Donnerstag, 22. August 2013

dies & das & der Saisonwechsel

3land.- Noch ist Sommer, aber der Saisonwechsel naht. Das betrifft auch den Theater- und Musikbereich. An den ersten tTheatern, so dem in Basel haben die Probenarbeiten bereits wieder begonnen. Besonders für Familien interessant. das Figurenfestival im September. Christian Schuppli übergibt das Festival an seinen Nachfolger Marius Kob. Mit einer kurzen und unterhaltsamen Stabsübergabe wird der Generationenwechsel eingeläutet. Mehr zum Programm und zum Kartenvorverkauf: www.theater-basel.ch/


Ausstellungen

Seit letztem Freitag zeigt das Vitra Design Museum in Weil am Rhein eine neue Ausstellung: »Learning from Vernacular«. Die Ausstellung wird ausnahmsweise im Dome/ Richard Buckminster Fuller gezeigt, da das Hauptgebäude des Vitra Design Museums wegen Umbauarbeiten bis einschließlich Freitag, 27. September 2013 geschlossen bleibt. In der Vitra Design Museum Gallery wird weiterhin die Ausstellung »Archizines« gezeigt.
Die Architekturführungen über den Vitra Campus finden regulär statt: 11, 13 und 15 Uhr auf Deutsch; 12 und 14 Uhr auf Englisch, Ticketverkauf in der Vitra Design Museum Gallery. Beide Ausstellungen haben wie immer von 10 – 18 Uhr geöffnet. www.design-museum.de

Roman Signer hat seit 1973 zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen im In- und Ausland, seit 1981 im öffentlichen Raum. Durch seine Arbeit an der Documenta 8 in Kassel (1987 – Papierwand, Abschlussaktion der Documenta), die Skulptur.Projekte in Münster (1997) und an der Biennale Venedig (1999) wurde er zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern in Europa. Ausgangspunkt für Signers Arbeit ist der Begriff der Skulptur der sechziger Jahre, wie ihn Harald Szeemann im Jahr 1968 zunächst in seiner legendären Ausstellung «Live in your head: When Attitudes become Form» zur Diskussion gestellt hat.Für die aktuelle Ausstellung vom 6. bis 29. September im «iwbFilter 4», einer 100-jährigen, früheren Wasserfilter-Anlage in Basel/CH, wird er eine neue Installation mit dem Titel «Fluss» vorstellen.
Mit seinen Veranstaltungen und Installationen arbeitete der Künstler seit den 1970er Jahren an einer Neudefinition der Skulptur. Signer bezieht Zeit, Beschleunigung und Veränderung mit in den skulpturalen Prozess ein und erkundet die Möglichkeiten des Mediums neu
Die dem breiteren Publikum bekannten, spektakulären Aktionen mit Dynamit, Transformation, Explosion und Detonation sind nur eine Seite der künstlerischen Arbeit von Roman Signer. Bereits in seinen frühesten Arbeiten ab 1971 – dem unrealisiert gebliebenen Warschau-Projekt (1972) oder dem Selbstbildnis aus Gewicht und Fallhöhe (1972) – zeichnet sich die Entstehung eines eigenwilligen Œuvres ab, welches jedoch erst in den 90er-Jahren internationale Anerkennung findet. www.romansigner.ch/de/ausstellungen/,  www.iwbfilter4.ch/


Musik

Das Straßburger Festival Musica ist eine Erfolgsgeschichte, wird seit 30 Jahren jedes Jahr aufgelegt. 2013 vom 20. September bis 5. Oktober. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Musica est né il y a trente ans, en 1983, sous l’impulsion de Jack Lang, alors ministre de la Culture et de Pierre Pflimlin, maire de Strasbourg. Leur souhait de voir naître dans cet espace européen par excellence un grand festival dédié à la création musicale et au répertoire contemporain sera exaucé au-delà de tout espoir grâce au projet ambitieux, judicieusement imaginé et mis en œuvre jusqu’en 1986 par Laurent Bayle. Dès ses débuts, le festival capitalisera un public nombreux et enthousiaste, passionné des évolutions musicales de son temps. Musica s’affirmera rapidement comme l’un des temps forts de la vie musicale tant en France qu’en Europe. Les plus grands compositeurs du XXe siècle y seront régulièrement présents et honorés, tels Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, György Ligeti, Luciano Berio, Franco Donatoni, John Cage, Iannis Xenakis, Georges Aperghis, György Kurtág, Henri Dutilleux ou encore Helmut Lachenmann...
www.festivalmusica.org, billetterie@festival-musica.org


Zum Vormerken

Die chinesische Band Da Wang Gang am 15. Oktober 2013 im Burghof Lörrach: Philosophisch-phantastische Geschichten über Tiere, Kinder oder Zauberer, eingewogen in ein Klanggewand aus Gitarre, Pferdekopfgeige, Ghijek, Obertongesang, Maultrommel, Schlagzeug, Percussions und Samples. Allesamt immer wieder auf neue Art gespielt und kombiniert – dafür steht die chinesische Band Da Wang Gang. Die dabei entstehende Musik ist eine Reise durch chinesische und zentralasiatische Folklore, experimentelle und (natur-) geräuschhafte Klangwelten, archaischem Sound der Weite, rhythmische Trance, expressiv-energetische Gefühlsausbrüche und Geschichten voller Weisheit und Tiefe. www.burghof.com

Allerlei Zweifel in der Eifel

Wer noch immer glaubt, Liebe und Mordlust haben nichts miteinander zu tun, wird vom Leben manchmal eines Besseren belehrt. Und wenn dann auc...