Donnerstag, 27. Dezember 2012

dies & das und Neujahrsgrüße

3land.- Einmal im Jahr gönnen sich viele Menschen ihren Knall. Sie auch? Vielleicht möchten Sie beim Übergang ins Neue Jahr aber lieber Musik hören, etwas unternehmen, mit anderen zusammensein? Oder alles gleichzeitig? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt. Rutschen Sie gut rüber, kommen Sie gut in 2013 an. Wir lesen uns im nächsten Jahr. Bis dahin und auch danach wünsche ich Ihnen jede Menge "Schwein". Die 3land-Redaktion, also meine Wenigkeit, macht jetzt jedenfalls erst mal weiter Urlaub.


 

Ausstellungen

Ferdinand Hodler (1853-1919), der herausragende Schweizer Maler an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, schuf zwei Fassungen seiner bedeutenden Komposition «Die Wahrheit». Die erste Fassung wurde restauriert. Vom 18. Januar bis 17. März 2013 ist sie gemeinsam mit der zweiten Fassung und weiteren Werken Hodlers in der Sammlung des Kunsthauses Zürich ausgestellt. Das monumentale, 196 x 273 cm grosse Ölgemälde «Die Wahrheit» entstand in seiner ersten Fassung 1902. Es entstammt der Sammlung Alfred Rütschi und ging 1929 als Geschenk der Erben an das Kunsthaus über. Die Komposition zeigt in der Mitte eine unbekleidete Frau, die links und rechts von unheimlichen «Dunkelmännern» umgeben ist. Diese wenden sich, symmetrisch angeordnet, von ihr ab. Dabei repräsentiert die Frau für Hodler die Wahrheit, vor der die Mächte des Dunkeln fliehen müssen.
Der Verlauf der Restaurierungsarbeiten ist auf www.kunsthaus.ch dokumentiert. Öffentliche Führungen finden am Sonntag, 27. Januar und Sonntag, 24. Februar um 11 Uhr statt.
Am 27. Februar um 18 Uhr findet im Hodler-Saal des Kunsthauses ein Vortrag  statt. Paul Müller, Mitarbeiter des SIK-ISEA und Co-Autor des Catalogue raisonné der Gemälde Ferdinand Hodlers, spricht über «Die Wahrheit». Die Teilnahme ist im Sammlungseintritt inklusive.


Jahreswechsel

In der Silvesternacht kommt die Bevölkerung in und um Basel bereits zum 13. Mal in den Genuss eines grossen Feuerwerks über dem Rhein. Zudem wird an den Rheinufern kostenlos Glühwein an die Bevölkerung ausgeschenkt. Die traditionelle und eher besinnliche Silvesterfeier wird auf dem Münsterplatz abgehalten. Mehr dazu

Der Silvesterabend 2012 im Theater Basel bietet ein Spielangebot auf allen Bühnen: Auf der Grossen Bühne ist um 18.30 Uhr die musikalische Produktion „The Black Rider“ in der Inszenierung von Corinna von Rad zu sehen, im Schauspielhaus wird um 19.00 Uhr „Biographie. Ein Spiel“ von Max Frisch in der Inszenierung von Amélie Niermeyer gespielt. Der Regie-Erstling „Lo Speziale“ von Massimo Rocchi auf der Kleinen Bühne um 19.00 Uhr ist bereits ausverkauft.
Nach den Vorstellungen wird im Foyer der Grossen Bühne der Silvesterabend 2012 gefeiert: ab 20.30 Uhr wird ein Apéro offeriert. Um 22.00 Uhr treten „Jelena Kuljic & Band“ auf. DJ Angelo und DJ Klangfieber sorgen für die musikalische Umrahmung des Abends und eröffnen die Tanzfläche. Der Barbetrieb ist auf allen Foyerebenen geöffnet. Die Moderation durch den Silvesterabend übernimmt der Basler Regisseur Tom Ryser.
Informationen sowie Kartenreservierungen für die Silvestervorstellungen an der Billettkasse unter 061/ 295 11 33 oder unter www.theater-basel.ch

"Zähnef(l)etschereien" - Kabarett, Musik und Parodie mit der Fetscher-Family gibt es am Montag, 31. Dezember, 17.30 u. 22.45 Uhr, im TAM - Theater am Mühlenrain - in Weil am Rhein: ein kabarettistisches Feuerwerk mit satirischen Silvester-Krachern, musikalischen Knall-Bonbons und parodistischen Jux-Raketen zum Jahreswechsel. Das mit Preisen ausgezeichnete Familien-Ensemble mit Jessica, Jennifer & Reinhold Fetscher präsentiert den etwas anderen Jahresrückblick mit brandaktuellen Neuigkeiten aus der Gerüchteküche. Vorverkaufspreis 20€, Abendkasse 24 €.

Für das traditionelle Neujahrskonzert des Städtischen Kulturamtes Weil am Rhein am Dienstag, den 1. Januar 2013 um 17 Uhr in der St.Gallus-Kirche von Ötlingen wurden die Glöckner aus Müllheim und Berlin engagiert. Mit 40 chromatisch gestimmten englischen „Handbells",chinesischen Gongs und Gesang inszenieren „DIE GLÖCKNER" eine eindrückliche Klang-Performance. Das außergewöhnliche Klangerlebnis ist eine Choreografie aus meditativen Klangbildern, choreografierten Bewegungen des Läutens und archaischen Gesängen. DIE GLÖCKNER entwickeln für jeden neuen Klang-Raum eine ihm entsprechende neue Choreographie aus Klang-Szenen und lösen somit eine Fülle assoziativer Bilder und Klänge aus.
Die Handbells wurden 1690 in England entwickelt und sind in ihrer Tonlage den großen Kirchenglocken nachempfunden. Durch ihre leichtere Handhabung sollten sie den Kirchenglöcknern das Erproben der komplizierten Abläufe des gerade in Mode gekommenen „Change- Ringing" erleichtern. Werden die Glockensätze heute von „Glockenchören" ausschließlich zur Interpretation von klassischer Literatur eingesetzt, präsentieren DIE GLÖCKNER eine eigene, neue Verwendung dieser seltenen Instrumente. Erwachsene 10, - Euro / Schüler und Studenten mit Ausweis 8,- Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Lindow, Hinterdorfstr. 35 in Weil am Rhein.

Für das Silvesterkonzert des städtischen Kulturamtes in Rheinfelden/Baden springt Dieter Lämmlin ein. Er übernimmt den Part an der Orgel, während Edward H. Tarr und Marc Ullrich auf der Trompete klassische und barocke Stücke bis hin zu Volksweisen präsentieren. Auf dem Programm stehen unter anderem die Choralbearbeitung “Das alte Jahr vergangen ist” von Johann Sebastian Bach, die Volksweise „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“, das „Allegro brillante“ von Vincenzo Antonio Petrali und die Sonata „I a due Claviature e Pedale“ von Theophil Andreas Volkmar. Das Konzert findet am Montag, den 31. Dezember, um 17.00 Uhr in der St. Josefskirche in der Friedrichtstraße statt. Die Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro, für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte auf 6 Euro ermäßigt. Vorverkaufsstellen sind das Bürgerbüro, die Buchhandlungen Merkel und Schätzle sowie alle bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix und online auf www.reservix.de. An der Abendkasse kostet die Karte 12 Euro, Die Abendkasse öffnet um 16.00 Uhr.


Musik im Neuen Jahr


Am Fest „Dreikönig“ (Epiphanie) am Sonntag, dem 6. Januar 2013, um 17.00 Uhr findet ein festliches Orgelkonzert an der Metzler-Orgel von St. Peter und Paul in Weil am Rhein statt. Die französische Organistin Marie-Odile Vigreux, Titularorganistin der Kirche Saint-Michel zu Bolbec/Normandie und der ref. Kirche Wohlen/BE spielt barocke Orgelwerke der norddeutschen Meister Nikolaus Bruhns, Matthias Weckmann und Dietrich Buxtehude im „Stylus phantasticus“, außerdem Werke von Johann Sebastian Bach, sowie altfranzösische Noëls in spielerischen Variationen von Louis-Claude Daquin, André Raison u.a. mit sowohl geheimnisvoll-dunklen wie strahlend-leuchtenden Klangfarben. Marie-Odile Vigreux, geboren in der Haute-Normandie/Frankreich, studierte Orgel und Cembalo bei Jean Régnery, sowie Cembalo bei Elisabeth Joyé mit Diplomabschluss. An der Universität Paris-Sorbonne studierte sie Musikwissenschaft und am Pariser Konservatorium Musikgeschichte mit Diplomabschluss. 2005 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Alte Musik „Schola Cantorum Basiliensis“ fort in Orgel bei Jean-Claude Zehnder, Lorenzo Ghielmi und Wolfgang Zerer und erlangte im März 2009 ihr Diplom. Sie wirkte an Projekten mit Andrea Marcon, Bruce Dickey, Charles Toët, Anthony Rooley und Evelyn Tubb mit. Ergänzend vervollkommnete sie sich in Straßburg im Fach Cembalo bei Aline Zylberajch und machte in Basel ihren Masterabschluss in Pädagogik. 2007 war sie Finalistin im internationalen Orgelwettbewerb „Paul Hofhaimer“ Innsbruck, 2008 Halbfinalistin im Concours International „Xavier-Darasse“ Toulouse, 2010 Final-Teilnehmerin im internationalen Orgelwettbewerb „Jan Pieterszon Sweelinck“ in Amsterdam. www.orgelkonzerteweil.de

Das städtische Kulturamt Rheinfelden/Baden präsentiert in der Reihe „UnerHÖRT – Klassik in Rheinfelden“ das Neujahrskonzert mit dem Kammerorchester Musica Antiqua Basel.Die Musica Antiqua tritt in professioneller Kammerorchesterbesetzung auf. Die Musiker sind junge aufstrebende Musiker aus der Schweiz und der Region sowie Mitglieder des Basler Sinfonieorchesters. Mit einem ausgewogenes Barockprogramm wird das neue Jahr willkommen geheißen.
Das Neujahrskonzert findet am Sonntag, den 6 Januar 2013, um 17.00 in der St. Josefskirche in der Friedrichstraße statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Am Sonntag, den 6. Januar spielt  Anders Miolin um 17 Uhr im Rehmann-Museum Laufenburg Werke von Piazzolla, Gershwin, Mertz, Satie und anderen.
Ausserdem: Zum Jahresauftakt erhält jeder Konzertbesucher ein Neujahrscüpli.Eintritt inkl. Cüpli: CHF 22.-, Mitglieder des Rehmann-Förderkreises: CHF 20.-


Theater im Neuen Jahr

Das Zürcher Schauspielhaus startet mit "Angst", einer Uraufführung nach dem Roman von Robert Harris in der Theaterfassung von Volker Lösch und Beate Seide, ins Neue Jahr. Premiere ist am Donnerstag, 10.01.2013, 20.00 Uhr, im Schauspielhaus Zürich. Der Kernphysiker Alex Hoffmann, jetzt Chef eines in Genf sitzenden Hedgefonds, hat den Börsenalgorithmus VIXAL4 entwickelt, dessen entscheidender Parameter PANIK ist. Panik macht menschliches Handeln kalkulierbar und verspricht, das ist Hoffmans Prognose, eben darum Börsengewinne in Milliardenhöhe. Gerade wollen er und sein Geschäftspartner Quarry diesen Erfolg mit einer Investitionsparty feiern, da geschehen merkwürdige Dinge: Hoffmann wird überfallen, er erhält ein wertvolles, antiquarisches Buch zugestellt, und VIXAL4 löst Transaktionen aus, deren politische und ökonomische Folgen nicht absehbar scheinen. Hoffman kann die Geister, die er rief, nicht mehr bändigen. Harris' Thriller ist der Roman zur Stunde: Die alles zerstörende Gier nach noch mehr Profit, die unabsehbaren Folgen eines Geschäfts mit der Angst und das gnadenlose Ausgeliefertsein an selbsterschaffene Monstermaschinen sind seine Themen. Volker Lösch und sein Team fügen diesem Bestseller Interviews mit Basler Bürgerinnen und Bürger hinzu, die ihre Sicht auf die soziale Situation in Basel im Jahr 2012, auf das krisengeschüttelte Finanzmarktgeschehen öffentlich machen. www.schauspielhaus.ch

Anstatt, wie in den vergangenen Jahren der Februar, ist kommendes Jahr der Januar der „Monat des Jungen Theaters“ am Theater Freiburg. Gezeigt werden wie gewohnt die Produktionen der Sternchenthemen auf der Bühne („Michael Kohlhaas“, „Der Besuch der alten Dame“, „Der Prozeß“) und zudem drei Premieren:
  • „Letzte Ausfahrt: Heimat“: In einem Cross-Over-Musikprojekt widmen sich Jugendliche verschiedener Nationalitäten musikalisch und inhaltlich dem Thema Heimat und Flucht.
  • „Fear Factory“: Der Grundtenor lautet: Wer in den 80er-Jahren geboren ist, hat viele Möglichkeiten – und oft genauso viele Ängste. In diesem Projekt gleichen 20 junge Erwachsene zwischen Anfang zwanzig und Anfang dreißig die Thesen der Autorinnen mit ihrer eigenen Lebensrealität ab und überprüfen, ob das Motto »Im Zweifel für den Zweifel« nicht auch eine Option darstellt
  • „Deportation Cast“: ein Schauspiel von Björn Bicker über einen Roma-Jungen aus dem Kosovo, der mit vier Jahren nach Deutschland kam.
Dazu gesellt sich Kino: SCHWARZWALD – KLANGFARBEN UND LICHTBLICKE ist ein Schwarzwald-Film von Rainer Mülbert, live begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg. Den Text spricht der bekannte Synchronsprecher Christian Brückner. Hintergrundinfos zu allen Produktionen finden Sie auch auf dem Blog unter www.theater.freiburg.de/blog

Keine Kommentare:

Impressum

Herausgeberin und inhaltlich Verantwortliche gemäß § 5 TMG: Petra Gabriel, Im Leimenacker 12, 79725 Laufenburg
Telefon: 0152/01789342, info(at)petra-gabriel.de, redaktion(at)3land.info
www.3land.info, www.petra-gabriel.de
Copyright © 2004-2014 für alle Seiten by Gabriel Publishing

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle können wir keine Haftung für die Inhalte externer Links übernehmen. Bei unseren externen Links handelt es sich um eine subjektive Auswahl von Verweisen auf andere Internetseiten. Für den Inhalt dieser Seiten sind die jeweiligen Betreiber / Verfasser selbst verantwortlich und haftbar. Von etwaigen illegalen, persönlichkeitsverletzenden, moralisch oder ethisch anstößigen Inhalten distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit.