Donnerstag, 9. September 2010

dies & das & andere News

3land.- 10 Jahre Schiffbau oder die Kunst sich zu verwandeln“, unter diesem Motto lädt das Schauspielhaus Zürich am Samstag, 25.9.2010, dem Tag des Schiffbaufestes von 15 bis 19 Uhr zu einem Eröffnungsspektakel zum Beginn der neuen Spielzeit mit einem vielfältigen Theaterprogramm im gesamten Schiffbau-Areal. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche. Mit der Umgestaltung des Schiffbaus zum Theaterort, der am 21. September 2000 mit „Hotel Angst“ eröffnet wurde, begann ein neues Kapitel Zürcher Spielgeschichte. Um 19 Uhr beginnt das Schiffbaufest – der Jazzclub Moods feiert in Kooperation mit dem Schauspielhaus und dem Restaurant LaSalle ebenfalls sein zehnjähriges Bestehen im Schiffbau. Bis in die Morgenstunden treten lokale, nationale und internationale Bands auf, die in der letzten Dekade die Geschichte des Moods mitgeprägt haben. Es spielen Lokua Kanza, Where’s Africa Trio, Yves Theiler Trio, Marianne Racine Quartet, Tobias Preisig, Saalschutz, Clara Buntin, Tomazobi, Naat Veliov & The Original Kocani Orkestar, Disco Balkankaravan u.a.
Vorverkauf: Theaterkasse, Rämistr. 34, Tel. 044 258 77 77, oder unter www.schauspielhaus.ch


Ausstellungen

In der Ausstellung des Basler Shift-Festivals vom 28. bis 31. Oktober 2010 in der Dreispitzhalle werden dieses Jahr rund 20 künstlerische Positionen zum Festivalthema „lost & found. Wiederentdecken, neu interpretieren“ gezeigt.
So ist beispielsweise die künstlerische Erforschung veralteter Technologie Thema, etwa bei Paul B. Davis, der alte Spielkonsolen manipuliert, um aus ihnen neue Bilder und Töne hervorzuzaubern, oder bei Gijs Gieskes, in dessen wahnwitzigen, audiovisuellen Maschinen alte Gameboys mit Technik aus dem 19. Jahrhundert kombiniert werden. Die Künstlergruppe Iocose wiederum schlägt vor, aus alten Disketten Drogen zu gewinnen.
Suzanne Treister zeigt eine Geschichtsfiktion, in der sie ihre Kunstfigur Rosalind Brodsky als Zeitreisende durch das 20. Jahrhundert schickt. Im Gegensatz dazu basiert der Zeitstrahl des 21. Jahrhunderts von Marie Velardi auf Vorstellungen zukünftiger Erfindungen in Science Fiction Filmen.
Das Spannungsfeld von menschlicher Erinnerung und medientechnologischer Aufzeichnung – heute oft untrennbar verbunden, untersucht beispielsweise Aleksandra Domanovic anhand der Geschichte der jugoslawischen Fernsehnachrichten. Die Glaubwürdigkeit der Bilder ist Thema von Deimantas Narkevicius’ Re-Montage von Nachrichtenbildern vom Ende des Realsozialismus.
Das Critical Art Ensemble diskutiert durch eine Wiederaufführung von gescheiterten Miltärexperimenten die Rolle medialer Propaganda, während Sarah Vanagt sich mit Geschichtskontruktionen des Kolonialismus auseinandersetzt.

Am 18. September 2010 gibt das Vitra Design Museum in Weil am Rhein Ein­blicke in die Rituale der japanische Teezeremonie. Japanisches Design und Tradition sind immer wieder Inspiration für Europäer. Der Teeweg mit der Teezeremonie ist dabei eine Kulturform, die aus der Suche nach dem Natürlichen und dem Streben aus der Natur selbst entstanden ist. In den asketi­schen Räumen des japanischen Architekten Tadao Ando ler­nen die Teilnehmer unter der Leitung des in Japan ausgebilde­ten Teemeisters und Zen-Priesters Ulrich Haas Sôshiki Seizen den japanischen Teeweg kennen.
Aktuell zeigt das Vitra Design Museum noch bis zum 19. September 2010 neben „Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion“ die Ausstellung „Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“. In Zusammenarbeit mit Hi-Cone präsentiert das Vitra Design Museum eine Auswahl alltäglicher Industrieprodukte, die durch ihre Beständigkeit, eine effiziente Materialver­wertung und ihren hohen Gebrauchswert zu unverzichtbaren Designklassikern avanciert sind.
www.design-museum.de/


Literatur


Einen Krimiabend mit allerlei Kriminellem zwischen vier Gängen auf der Speisekarte in der "Waldhüter"-Scheune in Schopfheim-Gersbach präsentiert am 10. September, 19.15 Uhr Petra Gabriel, Schriftstellerin aus Laufenburg. Sie liest zum 3. Male aus ihren Bücher vor.

Restaurant und Hotel
Zum Waldhüter
Christoph Meier
Gässle 7
79650 Schopfheim-Gersbach
Tel. 0 76 20 / 98 89 00
Fax. 0 76 20 / 98 89 01
info@zumwaldhueter.de
http://www.zumwaldhueter.de/


Festivals

Die 6. grenzüberschreitende Kulturnacht der beiden Städte Laufenburg findet statt am 11. September 2010 von 19 - 24 Uhr.
http://www.kulturnachtlaufenburg.com/


Musik


Das Tonhalle-Orchester Zürich hat unter Chefdirigent David Zinman die preisgekrönte Filmmusik der Geschwister Baldenweg zu «180° – Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht» eingespielt. Der Film läuft ab 30. September 2010 in den Schweizer Kinos.

Im Spielfilm «180° – Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht» wird der Alltag einer Handvoll glücklicher Menschen jäh durchbrochen, als ein Mann Amok läuft und Menschen erschiesst. Wenn das Schicksal zuschlägt und starke Gefühle wie Verzweiflung, Schmerz, Wut und Hass die betroffenen Menschen überwältigen, reichen Worte und Bilder nicht aus, um das intensive Erleben und die Tragweite des Geschehenen zum Ausdruck zu bringen. Hier braucht es grosse und intime Musik. Authentizität. Auch, um die Kraft der Liebe und der Hoffnung spürbar zu machen, die benötigt wird, um wieder zum Alltag zurück zu finden.
http://www.180-film.com/


Theater

Die Helmut Förnbacher Theater Company hat die Spielzeit 2010/11 im Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel Mittwoch 08. Sept. 2010: 20.00 Uhr mit Reigen – La Ronde von Arthur Schnitzler eröffnet. Mit "Reigen" löste Arthur Schnitzler bei der Uraufführung 1921 einen Theaterskandal aus. - Zehn Personen - von der Dirne bis zum Grafen - fünf Paare, die sehnsuchtsvoll nach Liebe dürsten, treffen sich zu einem Wechselspiel der flüchtigen Begegnungen… Reigen wurde zum meistverfilmtem Theaterstoff der Geschichte.
Mit Anja Becher, Michael R. Busecke, Karin Ochsner, Christian Packbier; Inszenierung: Verena Buss.

Die nächste Premiere: „SEIN ODER NICHTSEIN – To Be Or Not To Be“ - nach der Kultfilm-Komödie von Ernst Lubitsch: „To Be Or Not To Be“ am 22. September um 20.00 Uhr.

Die Helmut Förnbacher Theater Company
Produktionsbüro: Spechtweg 8
CH 4103 Bottmingen
Tel + Fax 061 361 90 33
info@foernbacher.ch
www.foernbacher.ch


Mit „Fegefeuer in Ingolstadt“ von Marieluise Fleisser eröffnet Barbara Frey am 16. September im Zürcher Pfauen ihre zweite Spielzeit als Künstlerische Direktorin am Schauspielhaus Zürich. „Fegefeuer in Ingolstadt“, ein Stück über zwei jugendliche Aussenseiter im 'Fegefeuer' einer bigotten provinziellen Kleinstadt, begründete Marieluise Fleissers Ruhm. Eine ganze Generation von Autoren sah in ihr ein literarisches Vorbild, Elfriede Jelinek nennt sie „ die „grösste Dramatikerin des 20. Jahrhunderts“. Mit „Fegefeuer in Ingolstadt“ wird erstmals ein Stück von Marieluise Fleisser am Schauspielhaus Zürich gezeigt.

Am 17. September feiert Arthur Millers bekanntestes, mehrfach verfilmtes und preisgekröntes Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ in der Halle des Schiffbaus Premiere. Regie führt Stefan Pucher, dessen frühere Inszenierungen am Schauspielhaus Zürich mehrfach ans Berliner Theatertreffen eingeladen worden sind. Miller erzählt in seinem bekanntesten Stück vom Scheitern des Handelsvertreters Willy Loman als Geschäftsmann und Vater und vom Scheitern des „American Dream“.
www.schauspielhaus.ch


Tanz

Die Sichuan Modern Dance Company/Heddy Maalem zeigt im Lörracher Burghof Le sacre du printemps: Di 12.10.10, 20 Uhr, € 34.-/30.-/26.-/9.- erm. für Jugendliche.
Bereits in Jahr 2004 beschäftigte sich der französische Choreograph Heddy Maalem – den Burghof-Besuchern bestens bekannt – mit dem ebenso überwältigenden wie skandalträchtigen „Le sacre du printemps“ (Rite of Spring oder Frühlingsopfer) des großartigen russischen Komponisten Igor Strawinsky. Er schrieb es 1913 für das legendäre Pariser Ballets Russes von Sergej Djagilew und verband darin russisches Pathos mit ursprünglich- primitiven und stark expressionistischen Elementen zu einem heidnischen Opferfest. Mit afrikanischen Tänzern zeigte Heddy Maalem damals seine erste Version dieses Werkes. Inspiriert von dem unglaublichen Überlebenswillen des chinesischen Volkes nach dem Erdbeben von Wenchuan, widmet sich Maalem nun erneut diesem Stoff. Zusammen mit der 2007 gegründeten Sichuan Modern Dance Company, dem Sichuan Symphony Orchestra und der Medien-Künstlerin Chen Qiulin, welche eine Filmprojektion für das Ballet schuf, nutzt er auch dieses Mal moderne Tanzformen für seine Sichtweise auf das Werk. Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben, werden die Aufführungen ein wichtiges Statement abgeben zum Umgang mit der Erde, dem Tod und der Wiedergeburt.
www.heddymaalem.com

Burghof Lörrach GmbH
Herrenstraße 5
D-79539 Lörrach
Tel. +49 (0) 7621-94089-0
www.burghof.com


dies & das

Der Basler Chancengleichheitspreis geht dieses Jahr an rubinia djanes, die erste DJ-Schule für Frauen. Der Verein rubinia djanes fördert Mädchen und Frauen im DJ- und Plattenbusiness. Der Chancengleichheitspreis ist mit 20.000 Franken dotiert.
Mit der Verleihung des Chancengleichheitspreises an rubinia djanes zeichnen die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft einen Verein aus, der aktiv dazu beiträgt, Mädchen und Frauen den Weg ans Mischpult zu eröffnen. rubinia djanes wurde vor 7 Jahren von Mithras N. Leuenberger gegründet; sie ist bis heute Leiterin von rubinia djanes.
Der Verein rubinia djanes fördert gezielt mit Angeboten und Beratung Mädchen und Frauen im DJ- und Plattenbusiness. Mittels Kursen, Workshops, offenen Treffen, Vermittlung von technischem Material und Vernetzungsmöglichkeiten unterstützt rubinia djanes interessierte Frauen, sich selbstbewusst und selbständig im Bereich Discjockey zu behaupten. rubinia djanes diskutiert und reflektiert das Geschlechterverhältnis zwischen Frauen und Männern und bekämpft den in der Branche häufig vorkommenden Sexismus. rubinia djanes gilt als erste DJ-Schule für Mädchen und Frauen und hat somit Pionierarbeit geleistet.
Der Chancengleichheitspreis beider Basel 2010 wird am Mittwoch, 27. Oktober 2010, um 18.00 Uhr in der Querfeld-Halle, GundeldingerFeld Basel, verliehen.

Das Basler Schaulager hat Ute Holl zu ienem Vortrag über das Thema "Unterwegs zu einer Ökologie der Wahrnehmung. Zu Matthew Barneys Drawing Restraints." eingeladen. Zeitpunkt: Donnerstag, 9. September 2010, 18.30 Uhr, Unkostenbeitrag CHF 8.- / Jugendliche, Auszubildende CHF 5.- Prof. Dr. Ute Holl arbeitete nach dem Studium der Germanistik und Geschichte zunächst als Lektorin. 2001 begann sie an der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen eines Habilitationsstipendiums zu lehren und wechselte im April 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Humboldt-Universität zu Berlin. Zwischenzeitlich hat sie auch mehrere Vortragsreisen in die USA und Canada sowie Lehraufträge in der Schweiz wahrgenommen.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind der experimentelle und ethnographische Film, die Wissensgeschichte audiovisueller Medien sowie die Kino- und Wahrnehmungsgeschichte.
Seit August 2009 ist Dr. Ute Holl ordentliche Professorin und Leiterin des Instituts für Medienwissenschaft der Universität Basel.
Weitere Veranstaltungen im Schaulager

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