Donnerstag, 2. Mai 2013

dies & das, Kunstförderung und viel Literatur

3land.- Der Fachausschuss Literatur der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft fördert an seiner zweiten Jahressitzung das literarische Schaffen mit vier Beiträgen im Bereich der Buchproduktion. Er vergibt einen Beitrag von CHF 15’500. Ebenfalls wählt er mit der Projektleiterin von iaab eine Basler Autorin für die dreimonatige Entsendung in ein Schriftstelleratelier in Bangalore (Indien) aus.
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Die zweite Juryrunde des RegioSoundCredits (RSC) des RFV Basel steht an: Bands und Musikerinnen aus der Region Basel können ihre Tonträger- und Musikvideoprojekte sowie Bewerbungen um Tourneebeiträge bis zum 31. Mai 2013 online beim RFV Basel einreichen. Der RSC richtet sich an erfahrene Musikschaffende, die eine künstlerisch engagierte, fachkundige Tätigkeit im Bereich Popmusik nachweisen können, über ein professionelles Umfeld verfügen und die Musikszene der Region Basel mitprägen. Bewerbungen von Newcomern sind beim RSC nicht möglich. Die Beiträge der unabhängigen RSC-Fachjury bewegen sich zwischen 3 000 und 7 000 CHF. Informationen zum RSC, Merkblatt für Bands.


Ausstellungen

Das britische Künstlerduo Semiconductor erforscht in seinen komplexen Videoarbeiten und Installationen die materielle Natur unserer Welt und die zugrunde liegenden Kräfte und Prozesse hinter ihrer physischen Erscheinung. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, besonders aus den Bereichen der Astronomie und Geologie, verfolgen sie, wie Wissenschaft unsere Erfahrung und Beobachtung von Welt beeinflusst. Mit ihren Werken zeigen Ruth Jarman und Joe Gerhardt in der Ausstellung "Let There Be Light" eindrücklich auf, wie Wissenschaft und Kunst einander inspirieren können. Heute, 2. Mai, 19h, wird mit Apéro im Haus für elektronische Künste Basel, Oslostrasse 10/12?4142 Münchenstein/Basel (Dreispitz, Einfahrt Tor 13) eine Ausstellung dazu eröffnet. Sie dauert bis 30. Juni. Mehr


Musik

Im Juni kommt das Wyttenbach-Kabinett mit einer Auftragsarbeit, also einer Uraufführung zur basel sinfonietta: Jürg Wyttenbach (*1935): Cortège pour violon, accompagné de «La Fanfare Harmonie du village». Das weitere Programm: Modest Mussorgski (1839–1881): Kinderstube für Sopran und Kammerorchester (1870–1872) orchestriert von Jürg Wyttenbach (2002/2004), Igor Strawinski (1882–1971): Der Feuervogel, Ballettsuite für Orchester (1945). Leitung: Fabrice Bollon, Sopran: Esther Kretzinger, Violine: Carolin Widmann, basel sinfonietta. Ort und Zeit: Basel, Stadtcasino, Sonntag, 2. Juni 2013, 19 Uhr, 18.15 Uhr Konzerteinführung. Vorverkauf Basel: Kulturhaus Bider und Tanner mit Musik Wyler, T. +41 (0)61 206 99 96, www.bideruntanner.ch; Stadtcasino; BaZ am Aeschenplatz. www.baselsinfonietta.ch

In der Reihe „UnerHÖRT – Klassik in Rheinfelden“ präsentiert das Kulturamt die Orchestergesellschaft Weil am Rhein mit der Vorpremiere des in Weil am Rhein traditionellen Muttertagskonzerts. Gespielt werden Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Niccolo Paganini, Franz von Suppé, Gaetano Donizetti, Edvard Grieg, Paplo de Sarasate und Johann Strauß. Das Konzert wird von Fridolin Uhlenhut dirigiert. Als Solisten treten Petra Hoffmann (Sopran) und Christian Rozgonyi (Violine) auf.
Das Konzert findet am Samstag, den 11. Mai, um 20.00 Uhr im Bürgersaal statt. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 17 Euro. Vorverkaufsstellen sind das Bürgerbüro, die Buchhandlungen Merkel und Schätzle sowie alle Vorverkaufsstellen von Reservix und online unter ww.reservix.de.


Literatur

Mai und Juni im Literaturhaus Basel:
Was können wir von den Religionen lernen, ist Alain de Bottons Leitfrage für einen aufgeklärten Atheismus. Wir können viel von den Religionen lernen, um unser säkulares Leben reicher zu machen: Die Religionen können uns helfen, das Leben einfacher und sinnvoller zu gestalten. Sie haben eine Ethik, damit Gemeinschaften friedlich miteinander leben; sie erfanden Malerei, Architektur und Musik, die uns zum Staunen bringt; sie spenden uns Trost bei Leid, Schmerz und Tod. Alain de Botton zeigt uns, wie. Am Mittwoch, 15. Mai, liest der phantasievolle Flaneur der Kultur- und Geistesgeschichte aus seinem neuen Buch Religion für Atheisten.
Peter Buwaldas Erstling Bonita Avenue sprengt den traditionellen Roman buchstäblich in die Luft: Kraftvoll erzählt er das Auseinanderbrechen einer Patchworkfamilie, von Kindern, die die Erwartungen des Vaters durchkreuzen, von Familiengeheimnissen, Schein und Sein. Buwaldas unerschrockenes Kunstwerk schert sich wenig um literarische Anstandsregeln. Es wurde in den Niederlanden zu einer literarischen Sensation und erntet auch im deutschsprachigen Raum begeisterte Kritiken. Am Mittwoch, 5. Juni ist Buwalda im Literaturhaus zu Gast.
Erstmals hat das Literaturhaus Basel gemeinsam mit dem Netzwerk der Literaturhäuser den Preis der Literaturhäuser verliehen. Der diesjährige Preisträger Hanns Zischler wurde an der Buchmesse Leipzig ausgezeichnet und tritt am Dienstag, 14. Mai, im Literaturhaus auf. Der bekannte Schauspieler arbeitet seit langem auch als Publizist: Als akribischer Forscher und begnadeter Vermittler hat er immer wieder unbekannte Schätze gehoben, beispielsweise die in viele Sprachen übersetzte Forschungsarbeit Kafka geht ins Kino. In seinem neuen Buch Berlin ist zu gross für Berlin ruft er die verborgene Topographie der Stadt ins Gedächtnis. Der Basler Autor Alain Claude Sulzer (Aus den Fugen) wird die Laudatio halten. www.literaturhaus-basel.ch


Zum Vormerken

Barrierefreiheit, Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Inklusion, demografische Entwicklung und UN Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung - wie diese Themen ihren Schrecken verlieren und zugleich für jedermann verständlich vermitteln, was sich hinter ihnen verbirgt, zeigt die Ausstellung "geht schon - geht anders!" im Lörracher Dreiländermuseum vom 16.05. bis 07.07.2013. Die Idee zur Ausstellung wurde in der Fachgruppe Landkreis Lörrach Barrierefrei entwickelt und zusammen mit Menschen mit Handicap, dem Dreiländermuseum, der Lebenshilfe Lörrach, dem Behindertenbeirat der Stadt Lörrach und dem Landkreis unter enger Begleitung des Grafikers Martin Wundsam, Büro für visuelle Kommunikation umgesetzt.
Entstanden ist eine wanderbare, heitere, informative und barrierefreie Ausstellung, die Einblicke gewährt, wie Menschen mit Behinderung Barrieren erleben und vor allem überwinden. Zugleich sind  Beispiele zu sehen, wie Gemeinden im Landkreis Lörrach Barrieren erfolgreich abgebaut haben und welche neuen Möglichkeiten zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sich hierdurch ergeben.
Die Ausstellung "geht schon - geht anders!" schafft in heiterer Stimmung mit schierer Leichtigkeit, vermeintlich komplexes begreifbar zu machen, Angst zu nehmen und Gewissheit zu geben, dass es schon geht - das gemeinsame Zusammenleben in einer Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird. Die Ausstellung ist auf Wachstum ausgelegt. Die Besucher sind eingeladen, eigene Ideen mitzuteilen und in der Ausstellung zu deponieren. www.dreilaendermuseum.eu

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