Mittwoch, 18. November 2009

Tosca und eine"Excellence-Initiative"

Rossella Ragatzu > Als Donna Elvira in “Don Giovanni” – Roma, January 2006, Quelle: Rosella Ragatzu


Freiburg.- Puccinis "Tosca" hat am Samstag, 5. Dezember im Theater Freiburg Premiere. Regie führt Jarg Pataki, die Musikalische Leitung hat Fabrice Bollon. Diese Inszenierung wird das erste sichtbare künstlerische Ergebnis der neuen "Excellence-Initiative" sein, die einige Mitglieder der Theaterfreunde mit Generalmusikdirektor Fabrice Bollon ins Leben gerufen haben. Die Förderer stellen dem Theater Freiburg eine Summe von über 200.000 Euro zur Verfügung, die es dem Haus ermöglicht, besonders talentierte und gefragte Sänger zu engagieren.

Das Besondere: Die Stadt Freiburg unter Oberbürgermeister Salomon unterstützt dieses besondere bürgerschaftliche Engagement, indem sie die Hälfte der von den Mäzenen gegebenen Fördersumme noch einmal drauflegt. Durch diesen Zusammenschluss von privaten Förderern und Stadt kann das Theater Freiburg vielversprechende Künstler ans Haus binden, damit überregional bedeutende Inszenierungen stemmen und den Freiburgern erstklassige Besetzungen und höchste Qualität präsentieren.

Drei Excellence-Künstler sind in "Tosca" mit von der Partie: Rossella Ragatzu als Tosca, Germán Villar als Cavaradossi und Peteris Eglitis als Scarpia. Auch weitere Opernproduktionen werden von der Förderung profitieren, so "Ein Maskenball" und die "Götterdämmerung".

Und so passt Toscas Credo gut. »Vissi d’arte, vissi d’amore – ich lebte für die Kunst, ich lebte für die Liebe.« Ihr berühmtes Lebensprinzip formuliert Tosca, kurz bevor sie einen Mord begeht. Rechtfertigt das die Bluttat am machtgeilen Polizeichef Scarpia? Was ist überhaupt Liebe, was ist Kunst in einem diktatorischen Staat? Die Sängerin Tosca und der Maler Cavaradossi: das viel bewunderte Liebespaar und gefeierte Künstler einerseits, die Tyrannenmörderin und der politische Märtyrer andererseits. Macht, Liebe, Kunst – drei starke Prinzipien treiben drei starke Persönlichkeiten durch eine höchst kompakte Handlung: Nach nicht einmal 24 Stunden haben sich Tosca, Cavaradossi und Scarpia gegenseitig vernichtet. Mit diesem wahren Krimi von 1900 steigt Puccini als Nachfolger Giuseppe Verdis zum Olymp der Opernkomponisten auf – sein Ruhm ist seitdem weltweit begründet. Um es mit Cavaradossi zu sagen: »E lucevan’ le stelle – und es blitzten die Sterne«.

Musikalische Leitung: Fabrice Bollon / Regie: Jarg Pataki / Bühne: Anna Börnsen / Kostüme: Sandra Münchow / Chor: Bernhard Moncado / Dramaturgie: Dominica Volkert. Mit: Rossella Ragatzu; Kyungmin Cha, Peteris Eglitis, Ole Gärtner/Justin Sperber, Roberto Gionfriddo, Pascal Hufschmid, Jin Seok Lee, Neal Schwantes, Germán Villar/Christian Voigt

Weitere Vorstellungen, jeweils um 19.30 Uhr: Mittwoch, 09.12.09. Freitag, 25.12.09, Sonntag, 10.01.10, Sonntag, 24.01.10 - 15:00 Uhr, Sonntag, 31.01.10, Samstag, 13.02.10, Samstag, 27.02.10, Freitag, 19.03.10, Freitag, 26.03.10, Freitag, 09.04.10, Samstag, 22.05.10, Donnerstag, 24.06.10

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