Freitag, 13. Januar 2012

Veränderungen

Freiburg.- Wie schon in der vergangenen Spielzeit ist der Februar der "Monat des Jungen Theaters" am Theater Freiburg. In diesem Rahmen sind 30 Veranstaltungen in 29 Tagen zu erleben. Neben der gewohnten Sternchenthemenwoche sind auch zwei Premieren angesetzt: Die Oper "Das Kind und die Zauberdinge" von Ravel, in der Regie der bekannten Mezzosopranistin Leandra Overmann. In der alten Lokhalle des Güterbahnhofs geht die Produktion "Spurensuche Grafeneck", ein Stück zu den auf dem Barockschloss auf der Schwäbischen Alb begangenen NS-Euthanasie-Morden über die Bühne.

Neben dem Programm des Jungen Theaters hat das Theater Freiburg Schuberts berühmten Liederzyklus "Winterreise" gleich zweimal auf dem Programm: Am 4.2. hat Joachim Schloemers Inszenierung von Elfriede Jelineks "Winterreise" im Grossen Haus Premiere und am 26.2. zeigt
das Theater zunächst in einer Preview "Winterreise Exit", eine gothic-country-version von Gitarrist Tom Schneider.

Doch zunächst steht vom 27.-29. Januar der Kongress "(Wie) geht Veränderung?" auf dem Programm, bei dem es um die Kunst der Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geht. Denn, da tut sich etwas: Stuttgart 21, Tahrir-Platz, Energiewende, Piratenpartei, Occupy Wallstreet – die globalen und lokalen Krisen reaktivieren unser staatsbürgerliches Bewusstsein, provozieren ein neues Nachdenken über die Zukunft und produzieren Bewegung. Konsens herrscht darüber, dass wir nicht so weitermachen können wie bisher, ohne uns selbst abzuschaffen. Aber wie geht Veränderung? Wie entwickeln wir uns von einer Ressourcen vernichtenden zu einer Potenziale bildenden Gesellschaft? Geht das?

In einem interdisziplinären Kongress versammeln sich Praktiker und Theoretiker unterschiedlichster Gebiete. Für ein Wochenende verwandelt sich das Große Haus in einen Plenarsaal und die Foyers in Arbeits- und Inspirations- lounges. In Gesprächsrunden, Kontroversen, Workshops und einem Planspiel werden die Möglichkeiten und Bedingungen gesellschaftlicher und politischer Veränderung und Partizipation untersucht.

Vier Inszenierungen des Theater Freiburg im Rahmen des Kongressprogramms zeigen Menschen und Modelle von Veränderungsprozessen: In »Letzte Welten« widmen sich Schauspieler, Tänzer und Musiker der Artistik der Problemverschiebung, einer Disziplin, die wir mittlerweile immer perfekter beherrschen und die man sogar mit Veränderung verwechseln kann. In »Klimakonferenz« verhandeln 14 FreiburgerInnen inzwischen 12 und 60 Jahren die Zukunft unseres Planeten. »Petra Kelly« und das Schauspiel »die grünen« befassen sich – durchaus humorvoll – mit dem Konflikt zwischen Verbesserung und Veränderung und zwangsläufigen Alterungs- oder Reifungsprozessen politischer Bewegungen.

Karten & Infos
tagesticket 28.1.: 12 Euro/erm. 8 Euro
tagesticket 29.1.: 8 Euro/erm. 6 Euro
gesamtticket: 16 Euro/erm. 10 Euro
einzelticket Capitalism now spezial: 6 Euro
einzelticket Konzert und Party: 5 Euro

Die Tagestickets beinhalten auch den Eintritt für die Theatervorstellungen des jeweiligen Tages. Das Gesamtticket beinhaltet den Eintritt für alle Theatervorstellungen, für den Vortrag Capitalism Now spezial, für Konzert und Party. Für die Theatervorstellungen ist  eine Anmeldung an der Theaterkasse erforderlich! Die Teilnehmerzahl der Workshops und des Planspiels ist begrenzt. Auch hierfür ist eine Anmeldung an der Theater- kasse erforderlich! Weitere Informationen finden Sie unter www.theater.freiburg.de und auf dem Theater-Blog.

Karten erhalten Sie nur an der Theaterkasse: Bertoldstr. 46 (Mo. bis Fr. 10 -18 Uhr / Sa. 10 -13 Uhr), telefonisch unter 0761 201 28 53 oder per Mail theaterkasse@theater.freiburg.de

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