Donnerstag, 19. Februar 2009

Prosperos Welten

Freiburg.- Wer Peter Greenaways opulenten Filn "Porperos Bücher" gesehen hat, dem bleibt Skapespeares "Der Sturm" unvergesslich, auch wenn der Film alles andere als eine verfilmnte Theateraufführung ist. Das Theater Freiburg präsentiert das Stück als "ein spartenübergreifendes Projekt von Schauspielern, Puppenspielern, Chor und Orchester des Theater Freiburg sowie Solisten der Musikhochschule". Premiere ist am 21. Februar im Großen Haus. Regisseur Jarg Pataki erzählt Shakespeares Geschichte in Fortsetzung von „Peer Gynt“ mit Schauspielmusik von Jean Sibelius, die,300 Jahre später komponiert, einen Kommentar auf das Theaterstück darstellt. Anstelle eines klassischen Bühnenbildes erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer eine Bühnen-Installation der renommierten israelischen Künstlerin Penny Hes Yassour.
"Schöne neue Welt" ruft Miranda am Ende von "Der Sturm", Shakespeares letztem Stück, aus.Knapp und nüchtern antwortet Prospero, ihr Vater und Erzieher:"S’ist neu für dich." Er hatihr soeben alle Figuren seines Versuches vorgestellt, machthungrige Regenten einer Welt, aus der man ihn vor zwölf Jahren per Intrige entfernt hatte, weil er sich der Wissenschaft hingab und nicht den Tiefen der Realpolitik. Doch Miranda hat noch niemals Menschen gesehen und kann jetzt nur entzückt sein. Keine andere Shakespearefigur hat so viel Macht wie Prospero, der "Magier des Geistes", und keine verzichtet am Ende so radikal darauf.

Ein Sturm verschlägt alle Feinde Prosperos auf die Insel, wo er seit seiner Verbannung haust, Herrscher über den Luftgeist Ariel umd den "Ureinwohner" Caliban. Mit Ariels Hilfe treibt er alle seine Verräter in den Wahnsinn und beschert der Tochter den idealen Bräutigam. Doch die Läuterung der Spezies Mensch bleibt ein uneingelöstes Versprechen.

Über die Person William Shakespeare wurde viel spekuliert, zweifelsfrei bewiesen ist kaum ein Datum seiner Vita. Er wurde vermutlich 1564 als Sohn eines gutsituierten Handschuhmachers in Stratford-upon-Avon geboren. Mit achtzehn heiratete er die 26-jährige Bauerntochter Anne Hathaway aus dem Nachbarort Shottery. Mit ihr zeugte er drei Kinder: Susanna (*1583) und die Zwillinge Hamnet und Judith (*1585).

Über die etwa acht Jahre 1584/85 bis 1592, die in der anglistischen Literaturwissenschaft häufig als „verlorene Jahre“ [7] bezeichnet werden, weiß man wegen fehlender Quellenlage so gut wie nichts. Vermutlich um 1587 ging William Shakespeare nach London und schloss sich dort als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler einer der beiden führenden Londoner Theatertruppen an. Aus einem Pamphlet des Dramatikers Robert Greene (1558 - 1592) geht jedenfalls hervor, dass Shakespeare 1592 den literarisch Interessierten in London bekannt war. Zwei Jahre später trat er vor Königin Elisabeth I. auf.

1596 erhielt Shakespeare ein Familienwappen verliehen. Im Jahr darauf erlaubte ihm sein Wohlstand, ein Herrenhaus in Stratford zu erwerben. 1599 wurde er Mitinhaber des neueröffneten "Globe-Theatre" in London und 1608 kaufte er zusätzlich "Blackfriar's Theatre". Um 1611 kehrte Shakespeare zu seiner Familie in Stratford zurück.
William Shakespeare starb am 23. April 1616 in Stratford-upon-Avon.
Abbildung: Gemälde, welches vermutlich William Shakespeare zeigt (sog. Chandos-Portrait). Der Entstehungszeitpunkt ist unbekannt, der Maler war wahrscheinlich Joseph Taylor. Untersuchungen durch Kuratorin Tarnya Cooper (Farbanalysen, Röntgenaufnahmen u. a.) haben 2006 gezeigt, dass das Bild aus Shakespeares Zeit stammt und tatsächlich den Dichter zeigen könnte, dies ist aber nicht mit letzter Sicherheit zu beweisen. Quelle: Wikipedia
Infos in Kürze

Der Sturm
Drama von William Shakespeare mit Musik von Jean Sibelius
Regie: Jarg Pataki
Bühne: Penny Hes Yassour
Premiere: Samstag, 21. Februar 2009, 19.30 Uhr, Großes Haus

Theater Freiburg
Bertoldstr. 46
79098 Freiburg i.Br.
www.theater.freiburg.de

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