Mittwoch, 28. März 2012

Wiederaufnahme der «Messa da Requiem»

Basel.- Giuseppe Verdis «Messa da Requiem» wird am 31. März und 1. April 2012 am Theater Basel wiederaufgenommen und auf der Grossen Bühne zu erleben sein. Schon die letzte Aufführungsserie im Sommer 2010 am Theater Basel überzeugte Publikum und Presse. So war von einer «tief ergreifender Aufführung», «magischen Momenten» und einer «herausragenden Besetzung» die Rede.   Grund genug für eine Wiederaufnahme in dieser Spielzeit – in allerdings teilweise veränderter Besetzung:

Wieder zu hören wird Svetlana Ignatiovich sein, Ensemblemitglied und ehemaliges Mitglied des Opernstudios OperAvenir, deren Karriere auch Dank ihrer phantastischen Interpretationen der Cio Cio San in «Madama Butterfly», Marguerite in Gounods «Faust», Blanche in «Les dialogues des Carmélites»,  Contessa in «Le nozze di Figaro, Lisa in «Pique dame» und der Titelpartie der «Rusalka» am Theater Basel steil aufwärts gegangen ist.

Die Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner, Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, aber ebenso ständiger Gast am Theater Basel. Neben ihrem grossen Erfolg in der Titelrolle der preisgekrönten Aufführung der Schoeckoper «Penthesilea» war sie hier als Eboli in «Don Carlos», als Gräfin Geschwitz,  in «Lulu», Amneris in «Aida», und zuletzt als Carmen zu sehen und zu  hören.

In der Basspartie gibt es ein Basel-Debüt. Der kroatische Sänger Ante Jerkunica ist Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Ihn führten Gastengagements u. a. an das Théâtre de la Monnaie Bruxelles, die Hamburgische Staatsoper, die Opernhäuser von Leipzig, Amsterdam, Köln und Barcelona, die Bayerische Staatsoper München, die Opéra de Lyon und zu den Salzburger Festspielen.

Im Tenorfach gibt es eine Wiederbegegnung mit David Lomelí. David Lomelí wurde in Mexico City geboren und gewann mehrere Wettbewerbe, darunter 2006 den ersten Preis bei Plàcido Domingos Operalia Competition. Sein Debüt am Theater Basel in der Spielzeit 2008/2009 als Rodolfo in «La Bohème»  sorgte für grosse Aufmerksamkeit. Er wurde als Entdeckung gehandelt, sein strahlend heller Tenor von Publikum und Presse gefeiert. In derselben Spielzeit wurde er Adler Fellowship Member der San Francisco Opera und sang dort Alfredo in «La Traviata»,  Harry in «La fanciula del West» und Rinuccio in «Gianni Schicchi». Seitdem trat er u. a. als Herzog in «Rigoletto» in Dijon, Macduff («Macbeth» in Lille, Edgardo («Lucia die Lammermoor» in Pittsburgh und Rodolfo («La Bohème») in Santa Fe auf. An der Deutschen Oper Berlin debütierte er 2010 als Alfredo («La Traviata»). Zukünftige Engagements führen ihn zum Glyndebourne Festival, an die Opernhäuser in Köln und Frankfurt und zur Canadian Opera Company.

Es dirigiert erneut Gabriel Feltz. Gabriel Feltz ist seit der Saison 2004/2005 Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit September 2008 bekleidet er gleichzeitig das Amt des 1. Gastdirigenten des Theaters Basel. Am Theater Basel dirigierte er in den vergangenen Spielzeiten die Produktionen «Don Carlos», «Lulu», «Der fliegende Holländer», «Madama Butterfly», «Aus einem Totenhaus», «Le nozze di Figaro», «Aida», «Pique Dame» und «Parsifal». In dieser Saison dirigiert er die Neuproduktionen «Wozzeck» und «Carmen».

Messa da Requiem
Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Gabriel Feltz
Chor: Henryk Polus
Mit: Svetlana Ignatovich, Tanja Ariane Baumgartner, David Lomeli und Ante Jerkunica, dem Chor und dem Extrachor des Theater Basel sowie dem Sinfonieorchester Basel
Konzert am 31. März und 1. April 2012, 20.00 Uhr — Grosse Bühne
Informationen an der Billettkasse unter 061/295 11 33 und unter www.theater-basel.ch

Keine Kommentare:

Impressum

Herausgeberin und inhaltlich Verantwortliche gemäß § 5 TMG: Petra Gabriel, Im Leimenacker 12, 79725 Laufenburg
Telefon: 0152/01789342, info(at)petra-gabriel.de, redaktion(at)3land.info
www.3land.info, www.petra-gabriel.de
Copyright © 2004-2014 für alle Seiten by Gabriel Publishing

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle können wir keine Haftung für die Inhalte externer Links übernehmen. Bei unseren externen Links handelt es sich um eine subjektive Auswahl von Verweisen auf andere Internetseiten. Für den Inhalt dieser Seiten sind die jeweiligen Betreiber / Verfasser selbst verantwortlich und haftbar. Von etwaigen illegalen, persönlichkeitsverletzenden, moralisch oder ethisch anstößigen Inhalten distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit.