalten ihre Gültigkeit. Allfällige Rückgaben sind bis zum Konzerttermin an der Vorverkaufsstelle des ursprünglichen Kartenkaufs möglich.

Nächster AMG Solistenabend ist Montag, 23. April, 19.30 Uhr, im Stadtcasino Basel (Musiksaal) mit Sol Gabetta, Violoncello und Mihaela Ursuleasa, Klavier. Das Programm: Robert Schumann: Drei Fantasiestu¨cke, op. 73 (Leipzig, 1849); Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 3 A-Dur, op. 69 (Wien, 1807); Sergej Rachmaninoff: Sonate g-Moll, op. 19 (Moskau, 1901). Auf die Frage eines Journalisten „Spüren Sie eine körperliche Verbindung zum Cello?“ entgegnete die Sol Gabetta: „Ja, jedes Instrument muss durch die Haut gehen. Es ist nur ein Mittel, die Musik zu produzieren, die man in sich hört. Dadurch, dass ich nicht singen kann, muss ich durch das Cello singen. Ich singe innerlich, wenn ich spiele.“ Vorverkauf: Konzertgesellschaft Tickets, Steinenberg 14 (Stadtcasino), 4051 Basel
Tel. +41 (0)61 273 73 73, und über www.konzerte-basel.ch


Theater


Die Freiburger Immoralisten spielen nach ihrem Erfolg mit Pool, no water mit Faust ist tot bereits das zweite Stück des Briten Mark Ravenhill, der mit Sarah Kane zu den Skandalautoren der 90er Jahre gehört. In seiner genialen Faustadaption verschwimmen die Grenzen zwischen virtueller Welt, Realität und Alptraum. – Ein intensives und spannungsgeladenes Kammerspiel über eine Gesellschaft, die weder an Gott noch an den Teufel glaubt. Regie/ Bühne: Manuel Kreitmeier, Mit Markus Schlüter, Florian Wetter und Jochen Kruß. KARTEN unter www.immoralisten.de, BZ-Ticket und Buchhandlung Schwanhäuser.
Premiere 19. April, 20 Uhr; Weitere Termine: 20./21./26./27./28. April und 3./4./5./10./11./12./17./18./19./24./25./26./31. Mai und 1./2./ Juni, jeweils 20 Uhr.


Zum Vormerken


Das Maikonzert der basel sinfonietta führt mit dem Basler Rudolf Kelterborn (*1931) und dem Amerikaner John Adams (*1947) zwei profilierte Komponisten der Neuen Musik zusammen, deren Musiksprachen auf spannende Weise äusserst verschieden sind. Während der Minimal-Music-Komponist John Adams seine Werke aus Kontinuitäten aufbaut, entwickelt sich die Musik bei Kelterborn umgekehrt aus einem aufgebrochenen musikalischen Material. Stellvertretend für das reiche Œuvre beider Tonkünstler präsentiert die basel sinfonietta jeweils zwei Werke aus unterschiedlichen Schaffensperioden:. Basel, Stadtcasino: Freitag, 4. Mai 2012, 19.30 Uhr, 18.45 Uhr: Konzerteinführung im Musiksaal

Stimmen-Festival: Keziah Jones ist Support von Lenny Kravitz am 22. Juli 2012 auf dem Lörracher Marktplatz. Keziah Jones, der eigentlich Olufemi Sanyaolu heißt, wurde 1968 in Lagos, Nigeria geboren. Der E-Gitarren-Virtuose verschmilzt Funk, Rock und Blues und erfindet so eine perkussionslastige Musikrichtung, die er seit seinem ersten Album als „Blufunk" beschreibt. Die gelungene, weil nie gezwungen wirkende Fusion von Genres ist Keziah Jones' Markenzeichen und nach wie vor der Schlüssel zu seinem Erfolg. Parallel dazu geht es in seinen Texten um die politischen und kulturellen Konflikte in seinem Land, aber auch um die persönlichen Konflikte eines durch die kosmopolitische Kultur geprägten Menschen. Keziah Jones engagiert sich stark für humanitäre Zwecke. Letzten November folgte er dem Ruf von Youssou N'Dour und trat beim „Africa Celebrates Democracy"-Konzert auf. http://www.stimmen.com/

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