Donnerstag, 2. August 2012

dies & das & zwei Förderprojekte

3land.- Gleich zwei Kulturförderprojekte warten auf Ideen und Bewerber. Unter Federführung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sollen in Kooperation mit Städten und Kantonen in der Region zwischen Basel, Straßburg, Karlsruhe und Freiburg grenzüberschreitende Kulturprojekte aller Kunstsparten der Kulturregion am Oberrhein neue Impulse verleihen. Ab sofort können sich Kultureinrichtungen und Gruppen aus allen drei Ländern mit Projektanträgen bewerben. Eine siebenköpfige Jury aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz wählt im November die rund 20 zu realisierenden Projekte aus, an denen immer Partner und Kulturschaffende aus den drei Ländern teilnehmen müssen.
Die „Dreieckland“- Projekte sollen einen klaren, trinationalen Charakter aufweisen. Bevorzugt werden Projekte, die neue künstlerische Formen und Wege erkunden. Die einzelnen Projekte dürfen maximal 100.000 Euro kosten, Pro Helvetia bezuschusst jedes Projekt mit 40 Prozent, die Städte und Kantone haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zu Kofinanzierungen erklärt. Die Ausschreibung koordiniert der Freiburger Verein artforum3. Weitere Informationen zu „Dreieckland“, die detaillierten Ausschreibungsbedingungen und das Bewerbungsformular können unter www.artforum3.de heruntergeladen werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 26. Oktober an call@artforum3.de gesendet werden. Unter der Telefonnummer: 0761/8817476 steht Christoph Schneider als Ansprechpartner für Auskünfte auf Deutsch zur Verfügung. Ricarda Dobler unter der Telefonnummer: 0761/4702903 für Informationen auf Französisch.

Projekt Nummer zwei: Die Stadt Freiburg fördert auch 2013 Kulturprojekte mit den Schwerpunkten „Kulturelle Bildung“, „Interkulturelle Kunst und Kultur“ sowie „Theater und Tanz.Kunst- und Kulturschaffende, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie in Freiburg tätige Gruppierungen und Vereine können ab sofort Anträge stellen – für herausragende Einzelprojekte in 2013 ebenso wie für eine zwei- oder dreijährige Konzeptionsförderung. Die Anträge müssen spätestens am Freitag, 19. Oktober 2012, im Kulturamt, Münsterplatz 30, 79098 Freiburg, vorliegen. Für jeden Schwerpunkt gibt es gesonderte Förderrichtlinien. Sie können im Internet unter www.freiburg.de/kulturamt heruntergeladen werden, ebenso die jeweiligen Antragsunterlagen sowie Informationen zum Abgabeverfahren.


Ausstellungen

In der zweiten Sommerausstellung der Tourismus GmbH in der Villa Berberich  in Bad Säckingen zeigt Christine Rüegsegger bis 19. August eine breite Auswahl ihrer Werke. Die bevorzugte Malweise der Künstlerin ist die Mischtechnik. Mit Acrylfarbe gestaltet sie einen transparenten oder deckenden Farbauftrag als Basis. Im Laufe des Gestaltungsprozesses können dann verschiedenste strukturierende Materialien zum Einsatz gelangen. Inspirieren lässt sich Christine Rüegsegger von spontanen Eindrücken, Landschaften, Situationen und ihrer Phantasie. Über die Jahre sind dabei im Rahmen verschiedenster Themen und Phasen faszinierende, teils freche, aber immer harmonische Farbkompositionen entstanden.
Christine Rüegsegger wohnt im sonnigen Weindorf Biel-Benken bei Basel. Ihre Passion zu „schönen Dingen“ findet sich seit vielen Jahren in ihren Bildern wieder. Stetiges Arbeiten und Gestalten wie auch fortlaufende Weiterbildung sind die Grundlage ihrer bemerkenswerten Weiterentwicklung. Auch erfolgreiche Ausstellungen sind Anlass zu weiterer Inspiration und Schaffenskraft. Weitere Informationen unter www.ruegsegger-christine.ch.
Die Ausstellung der Tourismus GmbH Bad Säckingen ist mittwochs, donnerstags und sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt € 2, ermäßigt € 1 (Gästekarten-Inhaber, Schüler und Studenten von 12 bis 25 Jahre gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises), mit Oberrheinischem Museumspass frei.

Die Fondation Beyeler und das Kulturbüro Riehen laden am Samstag, 11. August Jung und Alt zum Sommerfest 2012. Für einen Museumseintritt von CHF 10.-- erwartet die Besucher von 10 bis 22 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie: Konzerte, Workshops, ein Museumsspiel, Führungen in verschiedenen Sprachen zur grossen Sommerausstellung «Jeff Koons» sowie die Besichtigung von «Philippe Parreno», «Calder Gallery» und der Sammlung Beyeler. Für den kleinen und grossen Hunger gibt es Grillwürste, Zuckerwatte, Popcorn und Speisen à la Carte im Restaurant sowie im Park. Zahlreiche Workshops ermöglichen Besucher eine spielerische Auseinandersetzung mit Jeff Koons‘ Werken und Arbeitsweisen. Zum Beispiel verwandeln Teilnehmende in «Vom Ding zum Kunstwerk – Färben, Verpacken, Verschnüren» Alltagsgegenstände in kleine Skulpturen, die anschliessend in einer Ausstellung arrangiert werden. Zur Blumenskulptur «Split-Rocker» finden stündliche Führungen und Workshops für Kinder statt. Ausserdem können Jugendliche eigene Installationen von der Aussenskulptur «Balloon Flower» entwerfen. Das Programm wird durch ein Museumsspiel und  musikalische Highlights abgerundet. Am Abend treten im Park namhafte Künstler wie der Zürcher Singer/Songwriter Adrian Weyermann und das Basler Art-Pop-Quintett The Bianca Story auf. Tagsüber gibt es DJ Sets von Prinzessin in Not. www.fondationbeyeler.ch

Vom 24. August bis zum 2. September zeigt das Kunsthaus Zürich erstmals und exklusiv in der Schweiz das 2011 an der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnete Meisterwerk von Christian Marclay, «The Clock». Am 24. August und am 31. August läuft der Film nonstop 24 Stunden. http://www.kunsthaus.ch/


Festivals

Uraufführung von stella orfeo - Freitag, 3. bis Montag, 6. August 2012 mit der Compagnia Aterballetto und den Basler Madrigalisten im Römischen Theater Augusta Raurica: stella orfeo ist die Koproduktion des STIMMEN-Festivals und des Theaterboards Augusta Raurica mit den Basler Madrigalisten (Chorleitung: Fritz Näf) und der italienischen Compagnia Aterballetto (Choreographie: Mauro Bigonzetti). Sie nimmt alle Fäden wieder auf, die im Laufe des Festivals gesponnen wurden: Monteverdis „L‘Orfeo“, die volksmusikalischen Wurzeln mit der Uraufführung der Compagnia Aterballetto von „Canto per Orfeo“ und die zeitgenössischen Stimmungen mit Hans Werner  Henzes „Orpheus hinter dem Stacheldraht“). Mehr: www.stimmen.com


Ein sechs Meter grosser Schweissroboter, der in seinem früheren Leben in der Automobilindustrie gearbeitet hat, spielt auf der Bühne der Kaserne Basel eine ganz neue Rolle. Mit all seiner Kraft, seiner Grösse und trotz der Wucht seiner Bewegungen darf er mit zwei Artisten tanzen. Aber wer führt hier wen? Nichts ist so wie es scheint... Cie 111 "Sans objet" ist die Eröffnungsproduktion des Theaterfestivals Basel am Freitag, den 31. August um 19 Uhr in der Kaserne Basel (Reithalle). Links: www.theaterfestival.ch, www.kaserne-basel.ch


dies & das

Vom 8. bis 17. August veranstalten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Städtebau-Institut der Universität Stuttgart eine Sommeruniversität in Menzenschwand zum Thema Schwarzwaldidyll im Strukturwandel. In diesem Rahmen werden für die Öffentlichkeit zahlreiche Abendvorträge von Fachleuten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz angeboten. Das Programm zum Download: http://rbl.iesl.kit.edu/sommerunimenzenschwand2012.php


Letzte Links

Alle Informationen zu den kommenden Veranstaltungen im Jazzhaus Freiburg können Sie über die Homepage www.jazzhaus.de herunterladen.

Keine Kommentare:

Impressum

Herausgeberin und inhaltlich Verantwortliche gemäß § 5 TMG: Petra Gabriel, Im Leimenacker 12, 79725 Laufenburg
Telefon: 0152/01789342, info(at)petra-gabriel.de, redaktion(at)3land.info
www.3land.info, www.petra-gabriel.de
Copyright © 2004-2014 für alle Seiten by Gabriel Publishing

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle können wir keine Haftung für die Inhalte externer Links übernehmen. Bei unseren externen Links handelt es sich um eine subjektive Auswahl von Verweisen auf andere Internetseiten. Für den Inhalt dieser Seiten sind die jeweiligen Betreiber / Verfasser selbst verantwortlich und haftbar. Von etwaigen illegalen, persönlichkeitsverletzenden, moralisch oder ethisch anstößigen Inhalten distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit.