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Freitag, 8. November 2013

Press Start to Play

Kabinettausstellung Videospiele Spielzeugmuseum Riehen, hier Bild «Mirage»; «Mirage», wurde von Mario von Rickenbach
Riehen.- Das Spielzeugmuseum Riehen zeigt in seiner Ausstellung «Kabinettstücke 43: Call for Projects: Swiss Games Selection 2013» bis zum 17.11. Schweizer Videospiele Begleitend zur Sonderausstellung «Press Start to Play – Videospiele erleben» werden sieben aktuelle Spiele vorgestellt, die von einer internationalen Jury aus 43 eingereichten Projekten ausgewählt wurden. «Wir freuen uns sehr, einen Einblick in die Schweizer Game-Design Szene geben zu können», so Dominik Marosi, Kurator von «Press Start to Play». «Die Bandbreite der ausgewählten Spiele reicht von klassischen Jump ’n’ Runs über Geschicklichkeitsspiele bis hin zu surrealen Abenteuern», ergänzt Marosi.

Mit insgesamt 150.000 Franken wurden vier Spiele aus der Deutschschweiz und drei aus der Romandie gefördert. Ein zusätzlicher Preis für die beste Komposition in Höhe von CHF 15’000 wurde an das Spiel «Unmem» verliehen, gestiftet von der Fondation SUISA. Die Fördergelder sollen den Entwicklern helfen, ihre Spiele bis zur Veröffentlichung weiterentwickeln zu können. So ist «Drei», ein kollaboratives Geschicklichkeitsspiel für iPads, bereits letzte Woche erschienen. Eines der geförderten Spiele, «Mirage», wurde von Mario von Rickenbach entwickelt, der dieses Jahr auch den Förderpreis der Alexander-Clavel-Stiftung entgegennehmen durfte. Am Samstag, den 16.11. um 19:30 Uhr, wird im Spielzeugmuseum Riehen der Jazz-Soundtrack seines Spiels live improvisiert, während Rickenbach «Mirage» vorführt (Eintritt: 10 Franken). Impression aus «Mirage» von Mario von Rickenbach.

Die Ausstellung selbst dokumentiert die Entwicklung verschiedener Spielgenres, der Steuerung und der kulturellen Bedeutung des Videospiels. 26 Exponate sind eingebettet in historische, soziale und kulturelle Bezüge. Sie verschaffen einen Überblick über Videospiele und Spielkonsolen und bieten einen unkomplizierten Einstieg in das Thema. Und weil sich dieses am besten durch das Spiel erschliesst, gilt für die allermeisten Exponate: „hands on!“ oder in Anlehnung an den Ausstellungstitel: ‚Start‘ drücken und spielen! Somit sind Neulinge auf diesem Gebiet ebenso angesprochen wie Kenner.

„Press Start to Play – Videospiele erleben“ richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren – die inzwischen zweite Generation, die mit Videospielen aufwächst. 80% der Schweizer Jugendlichen spielen Videospiele und sind mit dem Medium bereits gut vertraut. Doch reicht die Geschichte von Donkey Kong, Pac-Man und Mario weiter zurück in die Vergangenheit: Bereits 1958 konnten Besucher des Brookhaven Laboratory in Upton N.Y.  sich an «Tennis for Two» versuchen. Wie es sich damals spielte – auf einem an einen analogen Computer angeschlossen Oszillograph –, kann das Publikum auf einem Nachbau des Geräts erleben. Aber auch Besucherinnen und Besucher ohne Videospielerfahrung können dank des niederschwelligen Konzepts erste Versuche auf dem weiten Feld der Videospiele machen und – falls vorhanden – Berührungsängste abbauen.

Ein reichhaltiges Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung. Es weitet  den Blick und zeigt die Beziehung von Videospielen zu anderen Medien wie Film, Theater und Musik. Im Bereich der digitalen Kultur und Videospiele tätige Institutionen und Akteure werden vorgestellt und einbezogen in einer Reihe von Vorträgen, Zusatzausstellungen und Präsentationen. Aktuelle Diskurse zur Medienpädagogik in- und ausserhalb der Schulen, gesellschaftlich relevante Inhalte, sowie Prävention und therapeutische Anwendungen von Videospielen sind weitere Themen. An das junge Publikum richten sich Workshops, in denen es u.a. um das Verhältnis von Realität und Virtualität geht oder darum, selber eine kleine Games-Ausstellung zu gestalten.

Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Ausstellung leistete das  ComputerMuseumGymnasiumBäumlihof, Basel, durch die Ausleihe von benutzbaren Geräten aus seinem Sammlungsbestand.

Öffnungszeiten: 11-17 Uhr (Dienstag geschlossen)

Press Start to Play
Videospiele erleben (bis 24.02.2014)

Spielzeugmuseum Riehen
Baselstrasse 34
4125 Riehen
0041 (0)616412829
spielzeugmuseum@riehen.ch
www.spielzeugmuseumriehen.ch

Donnerstag, 7. November 2013

Jugendaktionswoche: Internetsicherheit, Cybermobbing und Medienkompetenz

Landkreis Lörrach.- Unter dem Motto „Mach mit! Be happy, don´t worry – Tipps & Tricks für Smartphone, Facebook & Co.“ starten die Jugendagenturen des Landkreises Lörrach die Aktionswoche 2013. Mit einem breiten Angebot an Informationsveranstaltungen, Workshops und Theateraufführungen möchten die Veranstalter Jugendliche, Eltern, Lehrende, Schulklassen und Interessierte über Nutzen und Risiken sozialer Netzwerke informieren. Als Auftakt der Aktionswoche am Samstag, 9. November, haben die Jugendagenturen von 9 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz in Schopfheim einen Infostand zu Themen wie  Internetsicherheit, Cybermobbing und Medienkompetenz.

Am Dienstag, 12. November, findet im Jugendhaus Rheinfelden (Tutti-Kiesi-Weg 1) von 17 bis 20 Uhr ein Workshop für Jugendliche zum Thema „Was weiß ich über dich?“ statt, der die Frage klärt, was über jemanden bei Facebook herausgefunden werden kann.

Weiter geht es am Mittwoch, 13. November, ab 19 Uhr mit der Veranstaltung „Lebst du noch – oder chattest du schon“ der Jugendagentur Schönau-Todtnau. Im Genossenschaftlichen Dorfgasthaus „dasrößle“ (Im Dürracker 3, 79674 Todtnau) werden Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke wie Facebook beleuchtet sowie Eltern, Jugendliche, Lehrende und alle Interessierten eingeladen über das Thema zu diskutieren.

Am Donnerstag, 14. November, veranstaltet die Jugendagentur Schopfheim unter dem Titel „Kids beherrschen die Technik – Eltern die Werte“ um 19 Uhr in der Friedrich-Ebert-Schule (Roggenbachstr.11) einen Informationsabend nicht nur für Eltern über die Möglichkeiten und Risiken von Smartphones.

Am Freitag, 15. November, finden in der Jugendagentur im Jugendzentrum Friedlingen (Riedlistraße 18, Weil am Rhein) drei Veranstaltungen statt: Von 9.30 bis 10:30 Uhr sowie von 11 bis 12:30 Uhr wird das „Mobile Eltern-Mediencafé“ in deutsch-türkischer Sprache dort Halt machen. Bei „Check dein Facebook Profil bevor es dein Chef tut!“ bekommen Jugendliche zwischen 14 und 19 Uhr Tipps, die Privatsphäre der eigenen Facebook-Seite zu gewährleisten. Von 15 bis 16:30 Uhr und von 17:00 bis 18:30 Uhr wird der Workshop „Dauer-ON – Voll normal“ thematisieren, was es heißt immer online zu sein.

Das Theater Tempus fugit begleitet die Aktionswoche mit dem Stück „Remember me“, das sich mit dem Thema Cybermobbing in der Schule beschäftigt. Öffentliche Vorführungen: Montag, 11. November im Nellie Nashorn in Lörrach sowie Donnerstag, 14.November im Jugendzentrum Rheinfelden jeweils um 20 Uhr.

Die Jugendagenturen bieten Jugendlichen unter anderem Hilfen bei der Berufsorientierung. Daneben ist die Medienpädagogik ein wichtiger Baustein. Unter www.jugendagenturen.de informieren sie auch über Freizeit- und Beratungsangebote im Landkreis.

Dienstag, 17. September 2013

Erzähler-Festival


Charles Aceval; Quelle:Kulturamt Weil am Rhein
Weil am Rhein.- Ein Erzähler-Festival veranstaltet das Weiler Kulturamt Anfang Oktober rund um den Besuch von acht europäischen Partnerstädten eines EU-Projektes, bei dem das Erzählen von Geschichten, Anekdoten oder Erlebnissen im Mittelpunkt steht. Vom 3. bis 6. Oktober treffen sich in  rund 50 Mitglieder des Erzähler-Projektes "My Story is your Story", an dem Menschen und Einrichtungen aus Polen, Portugal, Schweden, Spanien, Türkei, Belgien, England, Frankreich und Weil am Rhein teilnehmen. Das Treffen ist eingebettet in das Festival „Erzählen" des Weiler Kulturamtes vom 3. bis 6. Oktober. Premium-Sponsor ist badenova.

Im Rahmen des Festivals bieten die professionellen Märchenerzähler Hansjörg Ostermayer aus Tübingen und der Franzose Charles Aceval am Sonntag, den 6. Oktober von 9 bis 18 Uhr im Alten Rathaus von Weil am Rhein einen Erzählworkshop für Menschen an, die im Gehörten oft Splitter des eigenen Lebens finden. "Da ging mir's wie im Märchen" lautet der Titel entsprechend. Anmeldungen nimmt das Kulturamt Weil am Rhein unter der Telefon-Nummer +7621 704 412 oder kultur@weil-am-rhein.de entgegen. Die Gebühr für das eintägige Seminar beläuft sich auf € 15,- oder € 10,- für Jugendliche.

Märchen sind dazu da, gelesen und erzählt zu werden. Häufig aber berühren sie eigene Lebenserfahrungen und wecken das Bedürfnis, dieselbe mitzuteilen. So gibt eines das andere: Ein Märchen fördert Autobiographisches zutage, und dieses wiederum steckt die Gemeinschaft zu Erzählrunden an. In dem Seminar wird genauso vorgegangen: Hansjörg Ostermayer und Charles Aceval bringen Kurzmärchen ein. Anschließend erzählt jeder, der Lust hat, aus dem eigenen Leben. An ausgewählten Stellen wird es auch darum gehen, die eigene Erzähltechnik zu verfeinern. Die beiden Profis geben Tipps und Hilfen. Zu den beiden Erzählern und Seminarleitern:

Hansjörg Ostermayer ist einer der wenigen hauptberuflichen Märchenerzähler Deutschlands. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Tübingen nutzte er sein Lehramtsreferendariat für erste Erfahrungen im freien Erzählen. Impulsgebend waren auch zahlreiche Reisen in die inselkeltischen Länder, der Kulturaustausch mit Mitbürgern aus Asien, Afrika und Amerika sowie die Mitarbeit in der Friedens- und Menschenrechtsbewegung. Erfahrungsbereichen wie diesen verdankt er sein breites Erzählrepertoire.

Charles Aceval wurde in den algerischen Hochebenen geboren, an der Schnittstelle des Nordens und Südens, wo die Nomadenstämme im Frühjahr ihre Zelte aufschlagen und sich die städtische Kultur der Sesshaften mit den Traditionen der Beduinen vermischt. Seine Mutter heiratete einen baskisch-stämmigen Siedler, so wuchs er auf in den Traditionen und Überlieferungen der maghrebinischen Nomaden und in der organisierten Welt der französischen Kolonialisten. Eine Kindheit in der Welt der Märchen und der Magie. Seine Schwester Nora Aceval ist seit vielen Jahren in Frankreich eine erfolgreiche Märchenerzählerin und Autorin zahlreicher Bücher.

Bei der vhs Weil am Rhein läuft seit Beginn des Jahres ein Englisch-Sprachkurs zum gleichen Thema. Teilnehmer aus Weil am Rhein haben bislang Treffen bei Danzig, Antwerpen, Porto und Haparanda besucht. Am Freitag und Samstag werden bei Workshops Erzählstoffe ausgetauscht, nachmittags Besichtigungen und Exkursionen organisiert. Die Veranstaltungen sind ein Angebot an die Teilnehmer der Treffen und die Öffentlichkeit in der Region.

Mehr zum Programm




Dienstag, 27. August 2013

Rock 'n Roll & Movie Magic

Basel.- Das Gerbergässlein in Basel wird anlässlich des Filmfestivals Basel vom 29. August bis 1. September zum Schauplatz der neusten Kurzfilme von jungen regionalen Nachwuchsfilmern. Mit 70 Filmeinsendungen gab es so viele Anwärter wie nie zuvor – die 30 besten haben die Organisatoren ausgewählt und ihre Werke werden von einer prominent besetzten Jury, in der auch Ehrengast Gilles Tschudi ist, bewertet. Das volle Programm ist auf der Webseite zu finden. Das Gässli Film Festival findet wie jedes zweite Jahr in Partnerschaft mit dem Jugendkulturfestival (JKF) statt. Rock 'n Roll meets Movie Magic . Die 8. Ausgabe des Jugendkulturfestivals Basel (JKF) macht Basel am 30. und 31. August 2013 wieder zur «Hauptstadt der Jugendkultur» - dazu hin ist der Eintritt frei.

Auch zu empfehlen: die killer Workshops, der Musikvideo-Wettbewerb (präsentiert am Donnerstag vor "Grounding") und diverse Showcases mit mehr nationalen und internationalen Kurzfilmen. Zum ersten Mal werden wir auch einen mit CHF 1000.- dotierten Publikumspreis vergeben. Hier liegt der Ball in den Händen der Besucher, welche/r Nachwuchsfilmer/in diesen ehrenvollen Preis mit nach Hause nimmt :)

Das Festival ist kostenlos und ein gemeinnütziger Anlass, der für junge Filmemacher und die Bevölkerung in der Region Basel organisiert wird. Das Ziel ist es, Jugendliche fürs Filmemachen zu begeistern und den Filmtalenten von Morgen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke einem grösseren Publikum zu präsentieren. Dafür lädt das Festival einen international bekannten Filmemacher nach Basel ein, der den Jugendlichen im charmanten Ambiente des Gerbergässli Tipps und Tricks mit auf den Weg gibt. Mit Gilles Tschudi können wir seit 2009 wieder einen Ehrengast mit Basler Wurzeln im Gässli begrüssen. Wir sind gespannt auf seine Filme und Stories...

Nicht zu verpassen - folgende Happenings:
Donnerstag, 29.8.2013 um 21h - "Grounding - Die letzten Tage der Swissair" inkl. Q&A mit Gilles Tschudi
Freitag, 30.8.2013 um 21h - "Mein Name ist Bach" inkl. Q&A mit Gilles Tschudi
Samstag, 31.8.2013 ab 19h - legendäre Kurzfilmnacht der JungfilmerInnen mit Preisverleihung

Das Jugendkulturfestival Basel (JKF) ist die grösste nicht kommerzielle Plattform für Jugendkultur in der Schweiz. Neben den 60 000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern und den über 180 Acts auf über 11 Bühnen ist dem Verein Neues JKF die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Nachdem Gespräche in den vergangenen Jahren jeweils zu keinen Resultaten geführt haben, ist es dem JKF nach konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Monaten gelungen, den Coop Pronto am Barfüsserplatz in die Nachhaltigkeitsstrategie des Festivals einzubinden. Erstmals erhebt der Coop Pronto Barfüsserplatz bei einem Festival in der Innenstadt Pfand auf sämtliche verkauften Getränke. Zudem werden Glasflaschen während des Festivals aus dem Sortiment entfernt.

Dienstag, 30. Juli 2013

Programm für die ganze Familie

Freiburg.- Die städtischen Mussen Freiburg haben in den nächsten Tagen einiges zu bieten - falls jemand der Sommerhitze draußen entfliehen will: hier die Veranstaltungen der Städtischen Museen Freiburg vom 30. Juli bis 4. August (Kalenderwoche 31). Das Gefühl von "draußen" ist in der neuen Dauerausstellung "Erlebnisraum Wald" trotzdem gegeben.

Dienstag, 30. Juli, 12 Uhr
Kunst:dialoge zu Julius Bissier
Mitglieder des Fördervereins laden am Dienstag, 30. Juli, um 12 Uhr
zum „kunst:dialog“-Gespräch über den Freiburger Künstler Julius
Bissier ein. Die Veranstaltung im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10a) kostet den regulären Eintritt.

Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr

Mittagsführung im Colombischlössle
Eine Kurzführung am Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr, bietet Einblicke in
die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ im
Archäologischen Museum Colombischlösse. Erwachsene zahlen 4
Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 2 Euro.

Donnerstag, 1. August, 18.30 Uhr
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses findet eine
exklusive Abendführung durch das Augustinermuseum mit Eva Maria
Breisig statt. Die Veranstaltung am Donnerstag, 1. August, um 18.30
Uhr kostet 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung bis zum Vortag, 12
Uhr, unter Tel. 0761/201-2501 ist erforderlich.

Freitag, 2. August, 7.15 Uhr
Frühkunst zu Mika Rottenberg
Sophia Trollmann bietet am Freitag, 2. August, um 7.15 Uhr im
Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a) ein Kurzführung zu Mika
Rottenberg für Frühaufsteher an. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 3. August, 14 Uhr
Familienführung im Colombischlössle (Rotteckring 5)  in
der Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ an.
Die Archäologin Dania Braun reist mit Groß und Klein zum Ende der
letzten Eiszeit. Damals veränderte sich auch die Tier- und
Pflanzenwelt und der Mensch musste sich anpassen: Aus den
umherziehenden Mammutjägern wurden sesshafte Ackerbauern.
Erwachsene zahlen 6 Euro (Eintritt und Führungsgebühr), Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt und bezahlen nur
die Führungsgebühr von 2 Euro.

Samstag, 3. August, 15 Uhr
Historische Schauspielführung
Eine historische Schauspielführung zum Thema „Freiburgs
schönstes Eck – auf den Spuren von Johann Christian Wentzinger“
findet im Museum für Stadtgeschichte und im Augustinermuseum
statt. Die Veranstaltung von Freiburg Living History startet am
Samstag, 3. August, um 15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte
(Münsterplatz 30) und kostet 10 Euro.

Sonntag, 4. August, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Am Sonntag, 4. August, um 11.30 Uhr wird die Geschichte der
Freiburger Firma Welte & Söhne erzählt, dazu erklingen
Einspielungen berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Veranstaltung im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) kostet den regulären Eintritt.

Sonntag, 4. August, 14 Uhr

Familienführung im Museum für Neue Kunst
„Was ist hier öko?“ fragen sich Familien mit Kindern ab 5 Jahren bei
einer Führung in der Ausstellung „Make active choices. Kunst und
Ökologie: Wie tun?“ am Sonntag, 4. August, 14 Uhr im Museum für
Neue Kunst (Marienstraße 10a). Sie kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt.

Sonntag, 4. August, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im neuen Erlebnisraum Wald
Nach einer kurzen Führung durch den neuen Erlebnisraum Wald im
Naturmuseum (Gerberau 32) werden Familien mit Kindern ab 5
Jahren am Sonntag, 4. August, von 14 bis 16 Uhr in der Werkstatt
selbst aktiv. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt und 3 Euro
Veranstaltungsgebühr, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
haben freien Eintritt und zahlen nur 3 Euro.

Mehr: http://www.freiburg.de/pb/,Lde/265394.html

Mittwoch, 24. Juli 2013

Nachwuchs-Sommerwerkstatt beim Kieswerk Open Air

Weil am Rhein.- Im letzten Jahr durften die Bands aus dem Musikforum Henry Uebel wie „Every Second Monday“, „Forum Kids“ und „Henry Uebel Quintett“ einen Teil des musikalischen Live-Programms am Kieswerk Open Air gestalten. Mit Erfolg. Deshalb war eine weitere Einladung nur logisch. Die Anmeldung sollte jedoch schnellstens erfolgen, denn am 25. Juli geht es schon los.

Das Musik Forum bringt aber eine Überraschung mit: Unter dem Motto – einmal auf der Bühne singen - werden Kinder von 7 bis 10 Jahren und Jugendliche von 11 aufwärts eingeladen, Pop – und Rapsongs kennenzulernen. Rrein zu singen, zu phrasieren, zu rappen, sich auf der Bühne bewegen lauten die Ziele. Nach rund fünf bis sechs Probeterminen dürfen die Teilnehmer das Ergebnis an den letzten beiden Filmtagen mit der Kieswerk Combo auf der Bühne präsentieren.

Geleitet werden die Musikworkshops in zwei Altersstufen von  Henry Uebel (Komponist der Songs und Pianist) und Cornelia Hossfeld (Texte und Probenleitung). Etwas Erfahrung im Gesang wäre vorteilhaft (z.B. im Kinderchor), regelmäßige Teilnahme an den Proben Pflicht. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt
pro Gruppe zehn Personen. Die Gebühr für die Probentermine und zwei Konzerttermine beträgt 30 Euro inklusive Notenmaterial, zahlbar bei der ersten Probe.

Veranstaltungsort ist das Festivalgelände beim Kieswerk Open Air im Dreiländergarten von  Weil am Rhein Zeitraum: 25.07. 2013 - 4.08.2013 (Die genauen Termine werden den Teilnehmern rechtzeitig bekanntgegeben). Castings und Vorproben finden bereits im Musik Forum in Lörrach, Baslerstraße 132/134 statt.
Info's und Anmeldung bei Cornelia Hossfeld  07626-9776500 (AB – Rückruf) oder unter sommerwerkstattmusikforum@gmail.com

Freitag, 5. Juli 2013

Klong

 
Bild: klong-Kindermusikfestival 2012, Quelle: Matthias Kolodziej.

Freiburg.- Freiburg „klongt“ wieder! Vom 8. bis 14. Juli werden die Schulbücher gegen Instrumente, Stimmen und Trommeln getauscht – denn es liegt Musik in der Luft. Über 20 Schulklassen aus Stadt und Umland sind beim 4. klong dabei. Professionelle Musikerinnen und Musiker kommen für eine Woche in die Klassen und bringen Klangabenteuer und musikalische Entdeckungsreisen mit: Mini-Musiktheater, Rhythmen aus aller Welt, die eigene Stimme als Instrument, Lieder aus verschiedenen Ländern, Hörspiele mit der Geräusche-Werkstatt und vieles mehr bietet diese Woche voller Musik.Zusätzlich zu den 17 Freiburger Schulklassen nehmen auch wieder Schulen aus der Umgebung von Freiburg an klong teil. Mit Klassen aus Stegen, Ehrenkirchen und Gundelfingen geht klong – dank der Unterstützung durch das neu gegründete Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg – erneut in die Region.

Der Sonntag 14. Juli, ist Highlight und Abschluss des Festivals zugleich: Ab 11 Uhr wird das ganze Theater Freiburg zum „klongen“ gebracht. Neben den zahlreichen Workshop- Präsentationen der teilnehmenden Schulklassen können Kinder, Eltern, Geschwister und Freunde Musiktheater und Konzerte hören und sehen, eine Klangwand (mit)gestalten, Stummfilme mit Live-Musik erleben, Instrumente basteln, singen, trommeln und rocken, an Büchertischen stöbern und Instrumentenbauern über die Schulter schauen. Alles dreht sich hier um Musik. Das Kinderorchester des Theater Freiburg eröffnet das Festival um 11 Uhr im Großen Haus mit Liedern aus aller Welt zum Zuhören und Mitsingen. Um 12 Uhr präsentieren Blechbläser des Philharmonischen Orchesters die sieben Streiche von Max und Moritz mit Musik, Text und bewegten Bildern. Blasmusik einmal anders gibt es auf dem Theatervorplatz zu hören: Dort spielt die Maddis’son Brass Band und bringt mit Ska- und Balkansounds unplugged ihr Publikum zum Mitwippen.

Kinderchöre und -instrumentalensembles geben jeweils um 12.45 Uhr und um 14.30 Uhr auf zwei Ensemblebühnen ein musikalisch-buntes Programm zum Besten. Um 14.15 Uhr erfährt das Publikum in einer szenisch-musikalischen Aufführung des berühmten „Raschèr Saxophone Quartet“, warum Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons, als Kind „Sax der Geist“ genannt wurde und bekommt von ihm seine berühmteste Erfindung vorgestellt: das Saxophon. Exotische Klänge und Tanzchoreografien bringt die kurdische Jugendtanzgruppe „Stilên Azadî“ – begleitet von einem Saz- Ensemble – ins Spiel, bevor dann um 17 Uhr die Gruppe „Power! Percussion“ mit rasanten Trommelnummern, Soli auf Aluleitern und Zaubertricks mit Gummistiefeln das Große Haus zum Brodeln bringt.

Viele Veranstaltungen mehr warten darauf, entdeckt zu werden! Für leibliche Stärkung sorgen die Theaterkantine Battista & Schmidt und die Freie Schule Kapriole. Das gesamte klong- Programm und weitere Informationen gibt es unter www.freiburg.de/klong sowie beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de.

Klong ist ein gemeinsames Projekt von Kulturamt und Theater Freiburg in Kooperation mit „mehrklang“. Alle Veranstaltungen am Sonntag, 14. Juli, im Freiburger Theater sind kostenlos; kostenlose Platzkarten sind ab 10.15 Uhr an der Kartenausgabe erhältlich. Achtung, es gibt nur ein begrenztes Kartenkontinent.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Freiburger Stories

Bild: Aileen Krieg
Freiburg.- Das Kulturamt Freiburg lädt vom 29. Juni bis zum 13. Juli zusammen mit seinen zahlreichen Kooperationspartnern zu den jährlichen Jugendliteraturtage „Stories“ ein. Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren haben die Möglichkeit, in verschiedenen kostenlosen Workshops heutige Formen des Erzählens kennen zu lernen und zusammen mit Profis ihre Geschichten zu erzählen. Als Manga oder Comic, beim Filmemachen, in Gedichten und Kurzgeschichten oder beim interaktiven Videospielen. Außerdem werden literarische Texte aus der Textwerkstatt Schreibcouch 14+ sowie dem Schreibwettbewerb präsentiert und prämiert.

Den Einstieg in Stories bildet eine mehrtägige Einführung ins Filmemachen der Medienwerkstatt Freiburg: Gemeinsam in der Gruppe wird die Idee für ein Drehbuch geschrieben, gedreht und aus dem Material ein Kurzfilm geschnitten. Direkt im Arbeitsprozess lernen die Jugendlichen grundlegende Griffe und Kniffe des Filmens.

In dem Workshop Stop-Motion für Einsteiger bekommen Jugendliche eine Einführung in das Erstellen von Trickfilmen mit der Stop-Motion-Technik. Bei der Stop-Motion-Technik werden Objekte animiert, indem sie geringfügig verändert und die einzelnen Bilder anschließend zu einem Film zusammengefügt werden. Gearbeitet wird mit verschiedenen Materialien wie beispielsweise Knetmasse, Lego oder Scherenschnitt.

Weiter geht es mit dem Workshop Storytelling in Games, wo zusammen mit den Mitbegründern des Game Lab Freiburg der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) verschiedene Computerspiele, darunter The Walking Dead, Mass Effect, Heavy Rain, analysiert und diskutiert werden. Ziel ist es, zu verstehen, wie Storytelling im Einzelnen umgesetzt wird und welche Konsequenzen das für Spieler und Spielverlauf hat.

Der zweitägige Zeichenworkshop Charakterdesign im Manga im Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) lädt Jugendliche ein, neue Manga Charaktere zu erfinden und eine unverkennbare Person zu erarbeiten. Grundlage für die Entwicklung einer Manga-Geschichte ist der Entwurf unterschiedlicher Charaktere, die in der Geschichte ihre eigenständige Rolle haben, ohne die Interaktion mit den anderen zu vernachlässigen.

Der Comic-Zeichenworkshop im Haus der Jugend bietet die Möglichkeit, eigene Ideen in Form eines Comics umzusetzen und gibt Einblick in die Trickkiste der Comic-Zeichner. Die Illustratoren Christian Langohr und Philipp Exner begleiten die Jugendlichen beim Entwurf eines eigenen Comics: Dabei geht es neben dem Zeichnen einfacher Figuren vor allem darum, ein so genanntes Storyboard zu skizzieren.

Das Literaturbüro Freiburg gibt in seinem Workshop Tintenklecks & Bleistiftstummel Tipps und Tricks zum kreativen Schreiben. Eingeladen sind Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren, die gerne schreiben oder Lust haben, sich mit Sprache auszuprobieren und eigene kleine Texte oder Gedichte verfassen wollen.

Die frischgebackenen Absolventen der Schreibcouch14+, einer Textwerkstatt für 14-18-Jährige, präsentieren in einer öffentlichen Lesung in der Galerie des Alten Wiehrebahnhofs die Ergebnisse ihres Schaffens: Ein Jahr lang arbeiteten neun junge Schreibende mit professionellen Schriftstellern an ihren eigenen Texten, Erzählungen, Gedichten, Romananfängen und Textexperimenten.

Der diesjährige Schreibwettbewerb für Jugendliche, mit dessen Prämierung Stories 2013 abschließt, forderte provokant zum gedanklichen Ungehorsam auf. Mit dem Aufruf „Wir proben den Aufstand!“ waren Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren eingeladen, eigene Kurzgeschichten, Erzählungen oder Gedichte einzuschicken. Die zehn besten Texte werden im Vorderhaus am 13. Juli ausgezeichnet.

Mehr zum Programm:


Eine kurze Geschichte mit Video erzählen: Vom Drehbuch über das Filmen bis zum digital geschnittenen Kurzfilm (14 - 17 Jahre), Sa, 29. Juni 2013 und Fr, 5.Juli 2013 / 14 - 18 Uhr, Sa, 6. Juli 2013 und So, 7. Juli 2013 / 10 - 18 Uhr, Medienwerkstatt Freiburg / Konradstr. 20. Anmeldung unter: info@medienwerkstatt-freiburg.de Teilnehmerzahl: max. 8 Personen.

Abschlusspräsentation der Schreibcouch14+ Textwerkstatt (14-18 Jahre), Di, 9. Juli 2013 / 19h Galerie im Alten Wiehrebahnhof / Urachstr. 40.

„Stop-Motion“ für Einsteiger Trickfilm Workshop (13 - 17 Jahre), Mi, 10. Juli 2013 / 17.30 - 20.30 Uhr Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg (hKDM) / Haslacher Straße 15 / Raum 207; Anmeldung unter: weiterbildung@hkdm.de. Weitere Informationen auf www.weiterbildung.hkdm.de, Teilnehmerzahl: max. 10 Personen Bitte mitbringen: Material (wie z.B. Knetmasse, Lego oder Scherenschnitte) und Digitalkamera oder Handy mit Kamera

"Storytelling in Games" Workshop übers Geschichtenerzählen in Computerspielen (13 - 17 Jahre), Do, 11. Juli 2013 /17.30 - 20.30 Uhr Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg (hKDM) / Haslacher Straße 15 / Raum 207, Anmeldung unter weiterbildung@hkdm.de. Weitere Informationen auf www.weiterbildung.hkdm.de Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Charakterdesign im Manga zweitägiger Zeichenworkshop (13 - 15 Jahre), Mi, 10. Juli 2013 und Fr, 12 Juli 2013 / 17 - 20 Uhr, Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) / Im Kornhaus / Am Münsterplatz 11 / Raum 2 Anmeldung unter: azzi777@web.de, Teilnehmerzahl: max. 12 Personen Bitte mitbringen: DIN A4 Zeichenblock, HB Bleistifte, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) oder andere Zeichenmaterialien.

Comic-Zeichenworkshop (13 - 16 Jahre), Fr, 12. Juli 2013 / 17 – 20 Uhr, Haus der Jugend / Uhlandstraße 2, kleiner Saal Anmeldung unter: info@chrislangohr-design.de, Teilnehmerzahl: max. 20 Personen. Bitte mitbringen: DIN A3 Zeichenblock, 2B Bleistift, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) und falls vorhanden Farbstifte

Tintenklecks & Bleistiftstummel, eine Textwerkstatt (11-14-Jährige), Fr, 12. Juli 2013 / 16-18.30, Uhr Galerie im Alten Wiehrebahnhof / Urachstr. 40 / 79102 Freiburg, Teilnehmerzahl: max. 10 Personen, Anmeldung unter: info@literaturbuero-freiburg.de / 0761-289989

Wir proben den Aufstand! Preisverleihung des diesjährigen Schreibwettbewerbs für Jugendliche, Sa, den 13. Juli 2013 / 18h, Vorderhaus / Habsburgerstraße 9 /, freier Eintritt

Stories 2013:
Freiburger Jugendliteraturtage
vom 29. Juni bis 13. Juli
Kulturamt bietet Workshops zu zeitgenössischen Formen
des Erzählens an – Informationen und Anmeldung unter
www.freiburg.de/stories

Mittwoch, 10. April 2013

20. Auflage mit großen Namen

Elton John und Band eröffnen am 17. Juli die Marktplatzkonzerte des 20. Stimmenfestivals
3land.- 2013, genauer vom vom 4. bis 28. Juli,  findet das Festival STIMMEN, organisiert vom Lörracher Burghof, zum 20. Mal statt. Der legendäre britische Sänger ELTON JOHN und seine Band werden am 17. Juli die Marktplatzkonzerte eröffnen. Für STIMMEN und seine Fans ist das ein schönes Geburtstagsgeschenk.

2013 werden die Bands SKUNK ANANSIE, MAXÏMO PARK sowie MARK KNOPFLER und PATRICIA KAAS die STIMMEN-Fans auf dem Lörracher Markplatz begeistern. Patricia Kaas war bereits bei der ersten Ausgabe des STIMMEN-Festivals dabei und die Veranstalter von STIMMEN sind stolz darauf, dass die französische Sängerin im Rahmen ihrer Piaf-Tournee nach zwanzig Jahren wieder in Lörrach sein wird. Für die Marktplatzkonzerte, für die der Vorverkauf bereits läuft sind bereits mehr als 7.000 Tickets verkauft worden.

Die etwas mehr als drei konzentrierten Festivalwochen stehen ganz im Zeichen der musikalischen Entdeckungen. Eröffnet wird STIMMEN am 4. Juli mit dem CARLEEN ANDERSON TRIO im Burghof in Lörrach. Die Konzerte in der Lörracher Stadtkirche mit VOCES8 sowie den Ensembles IRMELIN aus Schweden und CUNCORDU E TENORE DE OROSEI aus Sardinien (6. Juli) & den regionalen Ensembles MÄNNERSTIMMEN BASEL und LARYNX (7. Juli) in Augusta Raurica (CH) haben den klassischen Vokalgesang im Fokus.

Am 6. Juli greifen die drei schwedischen Sängerinnen von IRMELIN Jahrhunderte alte Lieder und Melodien auf und transportieren ihre Geschichten in außergewöhnlicher und urtümlicher Polyphonie in die Gegenwart. Im zweiten Teil des Abends betreten die  CUNCORDU E TENORE DE OROSEI die Bühne, ein sardisches Vokalensemble, das in seiner Heimat zu den führenden A-cappella-Kräften zählt. Die fünf Sänger sind sowohl im weltlichen als auch sakralen Repertoire zuhause. Der 7. Juli steht dann ganz im Zeichen zweier erstklassiger Basler Vokalensembles. Bereits 2012 konnte das Ensemble LARYNX beim Höhenweg der Stimmen zahlreiche neue Fans gewinnen. Ein junges Ensemble mit großen Ambitionen, wie die MÄNNERSTIMMEN BASEL, ein in der Tat rein männliches Ensemble, das sich mit Herz und Seele der Männerchorliteratur verschrieben haben, bestreiten am 7. Juli den zweiten Teil des Abends. Die MÄNNERSTIMMEN BASEL schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart, definieren ihren eigenen Männerchor-Begriff und sind dabei jung und altmodisch zugleich.

Rock, Pop, Jazz und Soul werden die Zuschauer an den weiteren Festivaltagen im Burghof, im Wenkenpark sowie auf dem Lörracher Marktplatz begeistern. Im Burghof treten u. a. auf: CÉCILE VERNY QUARTET, ALEXANDER STEWART (10. Juli) sowie BIG HARP und der neue Shootingstar des jungen Soul LIANNE LA HAVAS (11. Juli) Die STIMMEN-Konzerte im Riehener Wenkenpark bieten 2013 mehrere Highlights. Ganz besonders gilt das für das Samstagskonzert am 13. Juli, wo neben dem französischen Bluesvirtuosen CHARLES PASI der US-amerikanische, charismatische Singer/Songwriter RUFUS WAINWRIGHT auf der Bühne zu erleben sein wird. Am Freitag, 12. Juli, stehen die Schweizer Indiefolk-Band BAUM sowie der US-amerikanische Jazzer mit kamerunischen Wurzeln, RICHARD BONA, der nicht nur ein hervorragender Bassist, sondern auch ein außergewöhnlicher Sänger ist, im Fokus.

Die Einzigartigkeit und enorme Beliebtheit des Lörracher Rosenfelsparks hat STIMMEN dazu bewogen, die Anzahl der STIMMEN-Konzerte in dieser Location zu erhöhen. Statt wie bisher an fünf Tagen, werden 2013 sechs Konzertabende im „Wohnzimmer des Festivals“ stattfinden. Neben erstklassigen Singer/Songwritern und echtem Folkrock, werden bei STIMMEN 2013 auch wieder Entdeckungsreisen in die Vielseitigkeit der Roots-Music möglich sein. Der norwegische Singer/Songwriter PETTER CARLSEN und die Schweizer Künstlerin OLIVIA PEDROLI eröffnen die Reihe der Rosenfelsparkkonzerte bereits am Dienstag, 23. Juli, gefolgt von der französischen Vokalmagierin und früheren Leadsängerin der Band ORANGE BLOSSOM mit algerischen Wurzeln, LEÏLA BOUNOUS und der kolumbianischen Kultband mit einem Faible für Frankreich, MONSIEUR PERINÉ, am 24. Juli. Der frühere US-amerikanische Weltklasseathlet VINX gilt als einer der ungewöhnlichsten Vertreter des A cappella. Mit dem westafrikanischen Frauentrio ACOUSTIC AFRICA steht er am 25. Juli auf der Bühne im Rosenfelspark.

Ganz im Zeichen eines der kleinsten, aber musikalisch faszinierendsten Länder Europas, den Faröer Inseln, steht der Festivalfreitag im Rosenfelspark am 26. Juli: Hier treffen die melancholischen, von Poesie getragenen Songs von GUDRID HANSDOTTIR auf die Performance des Charismatikers BUDAM. Der Abschluss der Rosenfelsparkkonzerte und damit das Festivalfinale wird der Auftritt eines Künstlers sein, den die meisten eher auf dem Marktplatz vermuten würden: BOB GELDOF. Er ist der legendäre Initiator der Live-Aid-Konzerte und unermüdliche Kämpfer im Einsatz gegen die weltweite Armutsentwicklung, Ex-Frontmann der  Boomtown Rats, von der Queen zum Ritter geschlagen und nun erstmals bei STIMMEN zu Gast. Dieses Konzert stellt auch für STIMMEN ein besonderes Ereignis dar. Vor Bob Geldof wird die Band THIS IS THE KIT den Konzertabend eröffnen.

Neben den STIMMEN-Konzerten wird es 2013 erstmals STIMMEN SPECIALS geben. Dazu zählen After Show-Bühne im Burghof nach den Marktplatzkonzerten zwischen dem 17. und 20. Juli sowie zwei Konzerte mit Abendessen am 13. Juli in den ehrwürdigen Gemäuern des französischen Dominikanerklosters Les Dominicains de Haute-Alsace in Guebwiller. Das Dinner beginnt um 20 Uhr. Ab 21.30 Uhr spielt das ENSEMBLE TICTACTUS französische Barockmusik. Mit einem großen Feuerwerk ab 23 Uhr können die Gäste mit den französischen Nachbarn den bevorstehenden französischen Nationalfeiertag am 14. Juli feiern. Ab 23.15 Uhr wird das PIERRE OMER’S SWING ORCHESTRA im Kreuzgang des ehemaligen Klosters auftreten.

Wie schon bei STIMMEN 2012 ist jede im Vorverkauf erworbene Eintrittskarte für STIMMEN zugleich Fahrschein für den Öffentlichen Nahverkehr. Das Konzertticket berechtigt am Geltungstag zu einer einmaligen Hin- und Rückfahrt zur Veranstaltung mit allen Bussen und Bahnen (2. Klasse) im Gesamtbereich des RVL.

Die STIMMEN-Partner

Das Programm im Römischen Theater AUGUSTA RAURICA entsteht in Zusammenarbeit mit kulturelles.bl, dem langjährigen Partner der Erziehungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit vergangener Jahre fortgeführt.
Mit der Gemeinde Riehen, dem Tor zur Schweiz, verbindet STIMMEN seit dreizehn Jahren eine gewachsene Partnerschaft. Zum wiederholten Male zeigt sich das Engagement der Gemeinde im einzigartigen Wenkenpark, mit Sicherheit einem der schönsten Parks in der gesamten Schweiz.

Das Programm der MARKTPLATZKONZERTE entsteht in Zusammenarbeit mit der KOKO & DTK Entertainment GmbH. Die Stadt Lörrach sowie die anderen Partner und Sponsoren des Festivals in der Schweiz, im Elsass und in Südbaden leisten ebenso wichtige Beiträge. Sie alle tragen ihren Teil zum Gelingen des STIMMEN-Festivals bei.
„Lörrach singt!“ findet am Samstag, 29. Juni in der Lörracher Innenstadt statt.

STIMMEN ist eine Veranstaltung der 
Burghof Lörrach GmbH 
Herrenstraße 5, D-79539 Lörrach,

STIMMEN vom 4. bis 28. Juli 2013
Infos & Tickets: www.stimmen.com
Ticket-Hotline: Tel +49 (0) 7621 / 94 0 89 – 11 oder 12

Freitag, 29. März 2013

Als das Mammut zu schwitzen begann




Freiburg.- Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Tipp für die Ostertage, in diesem Fall die  laufende Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg(ARCO):"Als das Mammut zu schwitzen begann" - Kinder und Familien erleben hier die Steinzeit vom 21. März bis 3. November, Ausprobieren ist ausdrcklich erwünscht Spätestens seit den Ice Age-Filmen 2002ff weiß (fast) jedes Kind, welche Mühsal der – damals noch nicht vom Menschen gemachte – Klimawandel den Mammuts bereitet hat. Dieses Thema greift nun die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ auf, die zu einer spannenden Reise in die Steinzeit einlädt. Speziell für Kinder und Familien konzipiert, zeigt sie die Folgen der Klimaerwärmung vor 12.000 Jahren auf das Leben der steinzeitlichen Menschen: Aus umherziehenden Jägern wurden sesshafte Bauern.

Originalfunde aus der Steinzeit entführen das Publikum in diese weit zurückliegende Epoche. Aus der Eiszeit stammen Jagdwaffen mit Spitzen aus Feuerstein, kunstvoll geschnitzter Schmuck aus Muscheln oder Elfenbein und Knochenpfeifen von durchdringendem Klang. Erntemesser aus Feuerstein und Tongefäße zum Lagern und Kochen der Feldfrüchte legen Zeugnis vom Leben in der Warmzeit ab. Unter den Exponaten sind Leihgaben des Landesamtes für Denkmalpflege in Hemmenhofen, des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz und des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe. Alle werden in besonders niedrigen Vitrinen präsentiert, damit Kinder selbständig auf Entdeckungsreise gehen können. Ausprobieren ist in der Ausstellung erwünscht: Nischen in einer Höhle bergen steinzeitliche Materialien, die ertastet und erraten werden können. Nachbildungen von Feuersteinwerkzeugen liegen zum Anfassen bereit, selbst der Klang von Musikinstrumenten ertönt auf Wunsch.

Wie unsere jungsteinzeitlichen Vorfahren können Kinder und Erwachsene Mehl auf einem Stein mahlen oder einen Faden aus Wolle spinnen. Selbst geritzte Tierbilder auf Schieferplatten sind während der Ausstellung in einer Galerie zu bewundern. Auf sechs Quadratmetern vermittelt ein Playmobil-Modell ein anschauliches Bild vom Leben in der Steinzeit: In der eiszeitlichen Steppenlandschaft gehen die Menschen auf Rentierjagd. Die Wände ihrer Höhlen sind mit bunten Tierbildern verziert. Jenseits des Berges ist bereits die Warmzeit angebrochen. Auf den Feldern wird gearbeitet und im Dorf entsteht ein neues Haus.

Neu im umfangreichen Begleitprogramm sind Kinoabende mit Mammut, Faultier und Co. sowie experimentelle Workshops mit Spezialisten. Abwechslungsreiche Angebote für Schule und Kindergarten können unter Tel. 0761/201-2500 oder per Mail an angelika.zinsmaier@stadt.freiburg.de gebucht werden, wegen der beschränkten räumlichen Kapazitäten müssen sich Klassen auch ohne Buchung anmelden. Informationen über Ausstellung und Begleitprogramm stehen unter www.freiburg.de/museen. Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4, ermäßigt 3 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Als das Mammut zu schwitzen begann: Kinder und Familien
erleben die Steinzeit
21. März bis 3. November

Archäologisches Museum Colombischlössle
Freiburg
Rotteckring 5
www.freiburg.de/museen

Montag, 11. März 2013

«...so leben sie noch heute»

Jacob (1795-1863) und Wilhelm (1786-1859) Grimm; Vorsatzblatt Deutsches Wörterbuch. Leipzig, Hirzel 1854
Zürich.- Als Jacob und Wilhelm Grimm zu Anfang des Jahres 1813 die ersten Exemplare ihrer «Kinder- und Hausmärchen» in den Händen hielten, war ihr Welterfolg in den seither 200 Jahren nicht absehbar. Der Absatz liess zunächst zu wünschen übrig, und erst als eine 1823 publizierte Auswahl daraus in englischer Sprache auf Anhieb grossen Erfolg hatte und die Brüder Grimm darauf 1825 ebenfalls eine «Kleine Ausgabe» publizierten, fanden die «Kinder- und Hausmärchen» auch im deutschen Sprachraum zunehmende Verbreitung. Eine Ausstellung im Zürcher Museum Strauhof rekonstruiert ab 13. März den Werdegang der «Kinder- und Hausmärchen» und dokumentiert ihre Rezeption. Vor allem aber zeigt sie ihre Wandlungsfähigkeit, die sie auch in den neuesten Medien überleben lässt.

Zum wachsenden Erfolg trug auch bei, dass die Brüder Grimm die anfängliche Textgestalt mit jeder Ausgabe überarbeiteten. Einwendungen von Freunden folgend, die Sprache der Märchen sei nicht kindergerecht, versuchten sie, einen einheitlichen, mündliches Erzählen rekonstruierenden Märchenton zu treffen. In den Bearbeitungen setzten sich auch zunehmend biedermeierliche Vorstellungen von Tugenden wie Frömmigkeit, Demut, Bescheidenheit, Gehorsam, Pflichterfüllung, Fleiss, Reinlichkeit und Mitgefühl gegenüber Schwachen und Tieren durch. Im weiteren haben zur Popularität der Märchen die Illustrationen stark beigetragen, die mit den neuen Reproduktionstechniken möglich wurden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich die «Kinder- und Hausmärchen» in ganz Europa durchgesetzt, und im 20. und 21. Jahrhundert bediente sich auch die Traumwelt des Kinos aus der Schatzkiste der Märchen.

So leben die «Kinder- und Hausmärchen» der Brüder Grimm auch heute noch. Kaum ein Kind, das ihnen nicht seine frühesten Begegnungen mit der Welt des Unheimlichen wie des Trostes zu verdanken hätte. Vielleicht deshalb hält sich nach wie vor hartnäckig die Vorstellung, die Märchen seien aus der Wiege des Volkes gehoben, wo sie über lange Zeit mündlich überliefert worden seien.

Die Märchenforschung hat jedoch die Quellen der Brüder Grimm auch bei italienischen und französischen Autoren gefunden, und auch Sammlungen wie die orientalischen «Erzählungen aus 1001 Nacht» waren ihnen bekannt. Und je nach Standpunkt der Interpreten hat man in den Märchen Konstanten des menschlichen Seelenlebens oder Modelle erfolgreichen Stressmanagements, die Bestätigung des schlechten Bestehenden oder den utopischen Vorschein einer klassenlosen Gesellschaft gefunden.

Öffnungszeiten: Di bis Fr 12 - 18 Uhr, Sa und So 10 - 18 Uhr, Montag geschlossen

«...so leben sie noch heute»
200 Jahre «Kinder- und Hausmächen» der Brüder Grimm
13. März bis 9. Juni 2013

Museum Strauhof
Augustinergasse 9
CH-8001 Zürich
T 0041 (0)44 412 31 39

Freitag, 1. März 2013

Klassikkuppel 2013

www.facebook.com/klassikkuppel
Basel.- Die Klassikkuppel in Basel ist eine alternative, junge klassische Konzertreihe unter der musikalischen Leitung von Mathias Inoue und Gevorg Gharabekyan. Musikalisch auf höchstem Niveau spielt das junge Ensemble unverkrampft klassische Musik und vermag so auch neue Generationen damit zu begeistern.

Nach den erfolgreichen Ausgaben 2011 und 2012 wird das Projekt fortgesetzt und widmet sich Werken für Sinfonieorchester von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy, gespielt von jungen Talenten der renommierten Basler Hochschule für Musik und der Schola Cantorum mit dem preisgekrönten jungen Violinisten Mathias Inoue als Solist und unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Gevorg Gharabekyan.

Die Klassikkuppel ist ein von jungen Leuten konzipiertes und organisatorisch getragenes Projekt, das einzigartig ist und eine Chance bietet junge Musikerinnen und Musiker zu fördern sowie vor allem auch klassische Musik im speziellen Umfeld der Kuppel Basel jungen Generationen zugänglich zu machen. Gespielt werden die grossen und kleinen Werke aller Epochen mit grösstem Respekt vor deren Komponisten, ergänzt wird das Programm durch unerwartete Übergänge, spannende Wendungen und eigene Kompositionen. Die Klassikkuppel ist auch Plattform für Nachwuchs- Komponistinnen und Komponisten der Region Basel.

Die kommende Ausgabe Klassikkuppel 2013: Sinfonie findet vom 17. bis 21. März 2013 in der Kuppel Basel statt.

www.youtube.com/klassikkuppel
www.facebook.com/klassikkuppel

Dienstag, 26. Februar 2013

«HOT BLOOD» - Education Projekt 2013 des Ballett Basel

www.educationprojekte.ch
Basel.- Das Education Projekt 2013 des Ballett Basel widmet sich dem Thema der Begegnungen mit Musik. Manche währen nur für Augenblicke, andere führen zum Dialog.  Rhythmen,  Bässe,  Melodien werden von den jungen Darstellern aufgenommen und in stimmungsvolle Bewegungsbilder übersetzt. Ein Projekt, das von den Begegnungen und dialogischen Momenten lebt:  der Verflechtung der Musikstile und die gemeinsame Bewegungsfindung der Teilnehmer. Die Ergebnisse des Education Projekts 2013 «HOT BLOOD» sind in drei Vorstellungen im Foyer des Theater Basel am 7. März 2013 um 19.00 Uhr sowie am 8. März 2012 um 14.00 und 17.00 Uhr zu sehen.

Die Education Projekte Region Basel sind eine Initiative des Ressorts Kultur des Erziehungsdepartements Basel-Stadt und Partnern und werden von der Abteilung Kultur des Präsidialdepartements weitergeführt. Jedes Education Projekt zeigt eine Produktion, die professionelle Kunstschaffende gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erarbeitet haben.

Mit den Education Projekten erlebt Das Ballett Basel seit Jahren eine steigende Resonanz in der Öffentlichkeit. Das zeigt, wie wichtig diese Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist. Diese erhalten die Möglichkeit zur Erfahrung, zum Austausch und zur Integration. In den regelmässig stattfindenden Tanz- und Bewegungsworkshops, die diesen Projekten jeweils vorausgehen, lernen die jungen Menschen ihr individuelles Ausdrucksrepertoire zu erweitern. Darüber hinaus können sich im Tanz auch persönlichkeitsbildende und soziale Wirkungen entfalten. Und schließlich kann durch den Tanz - über sprachliche Barrieren hinweg - der kulturelle Austausch und die Integration von Menschen unterschiedlichster Herkunft angeregt werden. Der Einblick in die Welt des professionellen Theater- und Tanzschaffens fördert eine Annäherung an unsere Kulturbetriebe und erleichtert den Zugang. Die Projektteilnehmer von heute sind das Publikum von morgen.

HOT BLOOD

Eine Kooperation mit der Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel Stadt / Education Projekt Region Basel
Künstlerische Leitung:  Richard Wherlock, Béatrice Goetz
Choreographie und Workshop: Béatrice Goetz, Adrien Boissonnet
Musik: Manuel de Falla (El amor brujo, Urfassung 1915)  Janiv Oron (elektronische Komposition)
Musikalische Leitung: Thomas Herzog
Mezzosopran: Lilia Tripodi
Mit dem kammerorchesterbasel und mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 3d OS Kaltbrunnen Basel, sowie Studierenden des Instituts für Sport und Sportwissenschaften der Universität Basel

Vorstellungen im Theater Basel, Foyer Grosse Bühne, am Donnerstag 7. März 2013 um 19.00 Uhr, Freitag 8. März 2013 um 14.00 Uhr und 17.00 Uhr
www.theater-basel.ch

Dienstag, 19. Februar 2013

http://www.jkf.ch/
 Basel.-  Jedes zweite Jahr verwandelt sich die Basler Innenstadt anlässlich des Jugendkulturfestivals Basel (JKF) für zwei Tage zum Schmelztiegel der regionalen Jugendkultur. Auf  elf Bühnen präsentieren über 1700 Teilnehmende in den Sparten Musik, Tanz, Theater, Freestyle, Fashion und Sport ihr Schaffen und geben Einblick in die pulsierende Jugendkulturszene der Region. Jeweils im Spätsommer strömen 60.000 Jugendliche in das Zentrum der Stadt. Das Jugendkulturfestival ist zentraler Bestandteil der Basler Festivalkultur und die grösste Plattform für Jugendkultur in der Schweiz. Die 8. Ausgabe des Jugendkulturfestival Basel (JKF) findet am 30. und 31. August 2013 statt.

Akteure aus Tanz, Theater, Musik, Sport und Freestyle können sich jetzt für das Festival bewerben.  Diesjährige Partnerregion ist Luzern. Heute startet die Ausschreibung zum Jugendkulturfestival 2013. Erstmals können sich Akteure aus Tanz, Theater, Musik, Sport und Freestyle rasch und unkompliziert online für eine Teilnahme am Festival bewerben. Neben den etablierten Sparten Musik, Tanz und Theater soll neu der Sport besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die Festivalleitung wünscht sich, möglichst viele Trendsportarten wie Slope-Style-Mountainbike, Parcours oder Skateboarding am Festival vereinen zu können.

Das JKF im neuen Kleid – das neue Coorperate Design des JKF soll den Wiedererkennungswert und die Ausstrahlung des Festivals weiter stärken. Das neue Logo entstand in Zusammenarbeit mit dem Designstudio Alain Szerdahelyi (www.alainsz.com). Als zweite grosse Neuerung im Bereich Kommunikation präsentiert das JKF dieses Jahr seine neue Website. Ab heute ist eine Anmeldung online möglich. Mit Ablauf der Bewerbungsfrist im April wird die Website vollständig online geschaltet. Die neue Website www.jkf.ch soll über das Festival hinaus Plattform werden für die regionale Jugendkulturszene. So können sich Jugendliche neu auf der JKF-Webseite einen eigenen Accout erstellen, mit welchem sie ihre Band oder Formation präsentieren können.

Die Zentralschweiz zu Gast am JKF: Mit der Auswahl der diesjährigen Partnerregion baut das Jugendkulturfestival eine Brücke in die Zentralschweiz. Versteckt zwischen der Rigi und dem Seeufer entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine äusserst lebendige Jugendkulturszene. Die Partnerschaft soll das Festivalprogramm bereichern und einen Austausch zwischen den Jugendkulturszenen der beiden Städte ermöglichen.

Der JKF–Vorstand setzt sich zusammen aus Sebastian Kölliker (Präsident), Timothé Nerlich (Nachhaltigkeit), Suna Gürler (Tanz, Theater, Sport, Freestyle), Simon Jäggi (Kommunikation) und Philip Stricker (Finanzen). Joëlle Perret leitet die Geschäftsstelle.

Freitag, 23. November 2012

Allerlei Geschichten - Stories

Chris Langohr: Mell’s World, © Christian Langohr
Freiburg.- Die Jugendliteraturtage „Stories“, die das Kulturamt Freiburg inzwischen traditionsgemäß Ende November gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern veranstaltet, laden Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren dazu ein, sich bei einem Manga- oder Comic-Zeichenworkshop, einer Rap-Vertonung, dem U20-Slam oder dem Schreibwettbewerb kreativ auszuleben.

Den Einstieg in die Literaturtage bildet der zweitägige Rap- Workshop im ArTik. Der neue Verein für Jugendkultur am Siegesdenkmal hat sich ein kleines Tonstudio eingerichtet, das eine direkte Umsetzung des zuvor im Workshop Erprobten ermöglicht. Neben dem Vertonen von eigenen und fremden Texten experimentiert der Workshop mit Stimme und Körper.

Direkt weiter geht es mit der Aufforderung des zweitägigen Manga-Zeichenworkshops im Centre Culturel Français Freiburg: „I want you to draw!“. Hier steht die Entwicklung eines oder mehrerer Charaktere, wie die Figuren und Charaktere im Comic entwickelt werden, im Mittelpunkt Der Comic-Zeichenworkshop bietet die Möglichkeit eigene Ideen in Form eines Comics umzusetzen. Neben dem Zeichnen einfacher Figuren geht es vor allem darum, ein Storyboard zu entwickeln, in dem festgelegt wird, wie eine Geschichte in einzelne Bilder aufgeteilt werden kann. Mit dort gebotenen Einblicken in die Trickkiste der Comic-Zeichner wird dies einfacher gelingen.

Das Thema des diesjährigen Schreibwettbewerbs lautete „Kuss!?Schluss?!“. Aus 84 Einsendungen von Jugendlichen aus Freiburg und Umgebung werden die zehn besten Kurzgeschichten, Erzählungen und Gedichte am 2. Dezember im Vorderhaus ausgezeichnet.

Als Abschluss der Jugendliteraturtage kann dann beim von Sophie Passmann moderierten U20Slam „Pudel und Panzer“ im Haus der Jugend frei Schnauze losgetextet werden.

Die Workshops

Rap-Workshop
Zweitägiger Workshop (14-17 Jahre) Do, 29.11.2012 /15.00 – 17.30 Uhr und Fr, 30.11.2012 / 14.00 - 16.30 Uhr / ArTik / Friedrichring 2 (VAG-Haus am Siegesdenkmal) / Teilnahme kostenlos. Anmeldung unter: kontakt@rhythmik-bewegt.de. Teilnehmerzahl: max. 15 Personen.

Charakterdesign im Manga
Zweitägiger Zeichenworkshop (13-15 Jahre) Fr, 30.11.2012 und Mi, 5.12.2012 / jeweils 17 – 20 Uhr / Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) / Im Kornhaus, Am Münsterplatz 11, Raum 2 / Teilnahme kostenlos Anmeldung unter: xfueru-freiburg@t-online.de, Tel:0761-36741, oder persönlich vorbei kommen im X für U in der Rempartstr. 7. Teilnehmerzahl: max. 12 Personen. Bitte mitbringen: DIN A4 Zeichnblock, HB Bleistifte, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) oder andere Zeichenmaterialien.

Comic-Zeichenworkshop
(13-16 Jahre), Sa, 1.12.2012 / 14 – 17 Uhr / Haus der Jugend / Uhlandstraße 2 / kleiner Saal / Teilnahme kostenlos Anmeldung unter: ruth.dalemann@hkdm.de (Stichwort: Comic-Workshop), Tel: 0761/442266 Teilnehmerzahl: max. 20 Personen. Bitte mitbringen: DIN A3 Zeichenblock, 2B Bleistift, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) und falls vorhanden Farbstift.

Kuss!? Schluss?!
Die Preisverleihung des Schreibwettbewerbes findet am Sonntag, 2. Dezember, um 18 Uhr im Vorderhaus in der Fabrik, Habsburgerstraße 9, statt. Der Eintritt ist frei.

Pudel und Panzer
U20 SLAM mit Sophie Passmann (Moderation)
Mi, 5.12.2012 / 19.30 Uhr / Haus der Jugend / Uhlandstraße
2 / Eintritt 3 € / Anmeldung unter: u20-slam@jbw.de .

www.freiburg.de/stories

Montag, 12. November 2012

„Jungsein im Land“

http://www.lpb-bw.de/termine_jungsein.html
Landkreis Lörrach.- Landesgeschichte ganz persönlich – auf ihre ganz eigene Art zeigt die Ausstellung „Jungsein im Land – Geschichten und Erinnerungsstücke“ die Geschichte des Landes Baden-Württemberg, das sein 60. Jubiläum feiert. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Baden-Württemberg diese Ausstellung konzipiert, die von Montag bis Freitag, 12. bis 16. November, im Foyer des Landratsamts Lörrach zu sehen sein wird.

Personen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft präsentieren in der Ausstellung ihre ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Jugend in Baden-Württemberg. Gezeigt wird ein Kaleidoskop jugendlichen Lebens, das die Vielfalt des Landes, die Veränderungen über Generationen hinweg, aber auch das Beständige zum Ausdruck bringt. Zusätzlich zur Ausstellung bietet das Kreisjugendreferat Workshops zu insgesamt vier Modulen für Schulklassen (Jugendliche ab 14 Jahren) an: „Arbeiten mit der Ausstellung“, „Jungsein in Gegenwart und Zukunft“, „Zeitzeugenbefragung“ und „Jugendkulturen“. Die Workshops finden vor- oder nachmittags zu jeweils drei bis vier Stunden statt.
Anmeldung beim Kreisjugendreferat per E-Mail an gisela.schleidt@loerrach-landkreis.de oder Tel. 07621/410-5290.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.lpb-bw.de/jungsein.html

Die Öffnungszeiten des Landratsamts sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 12.30 Uhr, donnerstags auch von 13.30 bis 17.30 Uhr.

Freitag, 2. November 2012

Märchenhafte Tage

Bad Säckingen.- Wenn Tiere sprechen und in Stiefeln aufrecht gehen, wenn sich schöne Prinzessinnen plötzlich in der Öffentlichkeit zeigen und wenn nicht nur Autos, sondern auch mutige Prinzen hoch zu Ross in der Innenstadt unterwegs sind, dann sind wieder Märchentage in Bad Säckingen. Von Freitag, 9. bis Sonntag, 11. November dreht sich alles um Geschichten, Märchen, Sagen oder Legenden. Die Märchentage in Bad Säckingen, ein Kind des Stadtmarketingvereins „Pro Bad Säckingen“.

Am Freitag, 9. November erzählt Anselm König erzählt den Kindern um 16.30 Uhr das Märchen von „Hänsel und Gretel“ im Gallusturm. Im Pavillon des Rehaklinikums erzählen Christine Malfi und Denise Frey um 19 Uhr die seltsame Geschichte von den Zeitdieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Michael Endes Geschichte „Momo“ wird so noch einmal in Erinnerung gerufen und mit Klaviermusik untermalt; der Eintritt ist frei. Und wer danach immer noch nicht genug von Märchen hat, kann Nachtwächter Hans-Martin Vögtle bei einer Nachtwanderung zum Lagerfeuer begleiten. Diese findet allerdings nur bei gutem Wetter statt.

Am Samstag, 10. November, werden in den Geschäften der Innenstadt überall Märchen vorgelesen. Rosemarie Krüttli lädt auch in diesem Jahr die Kinder wieder in ihr Mitmachtheater in den Konferenzraum des Kursaals ein. Der Höhepunkt am Samstag wird um 20 Uhr der Auftritt von Frau Wolle im Trompeterschloss sein. In diesem Jahr bringt sie David Ambrose aus Wales mit, mit dem sie die Geschichten und Sagen in Deutsch und Englisch erzählt. Karten sind für 15 Euro im Vorverkauf bei Mode und Schuhe Heike Rieck, bei der Tourismus GmbH und im Modehaus May erhältlich. Schüler erhalten eine Ermäßigung von drei Euro.

Am Sonntag, 11. November, sind die Geschäfte in der Innenstadt ab 13 Uhr geöffnet. Bei gutem Wetter gibt es ein Pony-Reiten auf dem Rudolf-Eberle-Platz. Auch die Stadtbücherei hat sich dort mit ihrem Bilderbuchkino platziert. Um 11 Uhr und um 14.30 Uhr gastiert die Freiburger Puppenbühne mit „Kaspers Reisen zu Prinz Aladin“ und einer lustigen Hundegeschichte im Kursaal. Während der Märchentage findet auch wieder das Märchen-Gewinnsuchspiel statt. Kinder ab vier Jahren werden dazu eingeladen herauszufinden, welches Geschäft welches Märchen dekoriert hat. Der verkaufsoffene Sonntag dauert bis 18 Uhr. In dieser Zeit ist das Parken in den Parkhäusern „Post“ und „Lohgerbe“ frei.     

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Cube Concerts

Basel.- Das Sinfonieorchester Basel lanciert ein neues Konzertformat: Cube Concerts, das bedeutet hochkarätige Klassik-Live-Acts zu vorgerückter Stunde, atmosphärische Locations und jede Menge Sitzwürfel. Nicht selten mündet das Konzert in eine veritable Party. Drei Cubes sind für diese Saison vorgesehen, den Anfang macht ein Quartett-Abend mit elektronischer Ausweitung in der BALZ-Bar.

Das Setting des neuen Konzertformats hat nicht viel mit jenem eines traditionellen klassischen Konzerts gemeinsam. Die Cube Concerts finden meistens in Räumen fernab des klassischen Musikbetriebs statt, in der ersten Saison sind dies das BALZ, das SUD sowie die Kaserne Basel. Stuhlreihen gibt es in den Cube Concerts nicht, dafür zahlreiche bequeme Sitzwürfel, die ein ungezwungenes Sitzen und Nähe zu den Musikerinnen und Musikern erlauben. Unkonventionell auch der Konzertbeginn: Der Live Act startet um 22 Uhr und dauert 40 bis 60 Minuten. Zuvor und danach sorgt ein Barbetrieb dafür, dass nicht nur die Ohren verwöhnt werden.

Mit den Cube Concerts möchte das Sinfonieorchester Basel ein junges Publikum erreichen, das gerne klassische Musik hört, das aber aus verschiedenen Gründen kaum je den Weg in einen Konzertsaal findet. Selbstverständlich sind bei den „Cubes“ aber auch geübte Konzertgängerinnen und Konzertgänger herzlich willkommen, die die Mitglieder des Sinfonieorchesters Basel einmal in einer anderen Konzertumgebung erleben möchten.

Cube Concert #1: Schostakowitsch und Elektronik
Die Grösse der Ensembles eines Cube Concerts passt sich dem Ort an und kann vom Quartett über ein Kammerorchester bis hin zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester reichen. Oft kommt es dabei zu einer stilistischen oder multimedialen Erweiterung. Im ersten Konzert (26. Oktober 2012, BALZ) beispielsweise erklingt Schostakowitschs 8. Streichquartett zuerst im Original. Kaum ist der letzte Ton verklungen, treten elektronische Sounds auf den Plan. Wie entfernte Echos mischen sich in diese wiederum Erinnerungsfetzen aus Schostakowitschs Streichquartett. Fein abgestimmte Visuals erweitern den musikalischen Raum ins Sichtbare. Das Streichquartett setzt sich aus Solistinnen und Solisten des Sinfonieorchesters Basel zusammen, die Elektronik steuert kubus media bei.

Cube Concerts #2 und #3: Jens Peter Maintz und Francesco Tristano
Im Cube Concert #2 (25. Januar 2013, SUD) ist mit dem Cellisten Jens Peter Maintz einer der Besten seines Fachs zu Gast. Zusammen mit Streichern des Sinfonieorchesters Basel spielt er unter anderem zu nächtlicher Stunde das a-Moll-Cellokonzert von Carl Philipp Emanuel Bach. Im dritten und letzten Konzert der Saison (13. April 2013, Kaserne Basel) kommt es unter der Leitung des Pianisten und Shooting-Stars Francesco Tristano zu einer spektakulären Fusion von klassischer Musik und Techno.


Cube Concert #1
Freitag, 26. Oktober 2012
Doors Opening: 17.00 Uhr
Live Act: 22.00 Uhr
BALZ (Steinenbachgässlein 34, Basel)
Candles for Dmitri
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110
Soyoung Yoon, Violine
Katarzyna Nawrotek, Violine
Veit Hertenstein, Viola
David Delacroix, Violoncello
kubus media, Sounds und Visuals
In Zusammenarbeit mit kubus media, BALZ und CULTURESCAPES
Eintritt frei, Kollekte

www.sinfonieorchesterbasel.ch

Mittwoch, 3. Oktober 2012

19. Lirum Larum Lesefest

Olchi von Erhard Dietl (Quelle: Erhard Dietl) Nele und die neue Klasse von Usch Luhn (Quelle: Franziska Harvey)
Freiburg.- In der zweiten Oktoberwoche werden wieder viele namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach Freiburg reisen, um an Schulen und anderen öffentlichen Orten aus ihren Büchern zu lesen. Von Sonntag, 7. bis Freitag, 12. Oktober, findet das Lirum Larum Lesefest zum 19.Mal statt. In dieser Woche können sich kleine und große Freiburger auf ein spannendes Programm gefasst machen. Namhafte Autorinnen und Autoren, wie Erhard Dietl, Alexandra Junge, Martin Klein, Usch Luhn und Nina Petrick sowie Susanne Rebscher, Tobias Scheffel und Anais Vaugelade, Christian Tielmann und THiLO werden in Freiburg aus ihren Büchern lesen.

Eröffnet wird das diesjährige Lesefest am Sonntag, 7. Oktober, mit dem großen öffentlichen Lesefest im Freiburger Theater. Ab Mittag bis zum Abend hinein wird gelesen, getanzt, gebastelt und gespielt. Das Highlight des Tages ist das krötige Olchi-Spektakel mit Erhard Dietl als Bürgermeister von Schmuddel, Soja Walter in der Rolle der Schmutzfrau und Bastian Pusch alias Professor Brausewein. Das Trio spielt und liest gleich aus drei Olchi-Büchern und begleitet die Mitmach-Lesung mit Akkordeon, Saxophon und Gitarre. Nach dem olchigen Spaß weiß dann jeder Zuschauer, warum alle Olchis Fliegen, Kröten und Mäuse zum Fressen gern haben. Der Schuh und Detektiv Heinz Schlapp geht am Lesefest in der Lesung von Marion Klötzer und Hansjörg Palm auf Spurensuche.

Neben Zeichenworkshops und kleinen Theaterstücken geben am Lesefest der Kinderbuchautor THiLO und die Autorin und Illustratorin Anais Vaugelade eine Kostprobe aus ihren aktuellen Büchern.

Zusätzlich wird es im Rahmen des Lirum Larum Lesefests ein umfangreiches Angebot an weiteren Veranstaltungen geben. Bis zum 12. Oktober gibt es stadtweit Aktionen für und mit Kindern und Jugendlichen. In der Geschichtenwerkstatt erklärt er Autor Martin Gülich, wie ein Text entsteht – von den Anfängen bis zur fertigen Geschichte. Im Centre Culturel Français stellen die Illustratorinnen Anais Vaugelade und Alexandra Junge aus und mehrsprachige Lesungen und Theaterstücke runden das Programm ab. Zudem ändert sich in dieser Woche auch der Stundenplan für viele. Autoren und Illustratoren besuchen Schulklassen, lesen aus ihren Büchern und zeigen in Workshops wie Bilderbücher entstehen.

Bei den Veranstaltungen des Lirum Larum Lesefests ist der Eintritt in der Regel frei, einige haben aber ermäßigten Eintritt. Am Ende des Lesehefts sind alle öffentlichen Veranstaltungen noch einmal extra aufgeführt. Das vollständige Programm und weitere Informationen dazu gibt es unter www.freiburg.de/lesefest oder beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 0049-761-201-2101

Mittwoch, 11. Juli 2012

Zug um Zug

Ein erster Eindruck – Bild von der Grossbaustelle für die kommende Ausstellung Zug um Zug im Spielzeugmuseum Riehen -  kurz vor Vollendung.  Foto Bernhard Graf
Riehen.- Mitten in den Sommerferien lädt das Spielzeugmuseum Riehen bei Basel zu seiner zweiten Sonderausstellung anlässlich seines 40. Geburtstags ein. Das Museum spricht mit „Zug zum Zug – kleine Eisenbahn“ kleine und grosse Fans des Schienenverkehrs an und es beschreitet dafür auch neue Wege: Das Publikum macht aktiv mit und drückt dem Projekt auf kreative Art seinen Stempel auf.

Die Eisenbahn fasziniert – im Grossen wie im Kleinen – Kinder und Erwachsene seit Generationen. Nicht nur die technische Seite hat sich natürlich gewandelt, sondern auch das Reisen mit dem Zug und das Wie und das Was im Güterverkehr. Die Ausstellung spürt dem ‚Phänomen Eisenbahn‘ nach und das Museum beschreitet dazu auch ungewohnte Wege: Anfang Juni begann der Aufbau einer grossen Anlage unter der Mitwirkung insbesondere der Kinder. Nicht nur die Schienen, auf denen die kleinen Eisenbahnen fahren, wurden gemeinsam verlegt, auch phantastische Landschaften wurden gebaut, in denen sich Kriminelles und Romantisches ereignet, wo Unfälle geschehen und sich allerlei Sonderbares zuträgt. So viel Phantasie wurde im schönsten Spielzeugmuseum der Schweiz noch nicht oft freigesetzt!

Auf Sitzen aus der grossen Eisenbahn können die Besucher Eisenbahngeschichten in der Malerei be- trachten und Literarisches und Musikalisches rund um die Eisenbahn entdecken und 5 ausgewachse- ne grüne Krokodile (der SBB) ziehen die Besucher in ihren Bann! In Raum 4 des Museums schliesslich steht die Schweizer Eisenbahn im Kleinformat im Zentrum: Leihgaben aus Privatbesitz lassen die Her- zen der Kenner höherschlagen und die betriebsfähige Eisenbahnlandschaft wurde phantasievoll ver- zaubert. Bis zum 26. August wird die Ausstellung attraktiv erweitert und auf das ganze Museum aus- gedehnt – mehr sei noch nicht verraten!

Zwei Monate nach Ausstellungsbeginn steht die richtige Eisenbahn im Rampenlicht, wenn die Bahn- strecke von Basel nach Zell im Wiesental ihren 150. Geburtstag feiert. Deshalb zeigen wir vom 05.09. bis am 30.09.2012 „Kabinettstücke 36: Eisenbahn im Wiesental“.

Termine
18. Juli, 14.30-16.00 Uhr
Bitte alle einsteigen – der Zug fährt ab! Eine interaktive Führung mit Julia Nothelfer. Kinder ab 6
Jahren. CHF 5.-. Anmeldung bis 15.07.2012.

21. August, 18.30 Uhr
Wir sitzen alle im gleichen Zug…. Gina Durler liest Texte rund um die Eisenbahn.

26. August, 16 Uhr
Vernissage der erweiterten Ausstellung

07. September, 19-07 Uhr
Nachtzug ins Schlummerland. Eine Nacht lang tauchen wir ein in die Welt der schnaubenden und
keuchenden Dampflokomotiven, lauschen bei Wurst und Brot den Geschichten weit gereister Loko-
motivführer und verwandeln uns selbst in Reisende aus einer anderen Zeit. Die Platzzahl im Liegewa-
gen ist beschränkt – wir bitten um frühzeitige Buchung! Mit Julia Nothelfer. Kinder ab 7 Jahren. CHF
20.-. Anmeldung bis 03. September 2012.

22. und 23. September, 11-17 Uhr
Tage der kleinen Eisenbahn. Das Detailprogramm wird Anfang September veröffentlicht.

26. September, 10-12 Uhr
Zug um Zug. Mittwoch-Matinée rund ums Reisen mit der grossen und der kleinen Eisenbahn.
Das weitere Begleitprogramm bis zum Ausstellungsende veröffentlichen wir am 01. Oktober 2012.

Öffnungszeiten: Mo 11 – 17 Uhr, Di geschlossen, Mi-So 11-17 Uhr

Zug um Zug – kleine Eisenbahn
16.07.2012 – 24.02.2013

Spielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum Riehen
Baselstrasse 34,
CH-4125 Riehen
Telefon: +41 61 641 28 29
spielzeugmuseum@riehen.ch
http://www.spielzeugmuseumriehen.ch/

Allerlei Zweifel in der Eifel

Wer noch immer glaubt, Liebe und Mordlust haben nichts miteinander zu tun, wird vom Leben manchmal eines Besseren belehrt. Und wenn dann auc...