Donnerstag, 26. September 2013

dies & das & ein Angebot

3land.- Zunächst ein Wort in eigener Sache. www.3land.info ist die Initiative  einer Ein-Frau-Redaktion, nämlich meiner Wenigkeit, der Schriftstellerin Petra Gabriel. Dahinter steckt die Idee, dass Kultur eigentlich grenzenlos ist, und dass es auch in der Schweiz, dem Elsass oder Baden interessieren könnte, was sich diesbezüglich jenseits der Grenzen so tut. Leider kann ich nicht alle Termine berücksichtigen, die  mich unter redaktion@3land.info erreichen. Seit einiger Zeit biete ich schon die Möglichkeit an, Termine selbst einzustellen, leider bisher ohne Resonanz. Wie es geht, erfahren Sie in der rechten Spalte. Nutzen Sie die Möglichkeit!


Ausstellungen

Die Kunsthalle Zürich lädt am 3. Oktober, 18.30 Uhr, zu Reality Check # 3 / Poetics of the Machine, der dritten Ausgabe der Gesprächs- und Veranstaltungsreihe Reality Check ein. Nicholas Heller (Experte für Internettechnologien und soziale Netzwerke), Verena Kuni (auf digitale Medien und Netzwerke spezialisierte Kunsthistorikerin) und Daniel Germann (Forscher im Bereich Informatik und Künstlicher Intelligenz) treffen sich in der Kunsthalle Zürich, um die Chancen aber auch unerwarteten Probleme zu diskutieren, welche die neuen Technologien für Kunst und Gesellschaft bergen. Gesprächsleitung: Boris Magrini, Assistenzkurator, Kunsthalle Zürich. Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt.
Der Einsatz neuer Technologien in der zeitgenössischen Kunst ist mittlerweile zur Alltäglichkeit geworden. Seit geraumer Zeit schon nutzen Künstler Computer, mobile Geräte und elektronische Hilfsmittel in vielfältiger Weise. Oft in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Computerspezialisten bei der Produktion von Werken auch die Grenzen zwischen Kunst und Naturwissenschaft hinterfragend, haben etliche Künstlerinnen und Künstler ein vertieftes technisches Verständnis der verwendeten Maschinen entwickelt. Andere haben freier mit diesen Technologien experimentiert und sie sogar missbraucht, um Werke zu schaffen, die das Funktionieren der Maschinen auf die Probe stellten. Dies trifft auch auf Wade Guyton zu, dessen Zeichnungen und Bilder sowohl dem Dialog wie einem unablässigen Ringen mit den verwendeten Computern und Digitaldruckern zu verdanken sind. Die Ausstellung seiner Arbeiten ist derzeit in derKunsthalle zu sehen (31. August – 10. November 2013).
Geht die kreative Verwendung neuer Technologien notwendig mit einem Missbrauch oder Missverständnis der Technologien einher? Was ist der Unterschied zwischen dem Kunstschaffen mithilfe der neuen Maschinen und dem kreativen Experiment in der naturwissenschaftlichen Forschung? Was ist der aktuelle Stand der Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und Robotik? Und wie wirkt sich dies auf die Kunst aus? Welche Chancen können soziale Netzwerke und die dahinterstehenden Firmen Künstlern und kulturellen Institutionen bieten? www.kunsthallezurich.ch


Musik

Auch die Blues-Welt hat ihre echten Originale: Musiker, die sich bewusst und absichtlich allen gängigen Formeln und Erwartungen entziehen. So auch der ewig kämpferische Mighty Mo Rodgers, der am Freitag, den 27. September um 20 Uhr im Gewölbekeller des Alten Rathaus in Weil am Rhein die neue Saison der Weiler Bluesnächte eröffnet. "Mighty Mo" Rodgers wurde 1942 in Chicago geboren. Schon früh lernte er klassisches Klavier und trat, geprägt vor allem durch den Memphis-Soul der 60er und 70er, noch in der Schule der Soul-Band "Rocketeers" bei. Später auf dem College gründete er seine eigene "Maurice Rodgers Combo". Seine Musiker- und Produzentenkarriere begann er in Los Angeles mit Life-Aufnahmen von Sessions mit T-Bone Walker, Albert Collins, Bobby "Blue" Bland, Jimmy Reed und vielen anderen. Mit seiner Farfasa-Orgel ist er auch auf Brenton Woods Hit "Gimme Some Kind of Sign" aus dem Jahre 1967 zu hören. Karten zu diesem Konzert des Weiler Kulturamtes und der Gruppe exbluesive gibt es im Vorverkauf bei www.reservix.de, allen Geschäftsstellen der Lokalzeitungen, der Tourist-Info Weil am Rhein, Burghof Lörrach etc. Weitere Informationen unter www.weiler-bluesnacht.de

Das städtische Kulturamt Rheinfelden  präsentiert in der regionalen Reihe „Akkorde – Gitarrenfestival am Hochrhein“ die Gruppe Guitarissimo. Peter Horton und Sigi Schwab sind das Duo Guitarissimo. Sie tourten schon in den 1980er Jahren umjubelt durch Deutschland und Österreich und erschufen ein neues Kompositions- und Spielformat für zwei Gitarren, was ihnen unzählige engagierte Fans bescherte. Nun kreuzen die beiden endlich wieder ihre Saitenhölzer: Zwanzig Finger auf zwei Griffbrettern, die für die beide die Welt bedeuten. Zwei Musiker der Topklasse bereichern jetzt das Duo zum XL: Andreas Keller, Drums und Percussion, und Tommi Müller, E-Bass. Musikalisch spannt sich der Bogen von klassisch angehauchten Stücken über jazzig-funky groovende Nummern bis hin zu meditativen Klanggemälden.
Das Konzert findet am Freitag, den 27. September, um 20.00 Uhr im Bürgersaal im Rheinfelder Rathaus statt. Der Eintritt kostet 22 Euro im Vorverkauf. Vorverkaufsstellen sind das Bürgerbüro, die Buchhandlungen Merkel und Schätzle sowie alle Vorverkaufsstellen von Reservix und online auf www.reservix.de. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. Der ermäßigte Eintritt beträgt 12 Euro.

Hauskonzert in Grenzach-Wyhlen bei der Familie Jansen: Klavierabend mit Claire Huangci, Sonntag, 13. Oktober 2013, 18 Uhr. 2009 spielte die damals 18 jährige Claire Huangci  erstmalig dort. Zwischenzeitlich gehört sie zu den Weltbesten ihres Faches: in den schwierigsten internationalen Wettbewerben war sie erfolgreich und kann bereits auf unzählige Konzerte auch in großen Konzerthäusern zurückblicken. Sie hat Interviews in bedeutenden Zeitungen und Radiosendern gegeben. Sie hat Ihr Management gefunden und ihre erste CD herausgebracht für die via Plakat in vielen CD-Läden geworben wird. Und – ihre  Website ist online: http://clairehuangci.com. Anmeldung ist unbedingt und möglichst frühezeitig erforderlich, 79639 Grenzach-Wyhlen, Bergstraße 11, 07624-989460,| info@countune.com.

Die Allgemeine Musikgesellschaft Basel (AMG) bietet in der Reihe AMG-Rising Star ein Konzert mit Daniil Trifonov. Seine stupende Technik erwarb Trifonov in der Kaderschmiede für vielversprechende junge Podiumslöwen, im Moskauer Gnessin-Institut. In den Fussstapfen vieler Grossen konnte seine aussergewöhnliche Begabung reifen, sein Repertoire wachsen. Tatiana Zelikman heisst die kundige Mentorin, der sich Trifonov während seiner neun Gnessin-Jahre anvertraute. Dass sich an die zahlreichen Wettbewerbssiege Verpflichtungen in grosser Zahl anschliessen würden, war vorauszusehen. Inzwischen hat sich der 22-Jährige massgebliche Konzertpodien in zahlreichen Ländern erobert und ist im Begriff, seine erstaunliche Karriere sternenwärts weiterzuführen.
Fr 25.10.2013, 19.30. AMG RISING STARS. Stadtcasino, Hans Huber-Saal
Daniil Trifonov, Klavier
Claude Debussy: „Reflets dans l’eau“ aus „Images“, Heft 1
Frédéric Chopin: „24 Préludes“ op. 28
Robert Schumann: „Sinfonische Etüden“ op. 13 (Frühfassung 1837)
Vorverkauf: Konzertgesellschaft Tickets, Steinenberg 14 (Stadtcasino), 4051 Basel, Tel. +41 (0)61 273 73 73, und über www.konzerte-basel.ch

Die Freiburger kommode 1 präsentiert Ned Collette und Fredrik Kinbom und zwar am Dienstag, 15. Oktober, Einlass: 19 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr. Der in der Underground Musikszene hoch gelobte Ned Collette kommt zum ersten Mal nach Freiburg. Für den Auftakt im Süden Deutschlands bringt er ein Akustikset aus einer Mischung von Gesang, Konzertgitarre und Samples mit ins Artjamming. Auch wenn Vergleiche zu Künstlern von Leonard Cohen bis zu Ghostface Killah angestellt wurden, so bleibt Collette schwer zu definieren und doch unverkennbar. Begleitet wird Ned Collette von Fredrik Kinbom (SWE), der einige Male bereits zusammen mit Sam Walker in Freiburg auf der Bühne stand. Er wird den Konzertabend mit seinem Soloprogramm eröffnen. www.kommode1.tumblr.com


Theater

Gastspiel des Burgtheaters Wien am 4. & 5.10.2013, jeweils 20 Uhr, Pfauen Zürich: Gespenster gehen um auf Helene Alvings Landgut, Wiedergänger aus einer verdrängten Vergangenheit, die im Handlungsverlauf allmählich ans Licht treten. Erst als ihm zum zehnten Todestag ein Denkmal gesetzt werden soll und sein Sohn Osvald waidwund aus Paris heimkehrt, enthüllt sich das finstere Erbe des Kammerherrn Alving.
David Böschs Inszenierung von Henrik Ibsens loderndem Familiendrama GESPENSTER wird am 4. und 5. Oktober als Gastspiel des Burgtheaters Wien im Pfauen aufgeführt werden. Auf der Bühne werden dabei unter anderem die Schauspieler Kirsten Dene und Martin Schwab zu erleben sein. www.schauspielhaus.ch

Zwei Premieren kündigt das Theater Freiburg an: „Prinz Friedrich von Homburg“ von Heinrich von Kleist, in der Regie von Felicitas Brucker, am DO. 3.10.13, sowie „Amerika“ nach dem Roman von Franz Kafka, in der Regie von Christoph Frick, am FR. 4.10.13.
Kleists letztes Drama ist ein dunkles Marionettentheater, ein heftiger Schlagabtausch in einer eisigen Seelenlandschaft. Der Kurfürst und seine Familie führen ein Erziehungsexperiment auf Leben und Tod mit dem ehrgeizigen Ziehsohn durch: Prinz Friedrich, der sich in schwindelerregende Höhen der Liebe und des Ruhmes träumt und ohne Marschbefehl eigenmächtig eine Schlacht gewinnt, soll durch die Androhung der Todesstrafe geläutert werden. „Prinz Friedrich von Homburg“ von Heinrich von Kleist, in der Regie von Felicitas Brucker, am DO. 3.10.13.
„Amerika“ nach dem Roman von Franz Kafka, in der Regie von Christoph Frick, am FR. 4.10.13: »Wer an seine Zukunft denkt, gehört zu uns! Jeder ist willkommen! Wer Künstler werden will, melde sich!« Mit diesem Massenaufruf, leider ohne Gehaltsangabe, wirbt im letzten Kapitel von Kafkas unvollendetem Manuskript aus den Jahren 1912-14 das »große Teater von Oklahama« um Personal. Der junge Karl Roßmann, dessen komisch-alptraumhaft abrutschende Immigrationsgeschichte hier erzählt wird, zieht dieses letzte Versprechen einer Neuen Welt zögernd in Betracht: Ist hinter den Ereignissen ein System erkennbar? Oder existiere ich nur im Intimbereich persönlicher Abhängigkeiten? Und befinde ich mich vielleicht doch in einer Erfolgsstory? www.theater.freiburg.de

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