Montag, 11. Juli 2011

Spielzeitbeginn mit Leonce und Lena

Zürich.- Am 15. September eröffnet die Künstlerische Direktorin Barbara Frey die Spielzeit am Schauspielhaus Zürich mit Georg Büchners Stück LEONCE UND LENA im Pfauen. Am 17. September feiert in der Box des Schiffbaus Werner Schwabs VOLKSVERNICHTUNG ODER MEINE LEBER IST SINNLOS Premiere – Regie führt Heike M. Goetze. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests wird fortgesetzt: Vom 16.-18. September ist in der Halle des Schiffbaus die Choreographie IMPROMPTUS von Sasha Waltz zu sehen, im Mai 2012 wird dann im Pfauen GEFALTET, ein choreographisches Konzert von Sasha Waltz und Mark Andre, gezeigt werden, dessen Uraufführung im Rahmen der Mozartwochen in Salzburg stattfinden wird.

In der Schiffbau-Halle erwartet das Publikum vom 24. September bis 1. Oktober die begehbare Stadtinstallation ZÜRICH IM BAU. Dieses Urbanitätsprojekt beginnt mit einem ERÖFFNUNGSWOCHENENDE mit Live- Performances und Vorträgen in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Designmagazin „Hochparterre“. Ab dem 30. September wird zum Abschluss des Eröffnungsreigens Samuel Becketts ENDSPIEL – inszeniert von Stefan Pucher – im Pfauen zu erleben sein.

DIE URAUFFÜHRUNGEN Thomas Jonigk, Schriftsteller und Dramaturg am Schauspielhaus Zürich, hat für das Schauspielhaus ein Auftragsstück verfasst: WEITER TRÄUMEN wird am 22. Oktober auf der Pfauenbühne uraufgeführt werden, Regie führt Christof Loy. Im März 2012 wird Du š an David Pa r í zek FAUST 1-3 von Johann Wolfgang von Goethe mit dem Sekundärdrama FAUSTIN AND OUT von Elfriede Jelinek im Pfauen zur Uraufführung bringen.

In der Box des Schiffbaus werden gleich drei Uraufführungen zu sehen sein: Sebastian Nüblings und Ives Thuwis-De Leeuws Tanztheaterprojekt trägt den Arbeitstitel AM STRAND. In dieser Koproduktion werden die Ensemblemitglieder des Schauspielhauses ab dem 10. Dezember 2011 auf Jugendliche des jungen theater basel treffen. Im Februar 2012 wird Lukas Bärfuss’ neues Werk ZWANZIGTAUSEND SEITEN uraufgeführt werden. Inszeniert wird das Stück des Schweizer Autors und Dramaturgen, der seit Beginn der Intendanz von Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich tätig ist, von Lars-Ole Walburg. Mit VIELZAHL LEISER PFIFFE erarbeitet der Schweizer Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann einen neuen Abend für das Schauspielhaus Zürich, die Uraufführung wird im April 2012 stattfinden.

Ein weiteres Auftragswerk wird am Ende der Spielzeit in der Kammer gezeigt werden: Das STÜCK VON JULIANE KANN, das derzeit noch ohne Ti- tel ist, wird die Regisseurin Nina Mattenklotz auf die Bühne bringen. DIE PREMIEREN Christian Stückl, der die „Passionsspiele Oberammergau“ und in Salzburg den „Jedermann“ in Szene gesetzt hat, wird zum ersten Mal am Schauspielhaus Zürich Regie führen. Im November 2011 wird in der Halle des Schiffbaus seine Inszenierung von Tankred Dorsts opulen- tem Werk MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND zu sehen sein.

Als Erinnerungsreise älterer Menschen werden Klaus Brömmelmeier und Sibylle Burkart Paul Burkhards Krippenspiel D’ZÄLLER WIEHNACHT am 26. November in der Kammer zur Aufführung bringen. Die Regisseurin Tina Lanik wird am 9. Dezember im Pfauen DER IDEALE MANN von Oscar Wilde in der deutschen Fassung von Elfriede Jelinek in Szene setzen.

Seit 1964 ist Ödön von Horváths GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD nicht mehr in Zürich aufgeführt worden. Ab dem 14. Januar wird das bekannteste Stück des Dichters in der Regie von Karin Henkel im Pfauen zu erleben sein.

Im Februar wird DAS VERSPRECHEN nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt im Pfauen auf dem Spielplan stehen. Es inszeniert Daniela Löffner, deren aktuelle Arbeit „Täter“ derzeit in der Box des Schiff- baus gezeigt wird.

Mit einer Schweizerischen Erstaufführung wartet im Februar die Kammer auf: Julia Burger, Regieassistentin am Schauspielhaus Zürich, wird sich mit Iwan Wyrypajews ILLUSIONEN auseinandersetzen. Nach „Leonce und Lena“ wird die Künstlerische Direktorin Barbara Frey in der kommenden Spielzeit Willliam Shakespeares RICHARD III. inszenieren. Die Premiere wird im März 2012 im Pfauen stattfinden. Frank Castorf, der am Schauspielhaus zuletzt „Der Hofmeister“ und „Die schwarze Spinne. Pilatus’ Traum“ inszeniert hatte, wird im April in der Schiffbau-Halle mit AMERIKA zum ersten Mal ein Werk von Franz Kafka auf die Bühne bringen.

Seine letzte Arbeit „Volpone“ für das Schauspielhaus Zürich wurde mit dem Nestroy ausgezeichnet, im Mai 2012 wird Werner Düggelin sich nun Eugène Scribe Komödie DAS GLAS WASSER annehmen. Und der junge Regis- seur Antú Romero Nunes wird Stanislaw Lems Science-Fiction-Klassiker SOLARIS für die Bühne adaptieren, die Premiere findet im Mai 2012 in der Box des Schiffbaus statt.

DAS FAMILIENSTÜCK IM PFAUEN ZWERG NASE nach dem Märchen von Wilhelm Hauff ist das diesjährige Stück für Kinder ab sechs Jahren. In der Regie von Corinna von Rad wird es ab dem 20. November im Pfauen zu erleben sein.

DAS JUNGE SCHAUSPIELHAUS zeigt am 20. Oktober die deutschsprachige Erstaufführung REMEMBER ME von Jan Sobrie auf. Das Stück für Jugendliche ab 13 Jahren wird Enrico Beeler in der Matchbox inszenieren. Im Februar 2012 wird Philippe Besson, der im November letzten Jahres beim Familienstück „Dornröschen“ Regie geführt hat, einen Prosastoff für Kinder ab 9 Jahren für die Bühne adaptieren. Eine Schweizerische Erstaufführung in der Regie von Enrico Beeler steht ab Juni 2012 in der Matchbox auf dem Spielplan: Janne Tellers NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST wendet sich an Jugendliche ab 14 Jahren.

DIE SERIE FRANCAISE: Im Rahmen der Série française zeigt das Schauspielhaus die Gastspiele ROMEO ET JULIETTE (William Shakespeare, Théâtre de L’Odéon, Paris Regie: Olivier Py), UNE MAISON DE POUPEE (Henrik Ibsen, Théâtre Nanterre-Amandiers, Paris, Regie: Jean-Louis Martinelli) und LE TARTUFFE (Molière, Théâtre Vidy Lausanne, Regie: Eric Lacascade).

DIE REIHEN IN DER KAMMER: Drei bemerkenswerte Veranstaltungsreihen, die in der vergangenen Spielzeit das Gesicht der am tiefsten gelegenen Spielstätte geprägt haben, gibt es auch 2011/12: Werner Morlangs Literaturabende KAMMER DER EROTIK (mit der erotischen Literatur als neuem Thema), Lukas Bärfuss’ Gespräche über die WEISSEN FLECKEN auf der Landkarte unseres Wissens und schliesslich die von Eva Krämer und Anja Kerschkewicz ins Leben gerufene KAMMER KARAOKE.

Das Ensemble des Schauspielhauses Zürich umfasst in der Spielzeit 2011/12 29 Schauspielerinnen und Schauspieler. Ab der kommenden Saison nicht mehr im Ensemble sind Carolin Conrad, Nadine Geyersbach und Klara Manzel sowie Franz Beil, Niklas Kohrt und Frank Seppeler.Ab Herbst 2011 neu im Ensemble sind die Schauspielerinnen Sarah Hos- tettler (derzeit in „Geri“ und „Täter“ auf der Bühne zu sehen) und Yvon Jansen (Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich während der Intendanz von Christoph Marthaler und derzeit in „Platonow“ auf der Bühne zu erleben). Ebenfalls neu im Schauspielhaus-Ensemble sind Fritz Fenne (Gast in „Ödipus“, derzeit in „Viel Lärm um nichts“ im Pfauen zu sehen), Lukas Holzhausen (Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich, zuletzt Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg) und Milian Zerzawy (Ausbildung an der Ernst Busch Schule Berlin, zuletzt im Ensemble des Schauspielhauses Düsseldorf).

DIE ABOS 2011/12 sind an der Theaterkasse erhältlich. InhaberInnen einer Legi können neu Abonnements mit festem Sitzplatz und fixen Daten zu Legi-Preisen beziehen.

Theaterkasse
Rämistrasse 34
8001 Zürich
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 11 – 19 Uhr
Telefon +41 (0)44 258 77 77
www.schauspielhaus.ch

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