Donnerstag, 27. Februar 2014

dies & das

3land.- Ursula Gysin wurde vom Erziehungsdepartement zur Direktorin der Schule für Gestaltung SfG Basel gewählt. Sie ist bereits seit 2011 stellvertretende Leiterin der Schule und tritt ihre neue Funktion per sofort an.
Ursula Gysin wurde 1964 in Bad Säckingen geboren. Sie absolvierte nach dem Abitur die Fachklasse Grafik an der SfG Basel. Nach verschiedenen beruflichen Stationen als Grafikerin und Art Director im In- und Ausland gründete sie zusammen mit ihrem Gatten die Basler Design- und Kommunikationsfirma Tangram Partner.
Ab 1999 übernahm Ursula Gysin verschiedene Aufgaben an der Schule für Gestaltung Basel. Sie wirkte als Dozentin in den Fächern Bild, Semiotik und Unternehmenskommunikation sowie als Prüfungsexpertin und konzipierte Weiterbildungen. Mit Andre Aebi führte sie die neue Bildungsverordnung Grafiker/in ein und setzte sie um. Ausserdem konzipierte und leitete sie gemeinsam mit Martin Sommer die Höhere Berufsbildung Typografie+Grafik. Von 2011 bis 2013 war sie stellvertretende Direktorin der SfG.
Nach dem Ausscheiden von Roger Bischofberger als Direktor der SfG im Herbst 2013 nahm sie zusammen mit dem Leiter des Vorkurses, Enrique Fontanilles, und dem Verwaltungsleiter Christoph Reber die Interimsleitung der SfG wahr.
Die Funktion des stellvertretenden Direktors übernimmt ebenfalls per sofort Enrique Fontanilles.


Kunst

Vom 12. Mai bis 28. September 2014 geht es im Kunsthaus Zürich um «Menschenbilder». Mit über 60 Workshops, Führungen und Gesprächen für alle Altersgruppen bietet die Kunstvermittlung einen sinnlichen Zugang zur Kunst. Aufhänger der diesjährigen Sommerwerkstatt ist die Ausstellung «Cindy Sherman. Untitled Horrors». Das detaillierte Programm wird Mitte April publiziert. Alle Angebote sind dann online aufgeschaltet. Das Programmheft kann im Kunsthaus bezogen oder telefonisch bestellt werden. Anmeldungen werden unter Tel. 044 253 84 84 entgegengenommen oder per E-Mail unter info@kunsthaus.ch. Die Teilnahmegebühren liegen zwischen CHF 15.- für einen zweistündigen Workshop und CHF 170.- für einen mehrteiligen Block.

Der Arbeitskreis des Haus Salmegg Verein stellt vom 07.03. – 21.04.14 den in Basel lebenden Künstler Christoph Göttel aus. Im Haus Salmegg werden in diesem Frühjahr Zeichnungen, Collagen und Malerei zu sehen sein. Das Thema der Komplexität des Alltags und der alltäglichen Welt, die uns umgibt, sind Gegenstand seiner Kunst. Die Normalität der urbanen Motive gilt es jedoch zu hinterfragen, denn der harmlose, erste Eindruck könnte täuschen, näheres Hinschauen ist somit beabsichtigt – so kann der Betrachter in den Zeichnungen, den photografischen Arbeiten und Collagen sowie der Malerei auch surreale und groteske Elemente entdecken, die Widersprüche wecken. Neues wird vom Künstler hinzugefügt und das Gewohnte und vom Betrachter als „Bekannte“ erachtete, in einen neuen Kontext überführt.
Auch die im Haus Salmegg gezeigte Video-Arbeit beinhaltet das Moment der Überraschung. Bildhafte Informationen werden zusammengefügt und in einen neuen Kontext gebracht. Das Thema der Wiederholung ein und derselben Situation – ein Eimer eiskalten Wassers wird in Zeitlupe verschüttet – zeigt bei unterschiedlichen Personen unterschiedliche Reaktionen.
Christoph Göttel, 1963 in St. Wendel im Saarland geboren, lebt und arbeitet seit 1990 in Basel. Nach seinem Studium der Kunst und Grafik an der Freien Kunstschule in Stuttgart arbeitete er als Illustrator und Grafik Designer in verschiedenen Werbeagenturen und wurde 1996 Mitinhaber einer Agentur in Basel. Neben seiner Beschäftigung als Grafik-Designer und Artdirector unterhielt er ein Atelier in Birsfelden. Die inhaltlichen und gestalterischen Überschneidungen beider Kunst – und Gestaltungsrichtungen sind somit nicht zufällig.
Der Arbeitskreis Kunst des Haus Salmegg Vereins lädt alle Kunstinteressierten ein, am Freitag, 07.03.2014, 18.30 Uhr im Dietschy Saal gemeinsam mit dem Künstler die Vernissage zu feiern. Haus Salmegg, Rheinbrückstrasse 8, 79576 Rheinfelden, Öffnungszeiten, samstags und sonntags 12 – 17 Uhr, Karfreitag und Ostermontag geöffnet.


Musik

Freitag 7.3. 19.30 Uhr: Der Tenor Christoph Prégardien und CHAARTS präsentieren nach der «Winterreise» und der «Schönen Müllerin» von Schubert wiederum einen von Wolfgang Renz instrumentierten romantischen Liederzyklus, diesmal mit Werken von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann im Kunsthaus Aargau. Tickets: CHF 80.– / CHF 70.– für Mitglieder und Gönner des Aargauischen Kunstvereins. Bitte benützen Sie den Vorverkauf über unseren Webshop und die Kasse im Aargauer Kunsthaus. Die Einnahmen aus dem Konzert kommen vollumfänglich dem Junior-Kunstverein zugute.


Talk

Zeit und natürlich über seine Ziele bei der WM in Brasilien. Die Fußball- Weltmeisterschaft im Sommer ist für den Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld zugleich der Abschied von der Trainerbank. Damit endet die Karriere eines Trainers, der zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Der heute 65 Jahre alte Lörracher hat mit den Spitzenclubs der Fußballbundesliga, Bayern
München und Borussia Dortmund, sieben Mal die deutsche Meisterschaft und zwei Mal die Champions League gewonnen. Mit dem Wechsel vom FC Bayern zur Schweizer Nationalmannschaft, mit der er sich für die WM in Südafrika und nun für Brasilien qualifiziert hat, ist Hitzfeld wieder in seine Geburtsstadt Lörrach gezogen. Somit hat er am 14. März eine kurze Anfahrt zu den „Weiler Gesprächen“ der Bürgerstiftung Weil am Rhein, die um 19:30 Uhr beginnen. Der Eintritt bei der Talkreihe von SWR und Bürgerstiftung ist frei. http://www.buergerstiftung-weil-am-rhein.de/


Theater

Am 27. Februar hat «Biedermann und die Brandstifter» von Max Frisch in der Inszenierung von Volker Lösch Premiere im Schauspielhaus Basel Premiere, und zwar um 20.00 Uhr Aus gegebenem Anlass empfiehlt die Theaterleitung den Besuch der Vorstellung für Zuschauer ab 16 Jahren.
Volker Lösch und sein Team verstehen Max Frischs «Biedermann und die Brandstifter» als Angstfantasie von der von sogenannten Ausländern bedrohten Heimat: Man lebt zufrieden, ist beruflich erfolgreich. Eines Tages stehen zwei Fremde vor der Tür und wollen nicht mehr gehen. Und wehe, man hat nicht den Mut, sie rauszuwerfen … Ein Brand von apokalyptischen Ausmassen scheint die logische Konsequenz. In Person der beiden Brandstifter begegnen Gottlieb Biedermann jene bedrohlichen Gespenster des Fremden und Unheimlichen, die seine tief sitzende Furcht um Position und Status hervorbringt.  www.theater-basel.ch

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