Mittwoch, 13. Januar 2010

Dresscodes

llustration © Martin Perscheid, mit freundlicher Genehmigung des DuMont Buchverlags

Zürich.-
Kunst hat viele Gesichter - am 6. Februar 2010 von 19 bis 24 Uhr treffen im Kunsthaus Zürich Kunst und Komödie aufeinander. Highlights des Abends sind Auftritte des Kabarettisten Thomas Kreimeyer sowie der Autoren Christian Saehrendt und Steen Kittl. Es geht um Gebrauchsanweisungen für moderne Kunst und den Dresscode der Kunstwelt, der so ganz anders daherkommt, als derjenige den man braucht, um die Bilder einer Ausstellung zu knacken.

An der Kunsthausnacht Art & Comedy am 6. Februar 2010 stellt das Kunsthaus Zürich amüsante und verblüffende Werke seiner Sammlung vor. Nur schöner Schein? Was stimmt hier nicht? Ist doch alles Theater! Animierende Impuls-Führungen erleichtern dem Besucher, sich aktiv mit Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis in die Gegenwart auseinander zu setzen. Erklärt wird, was gesellschaftlich für Aufruhr, Schadenfreude oder Schamesröte sorgt: ein verpfuschtes Porträt etwa, eine im Detail versteckte Symbolik um den Betrachter zu narren oder ein Interieur, dass mehr über die Vorlieben seiner Auftraggeberin verrät, als dieser lieb sein kann.

Bei mehreren Séancen wird der Berliner Stegreif-Kabarettist Thomas Kreimeyer das Publikum empfangen. Der improvisierende Alleinunterhalter verwickelte es bereits im Jahr 2009 im Casino-Theater Winterthur in Dialoge.
Christian Saehrendt und Steen Kittl, Autoren von "Das sagt mir was – Gebrauchsanweisung für moderne Kunst" und dem Sprachführer "Deutsch-Kunst Kunst-Deutsch" lesen gemeinsam mit dem Publikum. Bei ihnen geht es vom konstruktiven Schweigen über den Dresscode der Kunstwelt bis zum Leitfaden für einen humorvollen Gesprächseinstieg an Vernissagen.

Sound-J Tom Kees spielt in der Eingangshalle ein themenspezifisches Repertoire von Cabaret und Slapstick-Filmmusik, während im kleinen Filmraum Künstlervideos laufen. Auf dem Programm stehen drei Arbeiten, die mit ihren Szenarien allesamt die Zuschauer hinters Licht führen: Marcel Odenbach "Als könnte es mir an den Kragen gehen", 1983, Gilbert & George "Gordon’s Makes Us Drunk", 1972 und "Kunstmarkt TV live", 2008, von Christian Jankowski.

Detailprogramm mit Zeitangaben unter www.kunsthaus.ch.

BESUCHERINFORMATIONEN
Kunsthaus Zürich,
Heimplatz 1,
CH–8001 Zürich,
www.kunsthaus.ch
Das Kunsthaus ist am Samstag, 6. Februar von 10 bis 24 Uhr durchgehend geöffnet. Die Kunsthausnacht ist eine Sonderveranstaltung. Eintritt ab 18 Uhr CHF 18.– (regulär) / CHF 12.– (reduziert und Mitglieder). Jugendliche bis 16 Jahre gratis. Änderungen vorbehalten.

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