Freitag, 19. Juli 2013

Ein Fest für die LangeWeile

Basel.- Das Philosophicum Basel weilt in der "Sommerfrische" - zumindest inhaltlich-thematisch. Am Freitag, 26. Juli, und Samstag, 27. Juli, lädt das Philosophicum dazu ein, sich der Langeweile und den ihr verwandten Gemütsverfassungen hinzugeben.

Während dieser beiden Tagen werden die Anwesenden die Gelegenheit haben, der existenziellen Bedeutung der Langeweile auf den Grund zu gehen. In der Druckereihalle wird mit Objekten der Langeweile, einer Installation von Alexander und Natalie Suvorov-Franz sowie mit Sitz- und Liegegelegenheiten die nötige Voraussetzung für das "Nichtstun" geschaffen. In einem gemeinsamen Gespräch mit den Anwesenden wird Stefan Brotbeck am Freitagabend
die philosophischen Aspekte skizzieren und erkunden, inwiefern die Langeweile auch als Quelle für die schöpferische Musse fruchtbar gemacht werden kann. Am Samstag wird Martina Jakobson in einem Seminar unter dem Titel "Mein Gott, wie ist mir langweilig" die Bandbreite der Langeweile in Literatur und Kunst auffächern. Für die Ausstellung nimmt das Philosophicum langweilige Objekte entgegen.

Unter dem Titel "Muße und die Kunst der langen Weile" vom Freitag (26. Juli, 19.00 Uhr) geht Stefan Brotbeck folgenden Fragen nach: Warum kehrt die Langeweile umso rascher zurück, je nervöser wir sie vertreiben? Warum wird alles so langweilig, wenn wir keine Langeweile ertragen? Was tun wir, wenn wie die "Zeit totschlagen"? Was verpassen wir, wenn wir nichts verpassen wollen? Was erfahren wir, wenn wir schöpferische Musse erfahren?

Am Samstag darauf (27. Juli, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr mit einer Pause von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr) schlägt Martina Jakobson in ihrem Seminar den Bogen von der russischen Langeweile, zu Formen des l' Ennui, der Melancholie und des Mal du siècle.

An beiden Tagen ist die Druckereihalle geöffnet zum Verweilen, Nachsinnen und Nichtstun. Objekte aus Kunst und Alltag werden zum Spiegel der still stehenden Zeit. Am Samstagabend (ab 19.00 Uhr) sind alle zum Sommerfest für die Langeweile eingeladen. Gemeinsam wird der Müßiggang zelebriert - kühle Getränke sorgen für eine Erfrischung zwischendurch - ein Programm wird bewusst nicht bekanntgeben.

Für die Installation in der Druckereihalle nimmt das Philosophicum langweilige Objekte entgegen.

Annahmezeit: Montag (22. Juli) bis und mit Donnerstag (25. Juli), von 09.00 bis 17.00 Uhr, ausser von 13.00 - 14.00 Uhr. Abholtag (Die Rücknahme ist Pflicht):  29. Juli von 09.00 - 17.00 Uhr. Info unter: info@philosophicum.ch

Ein Fest für die LangeWeile
Am 26. und 27. Juli im Philosophicum und in der Druckereihalle im Ackermannshof Basel
www.philosophicum.ch

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