Freiburg.- Mit über 30 Veranstaltungen lockt der zehnte Ebneter Kultursommer Besucher vom 10. Mai bis 27. Juli auf Schloss Ebnet im gleichnamigen Freiburger Stadtteil. Das Jubiläumsprogramm beginnt am 10. Mai um 20.15 Uhr mit dem Streichtrio „Ardinghello-Ensemble“ im Gartensaal, dem Geburtsort des Ebneter Kultursommers. Hier stehen Mozarts und Beethovens Kompositionen in perfektem Einklang mit dem Barock-Deckengemälde „Aurora“ von Benedict Gambs und einer einzigartigen Akustik, die besonders den Klang klassischer Streichinstrumente verstärkt und die Bedeutung dieses besonderen Spielorts unterstreicht. Alle Veranstaltungen findet man ab sofort unter www.ebneter-kultursommer.org. Änderungen vorbehalten
Kasperltheater für Erwachsene und die Erkenntnis, dass die Party schon vorbei ist
Günter Fortmeiers Form des Minimal-Theaters ist einmalig in Deutschland. Sein Hand-Theater-Kabarett ist eine Art Kasperltheater für Erwachsene. Das Jubiläumsprogramm „Fingerfood fürs Zwerchfell“ am 28. Mai um 20.00 Uhr in der Kulturscheune ist ein prallgefüllter Comedyabend mit indischem Handschattentheater, Bauchreden und Zauberei. „Ü 40 - die Party ist zu Ende!“, davon ist der Träger des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises Uli Böttcher überzeugt. Die testosterongeschwängerten Jahre sind vorüber, die Weisheit des Alters hat sich noch nicht eingestellt. Und so pendelt Mann zwischen dem Altbekannten – Frauen, Anerkennung, Karriere und Frauen – und dem noch Unbekannten – Gelassenheit und Weitsicht. Wie Mann den ersten Urologen-Besuch wegsteckt, darüber mehr am 7. Juni um 20 Uhr in der Schlossscheune.
Seneca, Shakespeare und eine Prinzessin auf dem Baum
Seneca ist einer der bekanntesten Philosophen um Christi Geburt. Die Fernsehschauspielerin Irene Fischer, bekannt aus der Lindenstraße, liest am 16. Mai in der Kulturscheune unter dem Titel „Das Leben ist keine Generalprobe“ Texte des Philosophen. Sie kreisen um die Frage, wie ein gutes Leben gelingen kann und könnten moderner nicht sein. Was Seneca über den Umgang mit Lebenszeit, Gelassenheit, Engagement und den Tod sagt, macht alle heutigen Lebensratgeber überflüssig. Begleitet wird Irene Fischer vom Liedermacher Marc Hofmann. Very british wird es mit Shakespeares „Romeo und Julia“, einem Open-Air Theaterstück am 18. Juli auf dem Schlossplatz, gespielt vom TNT Theatre Britain in englischer Sprache. Ein deutsches Volksmärchen nur für Kinder ist „die Prinzessin auf dem Baum“ der Kindertheatergruppe Maskara am 22. Juni in der Kulturscheune. Ein Hirtenjunge klettert einem himmelhohen Baum hinauf. Dort lebt in einem Schloss eine verwunschene Prinzessin. Mit der Hilfe von drei wilden Tieren will er die Prinzessin aus ihrem Zauber befreien.
Vorverkauf
Karten sind ab dem 15. April in allen bekannten Vorverkaufsstellen der Badischen Zeitung sowie in der Postservice-Filiale Freiburg-Ebnet, Schwarzwaldstraße 235 erhältlich. Online gibt es Karten unter www.badische-zeitung.de oder www.reservix.de.
Kontakt Veranstalter
Ebneter KulturSommer e.V.
Schloss Ebnet
Schwarzwaldstraße 278
79117 Freiburg
Tel und Fax. 07 61 – 69 67 71 58
info@ebneter-kultursommer.org
www.ebneter-kultursommer.org
Posts mit dem Label Freiburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Freiburg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 2. April 2014
Mittwoch, 19. März 2014
Freiburger Andruck: „Die Büchse der Pandora“
Freiburg.- Der Freiburger Andruck ist ein Podium für in Freiburg ansässige Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer, aus ihren neu erschienenen Büchern erstmalig in Freiburg zu lesen. Vier bis sechs moderierte Lesungen mit anschließendem Gespräch finden im Laufe eines Jahres wechselnd bei den Mitveranstaltern statt. Der Freiburger Historiker Jörn Leonhard liest am Donnerstag, 27. März, um 20 Uhr aus seinem neuen Buch „Die Büchse der Pandora: Geschichte des Ersten Weltkriegs“. Wulf Rüskamp moderiert den Abend im BZ-Haus, Bertoldstraße 7.
In zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen wird in diesem Jahr an den Ersten Weltkrieg erinnert, der vor hundert Jahren begann. Auch die Reihe Freiburger Andruck, in der neu erschienene Bücher Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer zum ersten Mal in Freiburg vorgestellt werden, greift dieses Thema auf. „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs“ lautet der Titel der neuen Publikation von Jörn Leonhard. Leonhard erzählt die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts als breit angelegtes Panorama und zeigt so anschaulich, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Leonhard nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa, und weit darüber hinaus.
Er beschreibt die dynamischen Veränderungen der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Dabei lässt er nicht zuletzt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Ersten Weltkriegs endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918; Leonhard blickt weit darüber hinaus. Diese entfesselten Kräfte setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort - so, als wäre damals die „Büchse der Pandora“, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie geöffnet worden, aus der alle Übel dieser Welt entwichen.
Jörn Leonhard, geboren 1967, ist Professor für Westeuropäische Geschichte an der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg. Mit dem Autor ins Gespräch kommt der BZ-Redakteur Wulf Rüskamp.
Die Lesereihe Freiburger Andruck ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturbüro, der Stadtbibliothek, dem Theater, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Karten im Vorverkauf erhält man in der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17.
Mehr
In zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen wird in diesem Jahr an den Ersten Weltkrieg erinnert, der vor hundert Jahren begann. Auch die Reihe Freiburger Andruck, in der neu erschienene Bücher Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer zum ersten Mal in Freiburg vorgestellt werden, greift dieses Thema auf. „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs“ lautet der Titel der neuen Publikation von Jörn Leonhard. Leonhard erzählt die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts als breit angelegtes Panorama und zeigt so anschaulich, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Leonhard nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa, und weit darüber hinaus.
Er beschreibt die dynamischen Veränderungen der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Dabei lässt er nicht zuletzt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern. Doch die Gewalterfahrungen des Ersten Weltkriegs endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918; Leonhard blickt weit darüber hinaus. Diese entfesselten Kräfte setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort - so, als wäre damals die „Büchse der Pandora“, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie geöffnet worden, aus der alle Übel dieser Welt entwichen.
Jörn Leonhard, geboren 1967, ist Professor für Westeuropäische Geschichte an der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg. Mit dem Autor ins Gespräch kommt der BZ-Redakteur Wulf Rüskamp.
Die Lesereihe Freiburger Andruck ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturbüro, der Stadtbibliothek, dem Theater, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Karten im Vorverkauf erhält man in der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17.
Mehr
Montag, 4. November 2013
Theater in Freiburg
Freiburg.- Zum Verdi-Jahr hat das Theater Freiburg die Oper „Die sizilianische Vesper“ in der Regie von Michael Sturm herausgebracht, der bei zuletzt so erfolgreich „Nabucco“ inszenierte. Für Dance Trip, einem Projekt von Triptic- Kulturaustausch am Oberrhein, kam „Ghost Exercise“ von Yasmeen Godder und Itzik Giuli auf die Bühne. Das Tanzgastspiel von Constanza Macras „Open for everything“ hat am 30. November Premiere: Ein mitreißender Abend mit herausragenden Tänzern und Live-Musikern, der mit viel Humor erzählt, was es heißt im heutigen Europa als Roma zu leben. Außerdem setzt das Theater Freiburg im November seine Filmkonzertreihe mit dem Klassiker „The Circus“ von Charlie Chaplin fort (am 15. Und 16. November). Und dann beginnt auch schon die Vorweihnachtszeit: am Sonntag, 17. November hat das diesjährige Weihnachtstück Premiere „Eine Woche voller Samstage“, von Kinderbuchautor Paul Maar.
Weiterer Monatsspielplan November
PREMIERE FR. 22.11.13, 19 Uhr, Werkraum
FALK MACHT KEIN ABI
Schauspiel von Tina Müller
Der Tag der ersten schriftlichen Abiturprüfungen. Mathematik. Isa, Sonntag und Henri der Breite sitzen in ihren Bänken. Isa hat drei Nächte nicht geschlafen, Sonntag hat Bauchkrämpfe und Henri schlechte Laune. Und Falk? Alle drei starren Falk an. Während der Lehrer die Prüfungsunterlagen austeilt, denken die drei an zwölf turbulente Schuljahre mit dem vielleicht genialen, aber stets schräg beäugten Querkopf Falk zurück. Wird Falk gleich aufstehen und gehen? Henri ist sich sicher: Er glaubt, dass Falk sein Abi, ganz bewusst und lange geplant, verweigern wird. Die Berliner Theaterautorin Tina Müller, von der im Werkraum bereits »8 Väter« zu sehen war, hat ihr aktuelles Stück als Werkauftrag für das Theater Freiburg geschrieben. Dafür hat sie zusammen mit Freiburger Abiturientinnen und Abiturienten gesprochen, die mit und ohne Schule ihr Abi machen. Entstanden ist ein kontroverses Stück über Leistungsdruck, Anpassung, die große Bildungsfrage und den Mut, Systeme, in denen man steckt, zu hinterfragen.
Regie: Sylvia Sobottka / Ausstattung: Jens Dreske / Dramaturgie: Katharina Parpart
Mit: Charlotte Müller; Mathias Lodd, Daniel Wahl
PREMIERE SA. 23.11.13, 20 Uhr, Kleines Haus
ELTERNABEND
Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund
Wo sonst wird so geliebt, gekämpft und gelitten wie auf einem Elternabend? Sechs Elternteile und ein schwuler Erzieher behandeln umfassend all die Themen, die uns seit Pisa auf den Nägeln brennen: Darf man im Kindergarten rauchen? Sollte man auf Ritalin tanzen? Aber das sind noch die harmloseren Fragen. Spätestens wenn sich die sieben Darsteller kollektiv in ihre Sprösslinge verwandeln, wird es richtig gruselig. Ein Abend für Erziehungsberechtigte, die tapfer genug sind, sich selbst bei der Arbeit zuzuschauen.
Regie: Annette Pullen / Bühne & Kostüme: Iris Kraft / Musik: JaKönigJa / Dramaturgie: Tilman Neuffer / Mit: Johanna Eiworth, Nicole Reitzenstein, Stephanie Schönfeld; André Benndorff,
Heiner Bomhard, Victor Calero; Live-Musiker: Edda Durstewitz/Jakobus Durstewitz
KONZERTE
MO. 4.11.13, 20 Uhr, Konzerthaus
SCHWARZWALD – KLANGFARBEN UND LICHTBLICKE
Ein Schwarzwald-Film von Rainer Mülbert live begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg
Wegen der großen Nachfrage ein weiteres Mal im Programm – diesmal im Konzerthaus: der bilderstarke und atmosphärisch dichte Schwarzwald-Film von Rainer Mülbert. Der Freiburger Gastronom und Filmemacher hat 2008 mit seinem Film über die Ski-Legende Georg Thoma von sich reden gemacht. Im Januar 2013 legte er einen neuen Film vor, eine Hommage an den Schwarzwald als suggestive audiovisuelle Reise durch die Region mit live-gespielter großer Sinfonik und live-gesprochenen literarischen Texten. Das Philharmonische Orchester Freiburg spielt unter der Leitung von Günter A. Buchwald, Christian Brückner ist »die Stimme«.
FR. 15.11.13, 19.30 Uhr, SA. 16.11.13, 18 Uhr, Großes Haus
THE CIRCUS
Stummfilm von Charlie Chaplin live begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg
In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg
»The Circus« brachte Charlie Chaplin 1929 einen Academy Award und begeisterte Publikumsreaktionen ein. Trotzdem wollte er lange nichts mehr von diesem Film wissen, von zu vielen Katastrophen war der Dreh begleitet gewesen. Erst in den Sechzigerjahren nahm er ihn sich noch einmal vor und komponierte eine neue Filmmusik samt einem Titelsong, den er zur Wiederaufführung selbst sang, mit knapp 80 Jahren. Erleben Sie die Abenteuer des Tramps im Getriebe des Zirkus – zur Musik von Charlie Chaplin, live gespielt vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Günter A. Buchwald.
SO. 17.11.13, 11 Uhr, Winterer-Foyer
2. KAMMERKONZERT
Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18,4
Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Alexander Borodin war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der russischen Romantik – Naturwissenschaftler und Komponist von gleichermaßen hohen Graden und trotz seiner Nähe zu Mili Balakirews »mächtigem Häuflein« ein unabhängiger Kopf. Mochten seine Kollegen auch Kammermusik für altbacken halten: Er hinterließ ein reifes Œuvre, von dem sein letztes großes kammermusikalisches Werk zeugt, das Streichquartett Nr. 2 von 1881. Das Streichquartett als klassische Königsdisziplin hatte Beethoven 1801 auf neue, ungeahnte Höhe gebracht mit seinen sechs Quartetten op. 18, unter denen das c-Moll-Quartett mit ernster, teils auch schroffer Stimme spricht.
Manary-Quartett: Nozomi Takahashi, Reinhild Müller (Violine), Karlheinz Mayer (Viola), Hristo Kouzmanov (Violoncello)
DI. 26.11.13, 20 Uhr, Konzerthaus
Einführung: 19 Uhr, Runder Saal
2. SINFONIEKONZERT
Copland: Klarinettenkonzert
Blacher: Paganini-Variationen
Dvorák: Sinfonie Nr. 8
Antonín Dvorák schrieb 1889 eine 8. Sinfonie, die ganz volkstümlich daherkommt und doch voller Doppelbödigkeiten steckt – teils verschmitzt, teils tiefernst und immer überraschend. Voller Überraschungen sind auch Boris Blachers Paganini-Variationen von 1947: Blacher verpasst dem berühmten Thema die grellsten Masken, lässt es swingen, flüstern, explodieren. Aaron Copland komponierte zur selben Zeit für den Jazz-Klarinettisten Benny Goodman sein Klarinettenkonzert, das auf einen Mahlerisch-verträumten Beginn eine kecke Kadenz und ein gleichfalls mit Jazz-Anspielungen durchsetztes Rondo folgen lässt. Als Solist wird Giovanni Punzi zu hören sein, der sich 2012 den Orchesterpreis des Internationalen Freiburger Klarinettenwettbewerbs erspielte. Am Pult wird Leopold Hager stehen, Freiburger Generalmusikdirektor von 1965 bis 1969.
Solist: Giovanni Punzi (Klarinette) / Dirigent: Leopold Hager
TANZ
SO. 28.11. / 20 Uhr / Kammerbühne / Premiere
VISIONEN Dennis Deter und Anja Müller arbeiten im Spannungsfeld von Tanz, Performance und Musik. Sie suchen stets das Abgründige im Alltäglichen. Fasziniert von der Kraft visionärer Erscheinungen suchen sie in ihrem Stück nach Mitteln, diese eigentlich unsichtbaren Bilder im Hier und Jetzt sichtbar zu machen.
Konzept & Performance: Dennis Deter & Anja Müller / Dramaturgie: Lea Martini
LEARNING BY MOVING
Tanzworkshop für Lehrerinnen und Lehrer
Choreograf Graham Smith gibt in zwei praxisorientierten Tagesworkshops Lehrerinnen und Lehrern Einblicke in seine tänzerische Arbeitsweise mit Kindern, die er im Rahmen des Tanzfonds Partner-Projekts »Learning by Moving« entwickelt hat.
SA. 23.11. & SO. 24.11.13, 11 – 17 Uhr, Teilnahmegebühr: 12.- EUR
Infos & Anmeldung bis 10.11.13: johanna.colmsee@theater.freiburg.de
JUNGES THEATER FREIBURG
SO. 17.11.13, 16 Uhr, Großes Haus
EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE 5+
Kinderstück von Paul Maar
Was hat eine Rüsselnase und blaue Punkte im Gesicht, verspeist Stuhlbeine oder Krawatten und reimt wie ein Weltmeister? Es kommt nur dann, wenn die Woche hält, was sie verspricht: Wenn am Sonntag die Sonne scheint, montags Herr Mon zu Besuch kommt, Dienstag Dienst ist und Mittwoch Mitte der Woche, wenn es donnerstags donnert und der Freitag wirklich frei ist. Und es erklärt nur den zu seinem »Papa«, der logisch denken kann: »Du bist bestimmt ein Sams!« kombiniert Herr Taschenbier – und gibt damit den Startschuss für eine außerordentliche Woche, in der das Wünschen plötzlich hilft und die Welt der Erwachsenen mit ihren merkwürdigen Zwängen und heimlichen Ängsten in ein ermutigendes Durcheinander versamst.
Regie: Inda Buschmann / Bühne: Thomas Rump / Kostüme: Nina Hofmann / Komposition & Musik: Sebastian Flaig / Dramaturgie: Jutta Wangemann / Mit: Marie Bonnet, Iris Melamed; Hendrik Heutmann, Boz?idar Kocevski, Holger Kunkel, Konrad Singer, Martin Weigel; Live-Musiker: Sebastian Flaig
SA. 30.11.13, 18 Uhr, Werkraum
HILFE, DIE HERDMANNS KOMMEN 8+
Musiktheater für Kinder
Zwei Dinge gibt es immer wieder: Das Krippenspiel zu Weihnachten und eine Familie wie die Herdmanns. Wer die Herdmanns noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass er Glück gehabt hat, denn die fünf Kinder lügen, stehlen, rauchen Zigarren und verprügeln jeden, der ihnen querkommt. Und nun haben sich die schlimmsten Kinder aller Zeiten in den Kopf gesetzt, ausgerechnet im alljährlichen Krippenspiel mitzuwirken. Aber wenn Krippenspiel und Herdmanns aufeinanderstoßen, dann passiert etwas, an das man nicht einmal im Traum gedacht hat …
Musikalische Leitung: Mihai Grigoriu / Regie: Frank Schulz / Ausstattung: Jan Kocman / Musik: Constantin Dorsch und andere / Dramaturgie: Thalia Kellmeyer / Mit: Annette Bieker, Maja Koberidze; Roger Bonjour, Wolfgang Kölmel, Werner Kolbinger, Antal Papp, Tomohisa Yano
SA. 30.11. & SA. 7.12.13, 16 Uhr, Winterer-Foyer, SA. 14.12.13, 14 & 16 Uhr, Winterer-Foyer, SA. 21.12.13, 15 Uhr, Großes Haus
ADVENTSSINGEN 4+
Einstimmen auf die Weihnachtszeit
Weihnachten steht vor der Tür und das ist Anlass genug, die Stimmbänder zu ölen und gemeinsam die schönsten Weihnachtslieder zu singen. Heimelig wird es im Winterer-Foyer mit besinnlichen Adventsgeschichten und bekannten Liedern, begleitet von Musikern des Philharmonischen Orchesters. Am vierten Adventssamstag feiern wir zusammen mit Gästen, dem Kinderorchester und dem Philharmonischen Orchester ein stimmungsvolles Fest für die ganze Familie im Großen Haus.
GASTSPIELE & EXTRAS
DO. 28.11.13, 10.30 & 12 Uhr, Kleines Haus
ANDREAS STEINHÖFEL
liest aus »Rico, Oskar und der Diebstahlstein«
Bei Rico ist ziemlich alles bestens. Sein Freund Oskar wohnt jetzt im selben Haus. Sein Hund Porsche ist immer bei ihm. Mama und er haben die coolste Wohnung in Berlin. Und der Bühl wird wohlmöglich bald sein neuer Papa. Aber dann finden Rico und Oskar einen Toten im Treppenhaus. Mann, Mann, Mann! Es ist der Beginn eines neuen Abenteuers, das die beiden Freunde bis an die Ostsee führt – brodelndes Adrenalinzeugs, Para-Neujahr und klackernde Bingokugeln inklusive. Doch weder das Essen noch die Gemütlichkeit kommen zu kurz: Dafür sorgen jede Menge Müffelchen, neun verschiedene Kaminfeuer auf DVD und nicht zuletzt Oskars peruanische Bommelmütze.
SA. 30.11.13, 19.30 Uhr, Großes Haus
OPEN FOR EVERYTHING
Tanzgastspiel von Constanza Macras/DorkyPark
»Offen für alles« ist nicht nur der Titel des international gefeierten Tanzstücks von Constanza Macras sondern auch ein Arbeitsmotto der argentinischen Choreografin. Ihre Kompanie DorkyPark vereint Tänzer und Themen aus der ganzen Welt: Von Südafrika bis Brasilien reicht ihr Aktionsfeld, urbane Identität, Migration und der Clash der Kulturen sind ihre Sujets. Zwei Jahre lang recherchierte Macras in Ungarn, Tschechien und der Slowakei Lebensweisen, Tanzstile und Musik der Roma. Entstanden ist ein fulminanter Abend, bei dem die Tänzer von DorkyPark gemeinsam mit Roma-Musikern und -Performern und Amateuren unterschiedlichen Alters auf der Bühne stehen. Mit viel Humor erzählen die sehr unterschiedlichen Menschen von ihren Leben, Träumen und Leidenschaften. Sie nehmen uns auf eine musikalische und tänzerische Reise zum Innenrand Europas und zur Frage, was es heißt im heutigen Europa Roma zu sein.
Regie & Choreografie: Constanza Macras / Dramaturgie: Carmen Mehnert / Bühnenbild: Tal Shacham Kostüme: Gilvan Coêlho de Oliveira / Licht: Sergio de Carvalho Pessanha / Ton: Mattef Kuhlmey & Stephan Wöhrmann
Eine Produktion von Constanza Macras/DorkyPark und dem Goethe-Institut. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Sentaskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin.GASTSPIELE & EXTRAS
Theater Freiburg
Bertoldstr. 46
79098 Freiburg
www.theater.freiburg.de
Weiterer Monatsspielplan November
PREMIERE FR. 22.11.13, 19 Uhr, Werkraum
FALK MACHT KEIN ABI
Schauspiel von Tina Müller
Der Tag der ersten schriftlichen Abiturprüfungen. Mathematik. Isa, Sonntag und Henri der Breite sitzen in ihren Bänken. Isa hat drei Nächte nicht geschlafen, Sonntag hat Bauchkrämpfe und Henri schlechte Laune. Und Falk? Alle drei starren Falk an. Während der Lehrer die Prüfungsunterlagen austeilt, denken die drei an zwölf turbulente Schuljahre mit dem vielleicht genialen, aber stets schräg beäugten Querkopf Falk zurück. Wird Falk gleich aufstehen und gehen? Henri ist sich sicher: Er glaubt, dass Falk sein Abi, ganz bewusst und lange geplant, verweigern wird. Die Berliner Theaterautorin Tina Müller, von der im Werkraum bereits »8 Väter« zu sehen war, hat ihr aktuelles Stück als Werkauftrag für das Theater Freiburg geschrieben. Dafür hat sie zusammen mit Freiburger Abiturientinnen und Abiturienten gesprochen, die mit und ohne Schule ihr Abi machen. Entstanden ist ein kontroverses Stück über Leistungsdruck, Anpassung, die große Bildungsfrage und den Mut, Systeme, in denen man steckt, zu hinterfragen.
Regie: Sylvia Sobottka / Ausstattung: Jens Dreske / Dramaturgie: Katharina Parpart
Mit: Charlotte Müller; Mathias Lodd, Daniel Wahl
PREMIERE SA. 23.11.13, 20 Uhr, Kleines Haus
ELTERNABEND
Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund
Wo sonst wird so geliebt, gekämpft und gelitten wie auf einem Elternabend? Sechs Elternteile und ein schwuler Erzieher behandeln umfassend all die Themen, die uns seit Pisa auf den Nägeln brennen: Darf man im Kindergarten rauchen? Sollte man auf Ritalin tanzen? Aber das sind noch die harmloseren Fragen. Spätestens wenn sich die sieben Darsteller kollektiv in ihre Sprösslinge verwandeln, wird es richtig gruselig. Ein Abend für Erziehungsberechtigte, die tapfer genug sind, sich selbst bei der Arbeit zuzuschauen.
Regie: Annette Pullen / Bühne & Kostüme: Iris Kraft / Musik: JaKönigJa / Dramaturgie: Tilman Neuffer / Mit: Johanna Eiworth, Nicole Reitzenstein, Stephanie Schönfeld; André Benndorff,
Heiner Bomhard, Victor Calero; Live-Musiker: Edda Durstewitz/Jakobus Durstewitz
KONZERTE
MO. 4.11.13, 20 Uhr, Konzerthaus
SCHWARZWALD – KLANGFARBEN UND LICHTBLICKE
Ein Schwarzwald-Film von Rainer Mülbert live begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg
Wegen der großen Nachfrage ein weiteres Mal im Programm – diesmal im Konzerthaus: der bilderstarke und atmosphärisch dichte Schwarzwald-Film von Rainer Mülbert. Der Freiburger Gastronom und Filmemacher hat 2008 mit seinem Film über die Ski-Legende Georg Thoma von sich reden gemacht. Im Januar 2013 legte er einen neuen Film vor, eine Hommage an den Schwarzwald als suggestive audiovisuelle Reise durch die Region mit live-gespielter großer Sinfonik und live-gesprochenen literarischen Texten. Das Philharmonische Orchester Freiburg spielt unter der Leitung von Günter A. Buchwald, Christian Brückner ist »die Stimme«.
FR. 15.11.13, 19.30 Uhr, SA. 16.11.13, 18 Uhr, Großes Haus
THE CIRCUS
Stummfilm von Charlie Chaplin live begleitet vom Philharmonischen Orchester Freiburg
In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg
»The Circus« brachte Charlie Chaplin 1929 einen Academy Award und begeisterte Publikumsreaktionen ein. Trotzdem wollte er lange nichts mehr von diesem Film wissen, von zu vielen Katastrophen war der Dreh begleitet gewesen. Erst in den Sechzigerjahren nahm er ihn sich noch einmal vor und komponierte eine neue Filmmusik samt einem Titelsong, den er zur Wiederaufführung selbst sang, mit knapp 80 Jahren. Erleben Sie die Abenteuer des Tramps im Getriebe des Zirkus – zur Musik von Charlie Chaplin, live gespielt vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Günter A. Buchwald.
SO. 17.11.13, 11 Uhr, Winterer-Foyer
2. KAMMERKONZERT
Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18,4
Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Alexander Borodin war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der russischen Romantik – Naturwissenschaftler und Komponist von gleichermaßen hohen Graden und trotz seiner Nähe zu Mili Balakirews »mächtigem Häuflein« ein unabhängiger Kopf. Mochten seine Kollegen auch Kammermusik für altbacken halten: Er hinterließ ein reifes Œuvre, von dem sein letztes großes kammermusikalisches Werk zeugt, das Streichquartett Nr. 2 von 1881. Das Streichquartett als klassische Königsdisziplin hatte Beethoven 1801 auf neue, ungeahnte Höhe gebracht mit seinen sechs Quartetten op. 18, unter denen das c-Moll-Quartett mit ernster, teils auch schroffer Stimme spricht.
Manary-Quartett: Nozomi Takahashi, Reinhild Müller (Violine), Karlheinz Mayer (Viola), Hristo Kouzmanov (Violoncello)
DI. 26.11.13, 20 Uhr, Konzerthaus
Einführung: 19 Uhr, Runder Saal
2. SINFONIEKONZERT
Copland: Klarinettenkonzert
Blacher: Paganini-Variationen
Dvorák: Sinfonie Nr. 8
Antonín Dvorák schrieb 1889 eine 8. Sinfonie, die ganz volkstümlich daherkommt und doch voller Doppelbödigkeiten steckt – teils verschmitzt, teils tiefernst und immer überraschend. Voller Überraschungen sind auch Boris Blachers Paganini-Variationen von 1947: Blacher verpasst dem berühmten Thema die grellsten Masken, lässt es swingen, flüstern, explodieren. Aaron Copland komponierte zur selben Zeit für den Jazz-Klarinettisten Benny Goodman sein Klarinettenkonzert, das auf einen Mahlerisch-verträumten Beginn eine kecke Kadenz und ein gleichfalls mit Jazz-Anspielungen durchsetztes Rondo folgen lässt. Als Solist wird Giovanni Punzi zu hören sein, der sich 2012 den Orchesterpreis des Internationalen Freiburger Klarinettenwettbewerbs erspielte. Am Pult wird Leopold Hager stehen, Freiburger Generalmusikdirektor von 1965 bis 1969.
Solist: Giovanni Punzi (Klarinette) / Dirigent: Leopold Hager
TANZ
SO. 28.11. / 20 Uhr / Kammerbühne / Premiere
VISIONEN Dennis Deter und Anja Müller arbeiten im Spannungsfeld von Tanz, Performance und Musik. Sie suchen stets das Abgründige im Alltäglichen. Fasziniert von der Kraft visionärer Erscheinungen suchen sie in ihrem Stück nach Mitteln, diese eigentlich unsichtbaren Bilder im Hier und Jetzt sichtbar zu machen.
Konzept & Performance: Dennis Deter & Anja Müller / Dramaturgie: Lea Martini
LEARNING BY MOVING
Tanzworkshop für Lehrerinnen und Lehrer
Choreograf Graham Smith gibt in zwei praxisorientierten Tagesworkshops Lehrerinnen und Lehrern Einblicke in seine tänzerische Arbeitsweise mit Kindern, die er im Rahmen des Tanzfonds Partner-Projekts »Learning by Moving« entwickelt hat.
SA. 23.11. & SO. 24.11.13, 11 – 17 Uhr, Teilnahmegebühr: 12.- EUR
Infos & Anmeldung bis 10.11.13: johanna.colmsee@theater.freiburg.de
JUNGES THEATER FREIBURG
SO. 17.11.13, 16 Uhr, Großes Haus
EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE 5+
Kinderstück von Paul Maar
Was hat eine Rüsselnase und blaue Punkte im Gesicht, verspeist Stuhlbeine oder Krawatten und reimt wie ein Weltmeister? Es kommt nur dann, wenn die Woche hält, was sie verspricht: Wenn am Sonntag die Sonne scheint, montags Herr Mon zu Besuch kommt, Dienstag Dienst ist und Mittwoch Mitte der Woche, wenn es donnerstags donnert und der Freitag wirklich frei ist. Und es erklärt nur den zu seinem »Papa«, der logisch denken kann: »Du bist bestimmt ein Sams!« kombiniert Herr Taschenbier – und gibt damit den Startschuss für eine außerordentliche Woche, in der das Wünschen plötzlich hilft und die Welt der Erwachsenen mit ihren merkwürdigen Zwängen und heimlichen Ängsten in ein ermutigendes Durcheinander versamst.
Regie: Inda Buschmann / Bühne: Thomas Rump / Kostüme: Nina Hofmann / Komposition & Musik: Sebastian Flaig / Dramaturgie: Jutta Wangemann / Mit: Marie Bonnet, Iris Melamed; Hendrik Heutmann, Boz?idar Kocevski, Holger Kunkel, Konrad Singer, Martin Weigel; Live-Musiker: Sebastian Flaig
SA. 30.11.13, 18 Uhr, Werkraum
HILFE, DIE HERDMANNS KOMMEN 8+
Musiktheater für Kinder
Zwei Dinge gibt es immer wieder: Das Krippenspiel zu Weihnachten und eine Familie wie die Herdmanns. Wer die Herdmanns noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass er Glück gehabt hat, denn die fünf Kinder lügen, stehlen, rauchen Zigarren und verprügeln jeden, der ihnen querkommt. Und nun haben sich die schlimmsten Kinder aller Zeiten in den Kopf gesetzt, ausgerechnet im alljährlichen Krippenspiel mitzuwirken. Aber wenn Krippenspiel und Herdmanns aufeinanderstoßen, dann passiert etwas, an das man nicht einmal im Traum gedacht hat …
Musikalische Leitung: Mihai Grigoriu / Regie: Frank Schulz / Ausstattung: Jan Kocman / Musik: Constantin Dorsch und andere / Dramaturgie: Thalia Kellmeyer / Mit: Annette Bieker, Maja Koberidze; Roger Bonjour, Wolfgang Kölmel, Werner Kolbinger, Antal Papp, Tomohisa Yano
SA. 30.11. & SA. 7.12.13, 16 Uhr, Winterer-Foyer, SA. 14.12.13, 14 & 16 Uhr, Winterer-Foyer, SA. 21.12.13, 15 Uhr, Großes Haus
ADVENTSSINGEN 4+
Einstimmen auf die Weihnachtszeit
Weihnachten steht vor der Tür und das ist Anlass genug, die Stimmbänder zu ölen und gemeinsam die schönsten Weihnachtslieder zu singen. Heimelig wird es im Winterer-Foyer mit besinnlichen Adventsgeschichten und bekannten Liedern, begleitet von Musikern des Philharmonischen Orchesters. Am vierten Adventssamstag feiern wir zusammen mit Gästen, dem Kinderorchester und dem Philharmonischen Orchester ein stimmungsvolles Fest für die ganze Familie im Großen Haus.
GASTSPIELE & EXTRAS
DO. 28.11.13, 10.30 & 12 Uhr, Kleines Haus
ANDREAS STEINHÖFEL
liest aus »Rico, Oskar und der Diebstahlstein«
Bei Rico ist ziemlich alles bestens. Sein Freund Oskar wohnt jetzt im selben Haus. Sein Hund Porsche ist immer bei ihm. Mama und er haben die coolste Wohnung in Berlin. Und der Bühl wird wohlmöglich bald sein neuer Papa. Aber dann finden Rico und Oskar einen Toten im Treppenhaus. Mann, Mann, Mann! Es ist der Beginn eines neuen Abenteuers, das die beiden Freunde bis an die Ostsee führt – brodelndes Adrenalinzeugs, Para-Neujahr und klackernde Bingokugeln inklusive. Doch weder das Essen noch die Gemütlichkeit kommen zu kurz: Dafür sorgen jede Menge Müffelchen, neun verschiedene Kaminfeuer auf DVD und nicht zuletzt Oskars peruanische Bommelmütze.
SA. 30.11.13, 19.30 Uhr, Großes Haus
OPEN FOR EVERYTHING
Tanzgastspiel von Constanza Macras/DorkyPark
»Offen für alles« ist nicht nur der Titel des international gefeierten Tanzstücks von Constanza Macras sondern auch ein Arbeitsmotto der argentinischen Choreografin. Ihre Kompanie DorkyPark vereint Tänzer und Themen aus der ganzen Welt: Von Südafrika bis Brasilien reicht ihr Aktionsfeld, urbane Identität, Migration und der Clash der Kulturen sind ihre Sujets. Zwei Jahre lang recherchierte Macras in Ungarn, Tschechien und der Slowakei Lebensweisen, Tanzstile und Musik der Roma. Entstanden ist ein fulminanter Abend, bei dem die Tänzer von DorkyPark gemeinsam mit Roma-Musikern und -Performern und Amateuren unterschiedlichen Alters auf der Bühne stehen. Mit viel Humor erzählen die sehr unterschiedlichen Menschen von ihren Leben, Träumen und Leidenschaften. Sie nehmen uns auf eine musikalische und tänzerische Reise zum Innenrand Europas und zur Frage, was es heißt im heutigen Europa Roma zu sein.
Regie & Choreografie: Constanza Macras / Dramaturgie: Carmen Mehnert / Bühnenbild: Tal Shacham Kostüme: Gilvan Coêlho de Oliveira / Licht: Sergio de Carvalho Pessanha / Ton: Mattef Kuhlmey & Stephan Wöhrmann
Eine Produktion von Constanza Macras/DorkyPark und dem Goethe-Institut. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Sentaskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin.GASTSPIELE & EXTRAS
Theater Freiburg
Bertoldstr. 46
79098 Freiburg
www.theater.freiburg.de
Sonntag, 15. September 2013
Start mit Harp
![]() |
| Tiffany Harp aus Santa Catarina im Süden Brasiliens |
Freiburg.- Saisonstart bei der Freiburger Blues Association (FBA): Fünfmal hochkarätiger Blues, ausgefeiltes Songwriting und internationale Gäste stehen ab Ende September auf dem Konzertprogramm des Vereins. Den Auftakt macht am 30. September eine junge Künstlerin aus Brasilien. Sie ist Mitte 20, spielt seit sie 16 ist Bluesharp und gilt als eine der großen Hoffnungen des Genres: Tiffany Harp aus Santa Catarina im Süden Brasiliens nennt große alte Männer des Blues wie Sonny Boy Williamson II., Little Walter und Walter Horton ihre Vorbilder, und sie spiel Mundharmonika, als wäre der Chicago Blues eine Erfindung der Brasilianer. Derzeit arbeitet sie in Südbaden mit Tino Gonzales an einer CD-Produktion, am 28. September steht sie zusammen mit der FBA-Hausband bei deren CD-Release-Party auf der Bühne, und am 30. September gehört das Ruefetto ihr und ihrem großen Talent. Ein Pflichtabend für Freunde des Bluessounds der Fünfziger!
Der Brite Matt Woosey war im Rahmen seiner Frühjahrstournee schon einmal in Freiburg. Nun ist es Zeit für ein Wiedersehen oder die bisher verpasste persönliche Neuentdeckung dieses jungen Gitarristen, den manche schon in der direkten Nachfolge Rory Gallaghers sehen und der zum „Stammspieler“ im legendären Club „Ronnie Scott´s“ geworden ist! Am 21. Oktober ist Matt Woosey im Ruefetto zu Gast!
Zum dritten Mal zu Gast bei der FBA sind am 28. Oktober die Freiburger Bluesrocker von „Barrol of Blues“: Mit Gitarre, Bass, Harp, Schlagzeug und Gesang lassen die vier Musiker Klassiker von Muddy Waters, Otis Rush, Little Walter und vielen anderen aus der goldenen Ära des Chicago- und Westcoast-Blues zu neuem musikalischem Leben erwachen. Dazu kommen eigene Stücke und Klassiker des Bluesrock von Bands wie Cream oder den Doors.
Auch Michael „Michi“ Oertel ist mittlerweile in Freiburg und im Ruefetto fest verankert. Der junge Gitarrist und sein Trio haben sich auch auf dem ZMF schon ihre Sporen verdient. Mit der Debut-EP „Brothers” präsentiert das junge Trio eine groovige und kurzweilige Mischung aus Blues, Pop und Rock, die sowohl Fans aktueller Pop-Musik, als auch den alten Bluesliebhaber aufhören lässt. Am 11. November spielt das Michael Oertel Trio im Ruefotto – Garantiert ohne Konfetti, Pappnasen und Stolperreime...
Ein besonderes Highlight wird sicherlich am 18. November der Duo-Auftritt von Pink Pedrazzi und Mike Bischof aus Basel bzw. Fribourg in der Schweiz. Pink Pedrazzi hat als Sänger der mittlerweile legendären „Moondog Show“ auch in Südbaden viele Fans. Sein neues Album „A Calico Collection“ ist im September erschienen und hat in der schweizerischen und der süddeutschen Presse viel positive Resonanz erfahren. Zusammen mit Mike Bischof an Gitarre und Bass wird er in Freiburg neue und alte Lieblingssongs aus seinem Repertoire auf die Bühne bringen.
Ebenfalls im Programm: Die „Open Club Stage“ mit Hausband und Überraschungsgästen am 7. Oktober, am 4. November und am 2. Dezember 2013, jeweils ab 20 Uhr!
INFO: Die FBA ist ein Netzwerk für Musikliebhaber und Musiker. Zu den Initiatoren zählen regional engagierte und international bekannte Musiker, sowie Sponsoren aus Wirtschaft und Gesellschaft. Zudem sucht der Verein den Austausch mit anderen, ähnlich orientierten Vereinen und Gruppen.
Konzertbeginn ist i. d. R. ab 20 Uhr, der Eintritt ist frei, für die Künstler geht in der Pause der Hut um.
Alle hier genannten Konzerte finden statt in Freiburg im
Ruefetto Granatgässle 3
(„Hinter“ dem Café Ruef in der Kartäuserstraße),
79102 Freiburg im Breisgau
http://www.ruefetto.de/musik-delikatessen.html
Montag, 19. August 2013
crescendo
![]() |
| Gabriele Vallentin, „Seestück 7“, 2012, Öl auf Leinwand, 1m x 1.30m |
Gabriele Vallentin wurde in Bielefeld geboren. Sie studierte zunächst in Münster in Westfalen Anglistik und Textile Gestaltung und war danach im Schuldienst am Gymnasium tätig. Noch während dieser Zeit nahm sie ein zweites Studium in Bielefeld auf, wo sie an der Universität Kunstpädagogik und Malerei studierte.
Seit 1982 lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Freiburg. 2001 wurde sie an der Universität Köln mit einer Doktorarbeit über ästhetische Bildung promoviert und hat seitdem neben ihrer künstlerischen Tätigkeit immer wieder auch Lehraufträge wahrgenommen.
Für die Malerin sind Fotografien, entstanden auf ihren Reisen in exotische Länder und fremde Kulturen, Inspirationsquelle und Keimzelle ihres Schaffens. Zurück im Freiburger Atelier reduziert sie die neuen Sinneseindrücke auf das essentielle Thema Farbe. Harmonisch und kontrastreich, dabei weit entfernt von erzählerischen Bildinhalten und bar jedes expressiven Gestus’, umspannen ihre vielschichtigen Abstraktionen jene Steigerung von der Ruhe zur Bewegtheit, wie sie auch in der musikalischen Bezeichnung „crescendo“ anklingt.
Die GEDOK Freiburg besteht seit 1952 und fördert bundesweit das künstlerische Schaffen von Frauen besonders im Kontext grenz- und spartenüberschreitender Tendenzen der Gegenwartskunst und macht Werk und Leistung von Künstlerinnen publik.
Die Ausstellung ist vom 19. September bis 15. November, Montag bis Donnerstag, von 8.30 Uhr bis 17 Uhr sowie Freitag, von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten: Mo - Do, 8.30 - 18 Uhr und Fr, 8.30 - 12 Uhr
crescendo
Gabriele Vallentin
Malerei
19. 9. 2013 bis 15. 11. 2013
Ernst-Lange-Haus, Evangelisches Forum
Habsburgerstraße 2,
79104 Freiburg
(Stadtbahn Linie 2 bis Okenstraße)
Vernissage: Mittwoch, 18. September 2013, 19 Uhr
Einführung: Stefan Tolksdorf
www.gabrielevallentin.de
www.GEDOK-Freiburg.de
Freitag, 9. August 2013
Ika Schilbock und Freunde
![]() |
| Gefäß von Ika Schilbock |
Die 1926 in Wuppertal geborene Keramikerin und Schülerin von Monika Maetzel in Hamburg, die 1958 aus Australien zurückkehrte, arbeitete zunächst als Werklehrerin, bis sie sich 1966 eine eigene Werkstatteinrichtung in Waldkirch leisten konnte. Erste Erfolge stellten sich alsbald als Teilnehmerin am großen Concorso Internationale della Ceramica d’Arte von Faenza ein. In den 70er und 80er Jahren waren ihre Arbeiten bei den einschlägigen Wettbewerbsausstellungen zum Westerwälder und Offenburger Keramikpreis zu sehen. Das anspruchsvolle Gefäßunikat gewann neben der Existenz sichernden Geschirrherstellung zunehmend an Bedeutung und wurde zum begehrten Liebhaber- und Sammlerobjekt.
Ika Schilbock und Freunde
13. - 22.09.2013
Haus zum Dachs, Insel Nr. 6
Eröffnung am Donnerstag,
12. September 2013, um 18 Uhr
Dienstag, 30. Juli 2013
Programm für die ganze Familie
Freiburg.- Die städtischen Mussen Freiburg haben in den nächsten Tagen einiges zu bieten - falls jemand der Sommerhitze draußen entfliehen will: hier die Veranstaltungen der Städtischen Museen Freiburg vom 30. Juli bis 4. August (Kalenderwoche 31). Das Gefühl von "draußen" ist in der neuen Dauerausstellung "Erlebnisraum Wald" trotzdem gegeben.
Dienstag, 30. Juli, 12 Uhr
Kunst:dialoge zu Julius Bissier
Mitglieder des Fördervereins laden am Dienstag, 30. Juli, um 12 Uhr
zum „kunst:dialog“-Gespräch über den Freiburger Künstler Julius
Bissier ein. Die Veranstaltung im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10a) kostet den regulären Eintritt.
Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Eine Kurzführung am Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr, bietet Einblicke in
die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ im
Archäologischen Museum Colombischlösse. Erwachsene zahlen 4
Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 2 Euro.
Donnerstag, 1. August, 18.30 Uhr
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses findet eine
exklusive Abendführung durch das Augustinermuseum mit Eva Maria
Breisig statt. Die Veranstaltung am Donnerstag, 1. August, um 18.30
Uhr kostet 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung bis zum Vortag, 12
Uhr, unter Tel. 0761/201-2501 ist erforderlich.
Freitag, 2. August, 7.15 Uhr
Frühkunst zu Mika Rottenberg
Sophia Trollmann bietet am Freitag, 2. August, um 7.15 Uhr im
Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a) ein Kurzführung zu Mika
Rottenberg für Frühaufsteher an. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 3. August, 14 Uhr
Familienführung im Colombischlössle (Rotteckring 5) in
der Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ an.
Die Archäologin Dania Braun reist mit Groß und Klein zum Ende der
letzten Eiszeit. Damals veränderte sich auch die Tier- und
Pflanzenwelt und der Mensch musste sich anpassen: Aus den
umherziehenden Mammutjägern wurden sesshafte Ackerbauern.
Erwachsene zahlen 6 Euro (Eintritt und Führungsgebühr), Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt und bezahlen nur
die Führungsgebühr von 2 Euro.
Samstag, 3. August, 15 Uhr
Historische Schauspielführung
Eine historische Schauspielführung zum Thema „Freiburgs
schönstes Eck – auf den Spuren von Johann Christian Wentzinger“
findet im Museum für Stadtgeschichte und im Augustinermuseum
statt. Die Veranstaltung von Freiburg Living History startet am
Samstag, 3. August, um 15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte
(Münsterplatz 30) und kostet 10 Euro.
Sonntag, 4. August, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Am Sonntag, 4. August, um 11.30 Uhr wird die Geschichte der
Freiburger Firma Welte & Söhne erzählt, dazu erklingen
Einspielungen berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Veranstaltung im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) kostet den regulären Eintritt.
Sonntag, 4. August, 14 Uhr
Familienführung im Museum für Neue Kunst
„Was ist hier öko?“ fragen sich Familien mit Kindern ab 5 Jahren bei
einer Führung in der Ausstellung „Make active choices. Kunst und
Ökologie: Wie tun?“ am Sonntag, 4. August, 14 Uhr im Museum für
Neue Kunst (Marienstraße 10a). Sie kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt.
Sonntag, 4. August, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im neuen Erlebnisraum Wald
Nach einer kurzen Führung durch den neuen Erlebnisraum Wald im
Naturmuseum (Gerberau 32) werden Familien mit Kindern ab 5
Jahren am Sonntag, 4. August, von 14 bis 16 Uhr in der Werkstatt
selbst aktiv. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt und 3 Euro
Veranstaltungsgebühr, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
haben freien Eintritt und zahlen nur 3 Euro.
Mehr: http://www.freiburg.de/pb/,Lde/265394.html
Dienstag, 30. Juli, 12 Uhr
Kunst:dialoge zu Julius Bissier
Mitglieder des Fördervereins laden am Dienstag, 30. Juli, um 12 Uhr
zum „kunst:dialog“-Gespräch über den Freiburger Künstler Julius
Bissier ein. Die Veranstaltung im Museum für Neue Kunst
(Marienstraße 10a) kostet den regulären Eintritt.
Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Eine Kurzführung am Mittwoch, 31. Juli, 12.30 Uhr, bietet Einblicke in
die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ im
Archäologischen Museum Colombischlösse. Erwachsene zahlen 4
Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 2 Euro.
Donnerstag, 1. August, 18.30 Uhr
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Anderthalb Stunden nach Schließung des Hauses findet eine
exklusive Abendführung durch das Augustinermuseum mit Eva Maria
Breisig statt. Die Veranstaltung am Donnerstag, 1. August, um 18.30
Uhr kostet 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung bis zum Vortag, 12
Uhr, unter Tel. 0761/201-2501 ist erforderlich.
Freitag, 2. August, 7.15 Uhr
Frühkunst zu Mika Rottenberg
Sophia Trollmann bietet am Freitag, 2. August, um 7.15 Uhr im
Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a) ein Kurzführung zu Mika
Rottenberg für Frühaufsteher an. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 3. August, 14 Uhr
Familienführung im Colombischlössle (Rotteckring 5) in
der Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ an.
Die Archäologin Dania Braun reist mit Groß und Klein zum Ende der
letzten Eiszeit. Damals veränderte sich auch die Tier- und
Pflanzenwelt und der Mensch musste sich anpassen: Aus den
umherziehenden Mammutjägern wurden sesshafte Ackerbauern.
Erwachsene zahlen 6 Euro (Eintritt und Führungsgebühr), Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt und bezahlen nur
die Führungsgebühr von 2 Euro.
Samstag, 3. August, 15 Uhr
Historische Schauspielführung
Eine historische Schauspielführung zum Thema „Freiburgs
schönstes Eck – auf den Spuren von Johann Christian Wentzinger“
findet im Museum für Stadtgeschichte und im Augustinermuseum
statt. Die Veranstaltung von Freiburg Living History startet am
Samstag, 3. August, um 15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte
(Münsterplatz 30) und kostet 10 Euro.
Sonntag, 4. August, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Am Sonntag, 4. August, um 11.30 Uhr wird die Geschichte der
Freiburger Firma Welte & Söhne erzählt, dazu erklingen
Einspielungen berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Veranstaltung im Augustinermuseum
(Augustinerplatz) kostet den regulären Eintritt.
Sonntag, 4. August, 14 Uhr
Familienführung im Museum für Neue Kunst
„Was ist hier öko?“ fragen sich Familien mit Kindern ab 5 Jahren bei
einer Führung in der Ausstellung „Make active choices. Kunst und
Ökologie: Wie tun?“ am Sonntag, 4. August, 14 Uhr im Museum für
Neue Kunst (Marienstraße 10a). Sie kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt.
Sonntag, 4. August, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im neuen Erlebnisraum Wald
Nach einer kurzen Führung durch den neuen Erlebnisraum Wald im
Naturmuseum (Gerberau 32) werden Familien mit Kindern ab 5
Jahren am Sonntag, 4. August, von 14 bis 16 Uhr in der Werkstatt
selbst aktiv. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt und 3 Euro
Veranstaltungsgebühr, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
haben freien Eintritt und zahlen nur 3 Euro.
Mehr: http://www.freiburg.de/pb/,Lde/265394.html
Montag, 8. Juli 2013
Tag der Musik
Freiburg.- Mehr Plätze, mehr Konzerte: Blaskapellen und Akkordeonvereine spielen beim Freiburger Tag der Musik am Samstag, 13. Juli, jeweils um 10.30 und 12 Uhr.
Auf Einladung des städtischen Kulturamts und im Rahmen des Münstersommers präsentieren 19 Musikvereine die schönsten Stücke aus ihrem breit gefächerten Repertoire. Ein musikalischer Rundgang durch Freiburgs Innenstadt im Gefolge der Blaskapellen und Akkordeonvereine bietet sich geradezu an. In Oberlinden und Unterlinden, auf dem Rathausplatz und dem Augustinerplatz, vor dem Regierungspräsidium und auf dem Kartoffelmarkt, in der Schusterstraße beim Kaufhof, auf dem Brunnenplatz bei Karstadt und beim Schwarzen Kloster – überall dort kann den musikalischen Darbietungen der Freiburger Blaskapellen und Akkordeonorchester gelauscht werden. Zu diesen neun eingeführten Spielorten kommt in diesem Jahr der Musikpavillon im Stadtgarten neu dazu, bestens bekannt als Auftrittsort der Musikvereine bei den sonntäglichen „Konzerten im Freien“.
Die insgesamt 20 Open Air-Konzerte am „Tag der Musik“ beginnen jeweils um 10.30 und 12 Uhr. Bei Regenwetter fällt der Tag der Musik aus. Weitere Informationen zum Programm sind beim Kulturamt (Münsterplatz 30, Tel. 0761-201-2101) erhältlich und online unter www.freiburg.de/muenstersommer.
Auf Einladung des städtischen Kulturamts und im Rahmen des Münstersommers präsentieren 19 Musikvereine die schönsten Stücke aus ihrem breit gefächerten Repertoire. Ein musikalischer Rundgang durch Freiburgs Innenstadt im Gefolge der Blaskapellen und Akkordeonvereine bietet sich geradezu an. In Oberlinden und Unterlinden, auf dem Rathausplatz und dem Augustinerplatz, vor dem Regierungspräsidium und auf dem Kartoffelmarkt, in der Schusterstraße beim Kaufhof, auf dem Brunnenplatz bei Karstadt und beim Schwarzen Kloster – überall dort kann den musikalischen Darbietungen der Freiburger Blaskapellen und Akkordeonorchester gelauscht werden. Zu diesen neun eingeführten Spielorten kommt in diesem Jahr der Musikpavillon im Stadtgarten neu dazu, bestens bekannt als Auftrittsort der Musikvereine bei den sonntäglichen „Konzerten im Freien“.
Die insgesamt 20 Open Air-Konzerte am „Tag der Musik“ beginnen jeweils um 10.30 und 12 Uhr. Bei Regenwetter fällt der Tag der Musik aus. Weitere Informationen zum Programm sind beim Kulturamt (Münsterplatz 30, Tel. 0761-201-2101) erhältlich und online unter www.freiburg.de/muenstersommer.
Sonntag, 7. Juli 2013
Drucksache
![]() |
| Foto: Felix Groteloh, Quelle: Keramikmuseum Staufen |
In ihrem Atelier sind sie noch zu finden, die beweglichen Lettern des Bleisatzes, wie sie die Schriftsetzer über Jahrhunderte für den Zeitungs- und Buchdruck verwendet haben, ehe Offset- und Digitaldruck die Welt radikal veränderten. Auch ausgediente Buchstabenschablonen, mit denen einst Transportkisten massenhaft beschriftet wurden, nutzt die Keramikerin für ihre Schriftbilder und kombiniert sie mit gesammelten Fotos und Motiven aus dem Internet. In Anwendung von alten und neuen Drucktechniken gestaltet Annette Schwarte Kompositionen auf dünnen Porzellanplatten, die durch manuelles Nachbearbeiten, Schaben und Ritzen, verdichtet und durch Zerschneiden und wieder Zusammenbauen verfremdet werden. So entstehen offene und geschlossene Räume, Skulpturen und Gefäße in porzellanweiß mit sepiabraunen oder schwarzen Bildern, die Erinnerungen schemenhaft widerspiegeln.
Annette Schwarte aus Titisee-Neustadt hat eine besondere Vorliebe für die Ästhetik von Typographien, charakteristische Schrifttypen oder den Rhythmus von Drucksätzen. Neuerdings haben es ihr Fotos von historischen Wendeltreppen in kühnen Perspektiven angetan, die ihre kastenförmigen Gefäße zu durchbohren scheinen. Wie die Buchstaben und Texte erzählen sie von Orten und Plätzen, mit denen die Keramikerin bestimmte Erlebnisse und Emotionen verbindet.
Öffungszeiten: Mi-Sa 14-17 Uhr, So 11-13, 14-17 Uhr
Drucksache
Annette Schwarte - Keramik
5.Juli - 18. August 2013
Keramikmuseum Staufen
Wettelbrunner Str. 3
79219 Staufen
Telefon: 07633 / 6721
keramikmuseum-staufen@t-online.de
http://www.landesmuseum.de/website/Deutsch/Museum/Zweigmuseen/Keramikmuseum_Staufen.htm
Freitag, 5. Juli 2013
Klong
![]() |
| Bild: klong-Kindermusikfestival 2012, Quelle: Matthias Kolodziej. |
Freiburg.- Freiburg „klongt“ wieder! Vom 8. bis 14. Juli werden die Schulbücher gegen Instrumente, Stimmen und Trommeln getauscht – denn es liegt Musik in der Luft. Über 20 Schulklassen aus Stadt und Umland sind beim 4. klong dabei. Professionelle Musikerinnen und Musiker kommen für eine Woche in die Klassen und bringen Klangabenteuer und musikalische Entdeckungsreisen mit: Mini-Musiktheater, Rhythmen aus aller Welt, die eigene Stimme als Instrument, Lieder aus verschiedenen Ländern, Hörspiele mit der Geräusche-Werkstatt und vieles mehr bietet diese Woche voller Musik.Zusätzlich zu den 17 Freiburger Schulklassen nehmen auch wieder Schulen aus der Umgebung von Freiburg an klong teil. Mit Klassen aus Stegen, Ehrenkirchen und Gundelfingen geht klong – dank der Unterstützung durch das neu gegründete Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg – erneut in die Region.
Der Sonntag 14. Juli, ist Highlight und Abschluss des Festivals zugleich: Ab 11 Uhr wird das ganze Theater Freiburg zum „klongen“ gebracht. Neben den zahlreichen Workshop- Präsentationen der teilnehmenden Schulklassen können Kinder, Eltern, Geschwister und Freunde Musiktheater und Konzerte hören und sehen, eine Klangwand (mit)gestalten, Stummfilme mit Live-Musik erleben, Instrumente basteln, singen, trommeln und rocken, an Büchertischen stöbern und Instrumentenbauern über die Schulter schauen. Alles dreht sich hier um Musik. Das Kinderorchester des Theater Freiburg eröffnet das Festival um 11 Uhr im Großen Haus mit Liedern aus aller Welt zum Zuhören und Mitsingen. Um 12 Uhr präsentieren Blechbläser des Philharmonischen Orchesters die sieben Streiche von Max und Moritz mit Musik, Text und bewegten Bildern. Blasmusik einmal anders gibt es auf dem Theatervorplatz zu hören: Dort spielt die Maddis’son Brass Band und bringt mit Ska- und Balkansounds unplugged ihr Publikum zum Mitwippen.
Kinderchöre und -instrumentalensembles geben jeweils um 12.45 Uhr und um 14.30 Uhr auf zwei Ensemblebühnen ein musikalisch-buntes Programm zum Besten. Um 14.15 Uhr erfährt das Publikum in einer szenisch-musikalischen Aufführung des berühmten „Raschèr Saxophone Quartet“, warum Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons, als Kind „Sax der Geist“ genannt wurde und bekommt von ihm seine berühmteste Erfindung vorgestellt: das Saxophon. Exotische Klänge und Tanzchoreografien bringt die kurdische Jugendtanzgruppe „Stilên Azadî“ – begleitet von einem Saz- Ensemble – ins Spiel, bevor dann um 17 Uhr die Gruppe „Power! Percussion“ mit rasanten Trommelnummern, Soli auf Aluleitern und Zaubertricks mit Gummistiefeln das Große Haus zum Brodeln bringt.
Viele Veranstaltungen mehr warten darauf, entdeckt zu werden! Für leibliche Stärkung sorgen die Theaterkantine Battista & Schmidt und die Freie Schule Kapriole. Das gesamte klong- Programm und weitere Informationen gibt es unter www.freiburg.de/klong sowie beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de.
Klong ist ein gemeinsames Projekt von Kulturamt und Theater Freiburg in Kooperation mit „mehrklang“. Alle Veranstaltungen am Sonntag, 14. Juli, im Freiburger Theater sind kostenlos; kostenlose Platzkarten sind ab 10.15 Uhr an der Kartenausgabe erhältlich. Achtung, es gibt nur ein begrenztes Kartenkontinent.
Freitag, 14. Juni 2013
Freiburger Münstersommer, die nächste
Freiburg.- „Hereinspaziert!“ - so lautet nicht nur der Titel des neuen Programms des Circus
Harlekin, mit dieser launigen Aufforderung wollen wir Sie auch zum Besuch der insgesamt 13
Feste und Festivals des Münstersommer Freiburg 2013 animieren. Den Auftakt machen dieses Jahr
nicht die Orgelkonzerte im Münster, sondern die Mittsommerkonzerte von Samstag 15. bis Samstag
22. Juni. Sieben Abendkonzerte und ein Konzert am Sonntagnachmittag warten mit einem
vielseitigen musikalischen Programm auf. In einem der schönsten historischen Innenhöfe
Freiburgs, dem idyllischen Hof des Historischen Kaufhauses, werden Schuberts Forellenquintett
und Duette von Rossini, aber auch japanische Trommelkunst oder kammermusikalischer Jazz
verbunden mit persischer Lyrik aufgeführt. Auftreten werden: Anton-Webern-Chor Freiburg,
Frédéric Loboda, Freiburg Brass und Elias David Moncado, Ensemble Synchroyable, Cyminology mit Martin Stegner, Freiburger BarockConsort, Trivo Vivente mit Sylvie Altenburger und Sophie
Lücke, Drumaturgia & Friends und Institut für Musiktheater der
Achtung: Entgegen der Ankündigungen im Münstersommer- Programmflyer muss das Konzert am
Donnerstag, 20. Juni. im Innenhof des Wentzingerhauses krankheitsbedingt leider ausfallen.
Zudem finden die Konzerte am Dienstag 18. und Donnerstag 20. Juni, die bislang in der
Meckelhalle in der Sparkasse geplant waren, nun doch im Innenhof des Historischen Kaufhauses
statt.
Die Orgelkonzerte im Münster starten am Dienstag,18. Juni. Jeden Dienstagabend bis zum Ende des Münstersommers am 24. September gestalten Interpreten aus verschiedenen Ländern – international bekannte Konzertorganisten und erfolgreiche Nachwuchskünstler - insgesamt 15 Konzerte, deren Programm vom Frühbarock bis zur Moderne reicht. Die Orgelreihe feiert bei einem Jubiläum mit: Der Theologe, Schriftsteller, Arzt und Organist Albert Schweizer gründete vor hundert Jahren das Spital in Lambarene. Mit über 150 Benefiz-Orgelkonzerten und anderen Veranstaltungen soll europaweit daran erinnert und gleichzeitig zu mehr Menschlichkeit in aller Welt aufgerufen werden. Da Albert Schweizer eine besondere Verbindung zur Musik Johann Sebastian Bachs hatte, wird in jedem Orgelkonzert ein Werk des ehemaligen Thomaskantors zu hören sein. Eine weitere Besonderheit bildet ein Improvisationskonzert dreier Meister an mehreren Orgeln (3. September).
Zusammengestellt hat das Programm der neue Domorganist Gerhard Gnann, der die Konzertreihe auch eröffnet. Die Internationale Klavier Akademie Freiburg präsentiert beim traditionsreichen Pianofest Künstler von internationalem Rang auf der Bühne des Kaisersaales im Historischen Kaufhaus. Der Festivalleiter Jura Margulis eröffnet am Montag,15. Juli, die Konzertreihe mit Werken von Schubert, Liszt, Bach, Bach/Busoni, Puccini und Saint-Saens/Liszt. Bernd Glemser gehört zur internationalen Pianistenelite und spielt am Dienstag,16. Juli, Werke von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy, Prokofjew und Chopin.
Als besonderer Gast konzertiert der weltbekannte Paul Badura-Skoda am Freitag,19. Juli, mit
Werken von Haydn, Schubert, Brahms und Martin. Am Samstag, 20. Juli, beschließen die
Meisterschüler des viertägigen Meisterkurses mit einem Konzert das Pianofest.
Mit Unterstützung der Harlekin Band verwandelt der Circus Harlekin von Donnerstag,11. bis
Sonntag, 14. Juli den Münsterplatz in einen fröhlichen bunten Jahrmarkt. Mit viel Charme, Witz
und einem Augenzwinkern führen die jungen Artisten und Artistinnen einen Reigen circensischer
Kunststücke vor: folkloristische Gruppenakrobatik, starke Männer mit dem Diabolo, die Kleinsten
mit einer temporeichen Kugelnummer, fliegende Keulen, atemberaubende Trapezartistik und eine
Dressur der besonderen Art. Staunen und Schmunzeln, Mitklatschen und die Welt vergessen
garantiert.
Zum Tag der Musik wird ein Münstersommer-Samstag, wenn die Freiburger Blas- und
Akkordeonorchester am 13. Juli Highlights ihres Repertoires präsentieren. Insgesamt 19
Musikvereine spielen auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt. Neu dabei in diesem Jahr ist
der Musikpavillon im Stadtgarten.
Am Samstag 20. Juli, steigt von 18 bis 1 Uhr nachts die Museumsnacht der Städtischen Museen
Freiburg. Unter dem Motto „scharf.“ wird ein abwechslungsreiches Programm geboten aus Musik,
Tanz, Performance, Poetry Slam, Spezialführungen und Mitmach-Aktionen. Kulinarische
Überraschungen und geselliges Beisammensein runden die Nacht ab. Augustinermuseum, Museum für
Neue Kunst, Museum für Stadtgeschichte, Archäologisches Museum, Colombischlössle und
Naturmuseum zeigen, was sie alles zu bieten haben.
Bei den Rathaushofspielen im historischen Innenhof des Rathauses werden „Shakespeares sämtliche Werke - leicht gekürzt“ von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield gegeben: 37 abendfüllende Stücke, insgesamt 1834 Rollen und als Zugabe 154 Sonette – gespielt von drei Schauspielern. Die angesetzte Stückdauer: fünf Tage und fünf Nächte. Um der Überforderung vorzubeugen, hat man sich für weise Kürzungen und kluge Zusammenfassungen entschieden, leichte Veränderungen, Improvisationen und Unstimmigkeiten nicht ausgeschlossen. Regie: Christian Lugerth. Mit Otto Beckmann, Georg Melich und Ives Pancera. Premiere der diesjährigen Freilichtspiele des Wallgraben-Theaters ist am Donnerstag, 25. Juli. Danach nahezu täglich Aufführungen bis Samstag 7. September.
Konzerte, Drumcircle und Workshops mit Musikerinnen und Meistertrommlern unter anderem aus
Indien, Israel, USA, Iran, Usbekistan, Türkei, Brasilien, Portugal, Italien und Deutschland
stehen auf dem Programm von Tamburi Mundi, dem 8. Internationalen Festival für Rahmentrommeln.
Auch in diesem Jahr wartet das Festival, das von Samstag, 27. Juli bis Sonntag, 4. August, im
E-Werk stattfindet, mit vielen Neuerungen auf, darunter das Frauenprojekt „Der Klang des
Fremden“ und eine musikalische Lesung mit Feridun Zaimoglu. Unter dem Titel „Barock meets Frame
Drums“ werden das Freiburger Barockorchester und Tamburi- Mundi- Musiker ein Konzert in der
Christuskirche geben. Ein weiterer Höhepunkt wird der „Master of Frame Drums“ Glen Velez mit
Intensiv-Kursen, Konzert und Rahmentrommelorchester.
Im Innenhof des Schwarzen Klosters präsentiert das Sommernachts-Kino den ganzen August über
(Donnerstag 1. bis Samstag 31.) die Kinohighlights der letzten zwölf Monate, Klassiker der
Filmgeschichte und Vorpremieren unter freiem Himmel. Beginn: stets bei Einbruch der Dunkelheit.
Gezeigt werden in diesem Jahr beispielsweise der Gewinner des Deutschen Filmpreises 2013 „Oh
Boy“ von Jan Ole Gerster, die Literaturverfilmung „Nachtzug nach Lissabon“, die bittersüße
Liebeskomödie „Take this waltz“ mit Michelle Williams, „The Broken Circle“ und der neue Film
von Pedro Almodovar „Fliegende Liebende“.
15 Jahre Vorlesen im August - die Lesereihe Unter Sternen feiert ein kleines Jubiläum. Und wie
es sich gehört mit einem vielseitigen Programm, das Unterhaltsames, Spannendes und Heiteres
verspricht. Zehn Lesungen an zehn Abenden im August, jeweils freitags und samstags, unter
freiem Himmel in der Spechtpassage, im schönen Innenhof des Josfritzcafés. Eingeladen sind fünf
Freiburger Autorinnen und Autoren und fünf Gäste: Den Anfang macht am Freitag, 2. August, der
Freiburger Marc Hofmann, es folgen Jürgen Roth, Rainer Bauck, Peter Unfried, Martin Fromme,
Caroline Günther, Christian Bartel, Lisa Kränzler, Jochen Schmidt und zum Abschluss wieder ein
Freiburger, Martin Gülich. In ihrer 10. Ensemble-Akademie gehen die Musiker des Freiburger
Barockorchesters und des ensemble recherche zurück zu ihren Wurzeln. Dresden und Wien als
Keimzellen des modernen Orchesters beziehungsweise als Hochburg und Geburtsort der Neuen Musik bilden den thematischen roten Faden der Akademie und ihrer Konzerte.
Das Eröffnungskonzert am Samstag, 9. September, und das Abschlusskonzert am Samstag, 14.
September, finden in der Hochschule für Musik statt. Von Dienstag, 10. bis Donnerstag,12.
September, gibt es das “Solo am Morgen” um 9 Uhr im Ensemblehaus. Ebenfalls öffentlich sind der
Vortrag von Therese Muxeneder (Schönberg-Center Wien) am Dienstag,10. September, um 14.30 Uhr
und die Podiumsdiskussion “Schranck II – das Repertoire der Dresdner Hofkapelle Anfang des 18.
Jahrhunderts” am Donnerstag, 12. September, um 18.30 Uhr mit Gerhard Poppe (Dresden), Torsten
Johann und Henning Bey (beide Freiburger Barochorchester).
Gegen Ende des Münstersommers starten 15 Freiburger Galerien und Kunsträume mit einer Nocturne
am Samstag, 13. September, in die neue Kunstsaison. Für diesen abendlichen Rundgang haben ihre
Türen geöffnet: Galerie ArtKelch, Galerie Albert Baumgarten, Galerie Foth, Galerie G, Galerie
Meier, Galerie Pro Arte, Centre Culturel Français Freiburg, Künstlerwerkstatt L6, Kunsthaus L6,
Kunstraum Alexander Bürkle, Kunstverein Freiburg, Morat-Institut, Museum für Neue Kunst, E-Werk
und T66 – Kulturwerk.
Bevor das letzte Orgelkonzert im Münster den Schlussakkord des diesjährigen Münstersommers
setzt, macht Jazz in vielen Spielarten und an vielen Spielorten Laune. Die drei Kooperationspartner E- Werk, Jazzhaus und Jazzkongress des Jazzfestival Freiburg haben unter anderem eingeladen: Till Brönner, Erika Stucky und Sina, Masaa (Bremer Jazzpreis 2012), Freiburger Akkordeon Orchester feat. Matthias Stich (Saxophon), Jörgen Welander (Tuba) und Matthias Daneck (Drums), Masha Bijlsma, Helmut Hattler, Florian Favre. Das Jazzfestival startet am Samstag,14. September, mit einer Clubnacht im Stühlinger und Im Grün und endet am Sonntag, 22. September, mit dem Uferjazz und anschließendem Abschlusskonzert im Jazzhaus. Und ganz zum Schluss noch eine gute Nachricht: Dank erhöhter städtischer Zuschüsse kann das Jazzfestival wieder jährlich stattfinden! Der Eintritt ist bei Circus Harlekin, beim Tag der Musik und bei der Nocturne frei.
Weitere Informationen zu allen Münstersommer-Veranstaltungen gibt es unter www.freiburg.de/muenstersommer sowie beim Kulturamt am Münsterplatz 30, das den Münstersommer koordiniert. Dort ist ein Programmfaltblatt erhältlich, das auch an vielen Stellen in der Stadt ausliegt. Das Kulturamt ist telefonisch unter der Telefonnummer: 0761/201-2101 erreichbar und per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de.
Kartenvorverkauf: BZ-Kartenservice, Telefon: 0761/496-8888 und www.badische- zeitung.de/events
sowie www.reservix.de . Weitere Vorverkaufsstellen stehen im Programmflyer und auf den
Internet- Seiten der jeweiligen Veranstaltungen.
Münstersommer Freiburg 2013
Ausstellungen, Filme, Konzerte, Lesungen, Theater, Zirkus
15. Juni bis 24. September: 13 Feste und Festivals
www.freiburg.de/muenstersommer
Harlekin, mit dieser launigen Aufforderung wollen wir Sie auch zum Besuch der insgesamt 13
Feste und Festivals des Münstersommer Freiburg 2013 animieren. Den Auftakt machen dieses Jahr
nicht die Orgelkonzerte im Münster, sondern die Mittsommerkonzerte von Samstag 15. bis Samstag
22. Juni. Sieben Abendkonzerte und ein Konzert am Sonntagnachmittag warten mit einem
vielseitigen musikalischen Programm auf. In einem der schönsten historischen Innenhöfe
Freiburgs, dem idyllischen Hof des Historischen Kaufhauses, werden Schuberts Forellenquintett
und Duette von Rossini, aber auch japanische Trommelkunst oder kammermusikalischer Jazz
verbunden mit persischer Lyrik aufgeführt. Auftreten werden: Anton-Webern-Chor Freiburg,
Frédéric Loboda, Freiburg Brass und Elias David Moncado, Ensemble Synchroyable, Cyminology mit Martin Stegner, Freiburger BarockConsort, Trivo Vivente mit Sylvie Altenburger und Sophie
Lücke, Drumaturgia & Friends und Institut für Musiktheater der
Achtung: Entgegen der Ankündigungen im Münstersommer- Programmflyer muss das Konzert am
Donnerstag, 20. Juni. im Innenhof des Wentzingerhauses krankheitsbedingt leider ausfallen.
Zudem finden die Konzerte am Dienstag 18. und Donnerstag 20. Juni, die bislang in der
Meckelhalle in der Sparkasse geplant waren, nun doch im Innenhof des Historischen Kaufhauses
statt.
Die Orgelkonzerte im Münster starten am Dienstag,18. Juni. Jeden Dienstagabend bis zum Ende des Münstersommers am 24. September gestalten Interpreten aus verschiedenen Ländern – international bekannte Konzertorganisten und erfolgreiche Nachwuchskünstler - insgesamt 15 Konzerte, deren Programm vom Frühbarock bis zur Moderne reicht. Die Orgelreihe feiert bei einem Jubiläum mit: Der Theologe, Schriftsteller, Arzt und Organist Albert Schweizer gründete vor hundert Jahren das Spital in Lambarene. Mit über 150 Benefiz-Orgelkonzerten und anderen Veranstaltungen soll europaweit daran erinnert und gleichzeitig zu mehr Menschlichkeit in aller Welt aufgerufen werden. Da Albert Schweizer eine besondere Verbindung zur Musik Johann Sebastian Bachs hatte, wird in jedem Orgelkonzert ein Werk des ehemaligen Thomaskantors zu hören sein. Eine weitere Besonderheit bildet ein Improvisationskonzert dreier Meister an mehreren Orgeln (3. September).
Zusammengestellt hat das Programm der neue Domorganist Gerhard Gnann, der die Konzertreihe auch eröffnet. Die Internationale Klavier Akademie Freiburg präsentiert beim traditionsreichen Pianofest Künstler von internationalem Rang auf der Bühne des Kaisersaales im Historischen Kaufhaus. Der Festivalleiter Jura Margulis eröffnet am Montag,15. Juli, die Konzertreihe mit Werken von Schubert, Liszt, Bach, Bach/Busoni, Puccini und Saint-Saens/Liszt. Bernd Glemser gehört zur internationalen Pianistenelite und spielt am Dienstag,16. Juli, Werke von Haydn, Mendelssohn-Bartholdy, Prokofjew und Chopin.
Als besonderer Gast konzertiert der weltbekannte Paul Badura-Skoda am Freitag,19. Juli, mit
Werken von Haydn, Schubert, Brahms und Martin. Am Samstag, 20. Juli, beschließen die
Meisterschüler des viertägigen Meisterkurses mit einem Konzert das Pianofest.
Mit Unterstützung der Harlekin Band verwandelt der Circus Harlekin von Donnerstag,11. bis
Sonntag, 14. Juli den Münsterplatz in einen fröhlichen bunten Jahrmarkt. Mit viel Charme, Witz
und einem Augenzwinkern führen die jungen Artisten und Artistinnen einen Reigen circensischer
Kunststücke vor: folkloristische Gruppenakrobatik, starke Männer mit dem Diabolo, die Kleinsten
mit einer temporeichen Kugelnummer, fliegende Keulen, atemberaubende Trapezartistik und eine
Dressur der besonderen Art. Staunen und Schmunzeln, Mitklatschen und die Welt vergessen
garantiert.
Zum Tag der Musik wird ein Münstersommer-Samstag, wenn die Freiburger Blas- und
Akkordeonorchester am 13. Juli Highlights ihres Repertoires präsentieren. Insgesamt 19
Musikvereine spielen auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt. Neu dabei in diesem Jahr ist
der Musikpavillon im Stadtgarten.
Am Samstag 20. Juli, steigt von 18 bis 1 Uhr nachts die Museumsnacht der Städtischen Museen
Freiburg. Unter dem Motto „scharf.“ wird ein abwechslungsreiches Programm geboten aus Musik,
Tanz, Performance, Poetry Slam, Spezialführungen und Mitmach-Aktionen. Kulinarische
Überraschungen und geselliges Beisammensein runden die Nacht ab. Augustinermuseum, Museum für
Neue Kunst, Museum für Stadtgeschichte, Archäologisches Museum, Colombischlössle und
Naturmuseum zeigen, was sie alles zu bieten haben.
Bei den Rathaushofspielen im historischen Innenhof des Rathauses werden „Shakespeares sämtliche Werke - leicht gekürzt“ von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield gegeben: 37 abendfüllende Stücke, insgesamt 1834 Rollen und als Zugabe 154 Sonette – gespielt von drei Schauspielern. Die angesetzte Stückdauer: fünf Tage und fünf Nächte. Um der Überforderung vorzubeugen, hat man sich für weise Kürzungen und kluge Zusammenfassungen entschieden, leichte Veränderungen, Improvisationen und Unstimmigkeiten nicht ausgeschlossen. Regie: Christian Lugerth. Mit Otto Beckmann, Georg Melich und Ives Pancera. Premiere der diesjährigen Freilichtspiele des Wallgraben-Theaters ist am Donnerstag, 25. Juli. Danach nahezu täglich Aufführungen bis Samstag 7. September.
Konzerte, Drumcircle und Workshops mit Musikerinnen und Meistertrommlern unter anderem aus
Indien, Israel, USA, Iran, Usbekistan, Türkei, Brasilien, Portugal, Italien und Deutschland
stehen auf dem Programm von Tamburi Mundi, dem 8. Internationalen Festival für Rahmentrommeln.
Auch in diesem Jahr wartet das Festival, das von Samstag, 27. Juli bis Sonntag, 4. August, im
E-Werk stattfindet, mit vielen Neuerungen auf, darunter das Frauenprojekt „Der Klang des
Fremden“ und eine musikalische Lesung mit Feridun Zaimoglu. Unter dem Titel „Barock meets Frame
Drums“ werden das Freiburger Barockorchester und Tamburi- Mundi- Musiker ein Konzert in der
Christuskirche geben. Ein weiterer Höhepunkt wird der „Master of Frame Drums“ Glen Velez mit
Intensiv-Kursen, Konzert und Rahmentrommelorchester.
Im Innenhof des Schwarzen Klosters präsentiert das Sommernachts-Kino den ganzen August über
(Donnerstag 1. bis Samstag 31.) die Kinohighlights der letzten zwölf Monate, Klassiker der
Filmgeschichte und Vorpremieren unter freiem Himmel. Beginn: stets bei Einbruch der Dunkelheit.
Gezeigt werden in diesem Jahr beispielsweise der Gewinner des Deutschen Filmpreises 2013 „Oh
Boy“ von Jan Ole Gerster, die Literaturverfilmung „Nachtzug nach Lissabon“, die bittersüße
Liebeskomödie „Take this waltz“ mit Michelle Williams, „The Broken Circle“ und der neue Film
von Pedro Almodovar „Fliegende Liebende“.
15 Jahre Vorlesen im August - die Lesereihe Unter Sternen feiert ein kleines Jubiläum. Und wie
es sich gehört mit einem vielseitigen Programm, das Unterhaltsames, Spannendes und Heiteres
verspricht. Zehn Lesungen an zehn Abenden im August, jeweils freitags und samstags, unter
freiem Himmel in der Spechtpassage, im schönen Innenhof des Josfritzcafés. Eingeladen sind fünf
Freiburger Autorinnen und Autoren und fünf Gäste: Den Anfang macht am Freitag, 2. August, der
Freiburger Marc Hofmann, es folgen Jürgen Roth, Rainer Bauck, Peter Unfried, Martin Fromme,
Caroline Günther, Christian Bartel, Lisa Kränzler, Jochen Schmidt und zum Abschluss wieder ein
Freiburger, Martin Gülich. In ihrer 10. Ensemble-Akademie gehen die Musiker des Freiburger
Barockorchesters und des ensemble recherche zurück zu ihren Wurzeln. Dresden und Wien als
Keimzellen des modernen Orchesters beziehungsweise als Hochburg und Geburtsort der Neuen Musik bilden den thematischen roten Faden der Akademie und ihrer Konzerte.
Das Eröffnungskonzert am Samstag, 9. September, und das Abschlusskonzert am Samstag, 14.
September, finden in der Hochschule für Musik statt. Von Dienstag, 10. bis Donnerstag,12.
September, gibt es das “Solo am Morgen” um 9 Uhr im Ensemblehaus. Ebenfalls öffentlich sind der
Vortrag von Therese Muxeneder (Schönberg-Center Wien) am Dienstag,10. September, um 14.30 Uhr
und die Podiumsdiskussion “Schranck II – das Repertoire der Dresdner Hofkapelle Anfang des 18.
Jahrhunderts” am Donnerstag, 12. September, um 18.30 Uhr mit Gerhard Poppe (Dresden), Torsten
Johann und Henning Bey (beide Freiburger Barochorchester).
Gegen Ende des Münstersommers starten 15 Freiburger Galerien und Kunsträume mit einer Nocturne
am Samstag, 13. September, in die neue Kunstsaison. Für diesen abendlichen Rundgang haben ihre
Türen geöffnet: Galerie ArtKelch, Galerie Albert Baumgarten, Galerie Foth, Galerie G, Galerie
Meier, Galerie Pro Arte, Centre Culturel Français Freiburg, Künstlerwerkstatt L6, Kunsthaus L6,
Kunstraum Alexander Bürkle, Kunstverein Freiburg, Morat-Institut, Museum für Neue Kunst, E-Werk
und T66 – Kulturwerk.
Bevor das letzte Orgelkonzert im Münster den Schlussakkord des diesjährigen Münstersommers
setzt, macht Jazz in vielen Spielarten und an vielen Spielorten Laune. Die drei Kooperationspartner E- Werk, Jazzhaus und Jazzkongress des Jazzfestival Freiburg haben unter anderem eingeladen: Till Brönner, Erika Stucky und Sina, Masaa (Bremer Jazzpreis 2012), Freiburger Akkordeon Orchester feat. Matthias Stich (Saxophon), Jörgen Welander (Tuba) und Matthias Daneck (Drums), Masha Bijlsma, Helmut Hattler, Florian Favre. Das Jazzfestival startet am Samstag,14. September, mit einer Clubnacht im Stühlinger und Im Grün und endet am Sonntag, 22. September, mit dem Uferjazz und anschließendem Abschlusskonzert im Jazzhaus. Und ganz zum Schluss noch eine gute Nachricht: Dank erhöhter städtischer Zuschüsse kann das Jazzfestival wieder jährlich stattfinden! Der Eintritt ist bei Circus Harlekin, beim Tag der Musik und bei der Nocturne frei.
Weitere Informationen zu allen Münstersommer-Veranstaltungen gibt es unter www.freiburg.de/muenstersommer sowie beim Kulturamt am Münsterplatz 30, das den Münstersommer koordiniert. Dort ist ein Programmfaltblatt erhältlich, das auch an vielen Stellen in der Stadt ausliegt. Das Kulturamt ist telefonisch unter der Telefonnummer: 0761/201-2101 erreichbar und per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de.
Kartenvorverkauf: BZ-Kartenservice, Telefon: 0761/496-8888 und www.badische- zeitung.de/events
sowie www.reservix.de . Weitere Vorverkaufsstellen stehen im Programmflyer und auf den
Internet- Seiten der jeweiligen Veranstaltungen.
Münstersommer Freiburg 2013
Ausstellungen, Filme, Konzerte, Lesungen, Theater, Zirkus
15. Juni bis 24. September: 13 Feste und Festivals
www.freiburg.de/muenstersommer
Mittwoch, 12. Juni 2013
Freiburger Stories
![]() |
| Bild: Aileen Krieg |
Den Einstieg in Stories bildet eine mehrtägige Einführung ins Filmemachen der Medienwerkstatt Freiburg: Gemeinsam in der Gruppe wird die Idee für ein Drehbuch geschrieben, gedreht und aus dem Material ein Kurzfilm geschnitten. Direkt im Arbeitsprozess lernen die Jugendlichen grundlegende Griffe und Kniffe des Filmens.
In dem Workshop Stop-Motion für Einsteiger bekommen Jugendliche eine Einführung in das Erstellen von Trickfilmen mit der Stop-Motion-Technik. Bei der Stop-Motion-Technik werden Objekte animiert, indem sie geringfügig verändert und die einzelnen Bilder anschließend zu einem Film zusammengefügt werden. Gearbeitet wird mit verschiedenen Materialien wie beispielsweise Knetmasse, Lego oder Scherenschnitt.
Weiter geht es mit dem Workshop Storytelling in Games, wo zusammen mit den Mitbegründern des Game Lab Freiburg der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) verschiedene Computerspiele, darunter The Walking Dead, Mass Effect, Heavy Rain, analysiert und diskutiert werden. Ziel ist es, zu verstehen, wie Storytelling im Einzelnen umgesetzt wird und welche Konsequenzen das für Spieler und Spielverlauf hat.
Der zweitägige Zeichenworkshop Charakterdesign im Manga im Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) lädt Jugendliche ein, neue Manga Charaktere zu erfinden und eine unverkennbare Person zu erarbeiten. Grundlage für die Entwicklung einer Manga-Geschichte ist der Entwurf unterschiedlicher Charaktere, die in der Geschichte ihre eigenständige Rolle haben, ohne die Interaktion mit den anderen zu vernachlässigen.
Der Comic-Zeichenworkshop im Haus der Jugend bietet die Möglichkeit, eigene Ideen in Form eines Comics umzusetzen und gibt Einblick in die Trickkiste der Comic-Zeichner. Die Illustratoren Christian Langohr und Philipp Exner begleiten die Jugendlichen beim Entwurf eines eigenen Comics: Dabei geht es neben dem Zeichnen einfacher Figuren vor allem darum, ein so genanntes Storyboard zu skizzieren.
Das Literaturbüro Freiburg gibt in seinem Workshop Tintenklecks & Bleistiftstummel Tipps und Tricks zum kreativen Schreiben. Eingeladen sind Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren, die gerne schreiben oder Lust haben, sich mit Sprache auszuprobieren und eigene kleine Texte oder Gedichte verfassen wollen.
Die frischgebackenen Absolventen der Schreibcouch14+, einer Textwerkstatt für 14-18-Jährige, präsentieren in einer öffentlichen Lesung in der Galerie des Alten Wiehrebahnhofs die Ergebnisse ihres Schaffens: Ein Jahr lang arbeiteten neun junge Schreibende mit professionellen Schriftstellern an ihren eigenen Texten, Erzählungen, Gedichten, Romananfängen und Textexperimenten.
Der diesjährige Schreibwettbewerb für Jugendliche, mit dessen Prämierung Stories 2013 abschließt, forderte provokant zum gedanklichen Ungehorsam auf. Mit dem Aufruf „Wir proben den Aufstand!“ waren Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren eingeladen, eigene Kurzgeschichten, Erzählungen oder Gedichte einzuschicken. Die zehn besten Texte werden im Vorderhaus am 13. Juli ausgezeichnet.
Mehr zum Programm:
Eine kurze Geschichte mit Video erzählen: Vom Drehbuch über das Filmen bis zum digital geschnittenen Kurzfilm (14 - 17 Jahre), Sa, 29. Juni 2013 und Fr, 5.Juli 2013 / 14 - 18 Uhr, Sa, 6. Juli 2013 und So, 7. Juli 2013 / 10 - 18 Uhr, Medienwerkstatt Freiburg / Konradstr. 20. Anmeldung unter: info@medienwerkstatt-freiburg.de Teilnehmerzahl: max. 8 Personen.
Abschlusspräsentation der Schreibcouch14+ Textwerkstatt (14-18 Jahre), Di, 9. Juli 2013 / 19h Galerie im Alten Wiehrebahnhof / Urachstr. 40.
„Stop-Motion“ für Einsteiger Trickfilm Workshop (13 - 17 Jahre), Mi, 10. Juli 2013 / 17.30 - 20.30 Uhr Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg (hKDM) / Haslacher Straße 15 / Raum 207; Anmeldung unter: weiterbildung@hkdm.de. Weitere Informationen auf www.weiterbildung.hkdm.de, Teilnehmerzahl: max. 10 Personen Bitte mitbringen: Material (wie z.B. Knetmasse, Lego oder Scherenschnitte) und Digitalkamera oder Handy mit Kamera
"Storytelling in Games" Workshop übers Geschichtenerzählen in Computerspielen (13 - 17 Jahre), Do, 11. Juli 2013 /17.30 - 20.30 Uhr Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg (hKDM) / Haslacher Straße 15 / Raum 207, Anmeldung unter weiterbildung@hkdm.de. Weitere Informationen auf www.weiterbildung.hkdm.de Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Charakterdesign im Manga zweitägiger Zeichenworkshop (13 - 15 Jahre), Mi, 10. Juli 2013 und Fr, 12 Juli 2013 / 17 - 20 Uhr, Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) / Im Kornhaus / Am Münsterplatz 11 / Raum 2 Anmeldung unter: azzi777@web.de, Teilnehmerzahl: max. 12 Personen Bitte mitbringen: DIN A4 Zeichenblock, HB Bleistifte, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) oder andere Zeichenmaterialien.
Comic-Zeichenworkshop (13 - 16 Jahre), Fr, 12. Juli 2013 / 17 – 20 Uhr, Haus der Jugend / Uhlandstraße 2, kleiner Saal Anmeldung unter: info@chrislangohr-design.de, Teilnehmerzahl: max. 20 Personen. Bitte mitbringen: DIN A3 Zeichenblock, 2B Bleistift, Radiergummi, Fineliner (oder dünner Stabilo) und falls vorhanden Farbstifte
Tintenklecks & Bleistiftstummel, eine Textwerkstatt (11-14-Jährige), Fr, 12. Juli 2013 / 16-18.30, Uhr Galerie im Alten Wiehrebahnhof / Urachstr. 40 / 79102 Freiburg, Teilnehmerzahl: max. 10 Personen, Anmeldung unter: info@literaturbuero-freiburg.de / 0761-289989
Wir proben den Aufstand! Preisverleihung des diesjährigen Schreibwettbewerbs für Jugendliche, Sa, den 13. Juli 2013 / 18h, Vorderhaus / Habsburgerstraße 9 /, freier Eintritt
Stories 2013:
Freiburger Jugendliteraturtage
vom 29. Juni bis 13. Juli
Kulturamt bietet Workshops zu zeitgenössischen Formen
des Erzählens an – Informationen und Anmeldung unter
www.freiburg.de/stories
Mittwoch, 29. Mai 2013
Choices
Freiburg.- Das Museum für Neue Kunst in Freiburg bietet derzeit eine Ausstellung, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Kunst un Ökologie beschäftigt. Der Titel: „Make active choices. Kunst und Ökologie: Wie tun?“ In der Ausstellung geben 26 internationale und nationale Künstlerinnen und Künstler neue Impulse zu diesem Thema. Das Ausstellungsprojekt mit umfangreichem Begleitprogramm läuft noch bis Sonntag, 8. September.
Zu den ersten, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, zählen Joseph Beuys und Robert Morris. Neben ihnen sind Amy Balkin, Jimmie Durham, Song Dong und Tue Greenfort, die bei der documenta 13 mitwirkten, in der Ausstellung vertreten. Das Museum für Neue Kunst zeigt ihre und weitere provokative Denkansätze und lädt die Gäste zum aktiven Mitmachen ein.
Freiburg ist weltweit als „Green City“ bekannt, als Stadt mit einem breiten ökologischen Bewusstsein, die umweltpolitische Diskurse aufgreift und setzt. Künstlerinnen und Künstler von New York über Moskau bis Peking sind nun der Einladung des Museums gefolgt und bringen sich in die Ausstellung ein, infiltrieren, polemisieren, deuten um und bieten Alternativen. Regionale Partnerin ist unter anderem die Echtwald GmbH der Sammler und Unternehmer Nanette Hagstotz und Thomas Grässlin, die Nutzwälder renaturiert und über künstlerische Projekte einen alternativen Zugang zu diesem Ökosystem ermöglicht. Auch das Theater Freiburg wirkt mit einem Symposium und dem Planspiel „Regiodrom“ am Ausstellungsprojekt mit.
Am Museum selbst gestaltet die Initiative „Urbane Gärtnerinnen und Gärtner“ gemeinsam mit Interessierten die Grünflächen. Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm zeigt im Schauraum faszinierende Naturschauspiele – eine Motivation für nachhaltiges Handeln.
Ein umfangreiches Begleitprogramm und museums- pädagogische Angebote für alle Schularten ergänzen die Schau.
Vertreten sind: Amy Balkin, AES+F, Joseph Beuys, Song Dong, Jimmie Durham, Simon Dybbroe Møller, Clegg&Guttmann, Tue Greenfort, Sebastian Gräfe, Markus Kayser, Reinhard Klessinger, Till Krause, Atelier Van Lieshout, Eva Meyer-Keller und Sybille Müller, Robert Morris, Daniela Nadolleck, Guy Ben-Ner, Tobias Rehberger, Daniel Roth, Mika Rottenberg, Andreas Slominski, Vincent Tavenne, Thomas Thwaites, Jan Timme, Ina Weber.
Der Eintritt in die Ausstellung kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 18 Jahren und mit Museums-Pass ist er frei.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr
„Make active choices. Kunst und Ökologie: Wie tun?“
bis 8. September
Das Museum für Neue Kunst
Marienstraße 10a
79098 Freiburg im Breisgau
0049 (0) 761 201 ext. 2581
www.freiburg.de/pb/,Lde/237742.html
Zu den ersten, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, zählen Joseph Beuys und Robert Morris. Neben ihnen sind Amy Balkin, Jimmie Durham, Song Dong und Tue Greenfort, die bei der documenta 13 mitwirkten, in der Ausstellung vertreten. Das Museum für Neue Kunst zeigt ihre und weitere provokative Denkansätze und lädt die Gäste zum aktiven Mitmachen ein.
Freiburg ist weltweit als „Green City“ bekannt, als Stadt mit einem breiten ökologischen Bewusstsein, die umweltpolitische Diskurse aufgreift und setzt. Künstlerinnen und Künstler von New York über Moskau bis Peking sind nun der Einladung des Museums gefolgt und bringen sich in die Ausstellung ein, infiltrieren, polemisieren, deuten um und bieten Alternativen. Regionale Partnerin ist unter anderem die Echtwald GmbH der Sammler und Unternehmer Nanette Hagstotz und Thomas Grässlin, die Nutzwälder renaturiert und über künstlerische Projekte einen alternativen Zugang zu diesem Ökosystem ermöglicht. Auch das Theater Freiburg wirkt mit einem Symposium und dem Planspiel „Regiodrom“ am Ausstellungsprojekt mit.
Am Museum selbst gestaltet die Initiative „Urbane Gärtnerinnen und Gärtner“ gemeinsam mit Interessierten die Grünflächen. Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm zeigt im Schauraum faszinierende Naturschauspiele – eine Motivation für nachhaltiges Handeln.
Ein umfangreiches Begleitprogramm und museums- pädagogische Angebote für alle Schularten ergänzen die Schau.
Vertreten sind: Amy Balkin, AES+F, Joseph Beuys, Song Dong, Jimmie Durham, Simon Dybbroe Møller, Clegg&Guttmann, Tue Greenfort, Sebastian Gräfe, Markus Kayser, Reinhard Klessinger, Till Krause, Atelier Van Lieshout, Eva Meyer-Keller und Sybille Müller, Robert Morris, Daniela Nadolleck, Guy Ben-Ner, Tobias Rehberger, Daniel Roth, Mika Rottenberg, Andreas Slominski, Vincent Tavenne, Thomas Thwaites, Jan Timme, Ina Weber.
Der Eintritt in die Ausstellung kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 18 Jahren und mit Museums-Pass ist er frei.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr
„Make active choices. Kunst und Ökologie: Wie tun?“
bis 8. September
Das Museum für Neue Kunst
Marienstraße 10a
79098 Freiburg im Breisgau
0049 (0) 761 201 ext. 2581
www.freiburg.de/pb/,Lde/237742.html
Dienstag, 7. Mai 2013
Muttertagstipp, die Zweite
Freiburg.- Freien Eintritt in alle Ausstellungen und ein buntes Programm obendrauf bieten die Städtischen Museen Freiburg am Sonntag, 12. Mai, anlässlich des Internationalen Museumstages, der in diesem Jahr bekanntlich auf den Muttertag fällt. Von 10 bis 17 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Führungen und Aktionen.
Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz feiern den Internationalen Museumstag nun
bereits zum 36. Mal. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Vergangenheit erinnern – Zukunft
gestalten“. Allein in Deutschland nehmen rund 6500 Häuser teil.
Hier ein Überblick über die Aktionen in Freiburg: Begleitet vom Performancekollektiv
„a7ausseneinsatz“ findet von 10 bis 12 Uhr ein Spaziergang durch die Green City Freiburg und
ihre Museen statt, Startpunkt ist das Archäologische Museum Colombischlössle. Unterwegs gibt es
Performances zu den Themen Ökologie, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. In Kurzführungen
durch die Museen werden diese Inhalte auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
aufgegriffen. Um 10.30 Uhr ist im Dachgeschoss des Augustinermuseums die Geschichte der
Freiburger Firma Welte & Söhne zu hören. Einspielungen berühmter Pianisten und Komponisten auf
dem Steinway/Welte-Mignon-Reproduktionsflügel untermalen die Erzählung.
Bei einer Familienführung um 11 Uhr im Museum für Neue Kunst können Familien mit Kindern ab 5
Jahren vorab einen Blick hinter die Kulissen der Sonderausstellung „Make active choices. Kunst
und Ökologie: Wie tun?“ werfen, die am 17. Mai startet.
Prof. Wolfgang Kofler führt um 11 Uhr durch die Sonderausstellung „Oberrheinischer Humanismus
und Geographie. Martin Waldseemüller und die Entdeckung der Neuen Welt“ im Museum für
Stadtgeschichte. Eine Kurzführung im Archäologischen Museum Colombischlössle um 11.30 Uhr mit
Christiane Schmid-Merkl behandelt das Thema „Die Eiszeit geht zu Ende“. Tina Brüderlin, die
Leiterin der Ethnologischen Sammlung, referiert um 12 Uhr im Naturmuseum in der
Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen“ über das Thema „Bhutan – Gesellschaft
zwischen Tradition und Innovation“. Bei einer Bastelaktion im Naturmuseum können Familien mit
Kindern ab 5 Jahren von 13 bis 15 Uhr eigene kleine Schmetterlinge herstellen.
Eine Kurzführung zum Leben in der Steinzeit findet um 13 Uhr in der Kinderausstellung „Als das
Mammut zu schwitzen begann...“ im Archäologischen Museum Colombischlössle statt. Von 14 bis 16
Uhr können Familien mit Kindern ab 5 Jahren hier eigene Schwirrhölzer herstellen. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt.
„Wie malten die alten Meister?“ – dieser Frage geht eine Führung im Augustinermuseum nach. Die
Entdeckungsreise für Familien mit Kindern ab 5 Jahren startet um 14 Uhr und dauert etwa eine
Stunde.
Freiburger Geschichten werden um 15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte erzählt.
Im Museum für Neue Kunst dreht sich bei einer Führung ebenfalls um 15 Uhr alles um „Urbane
Situationen“. Einen Blick hinter die Kulissen zur Neukonzeption des Naturmuseums bietet dessen
Leiterin Caroline Hilti um 15.30 Uhr.
Um 16 Uhr spielt Johannes Sieber im Augustinermuseum ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel.
Studierende der Kunstgeschichte haben sich mit Lyonel Feiningers „Kirchturm unter Bäumen“
auseinandergesetzt und präsentieren ihre Ergebnisse um 16 Uhr im Museum für Neue Kunst.
Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag gibt es im Internet unter
www.museumstag.de.
Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz feiern den Internationalen Museumstag nun
bereits zum 36. Mal. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Vergangenheit erinnern – Zukunft
gestalten“. Allein in Deutschland nehmen rund 6500 Häuser teil.
Hier ein Überblick über die Aktionen in Freiburg: Begleitet vom Performancekollektiv
„a7ausseneinsatz“ findet von 10 bis 12 Uhr ein Spaziergang durch die Green City Freiburg und
ihre Museen statt, Startpunkt ist das Archäologische Museum Colombischlössle. Unterwegs gibt es
Performances zu den Themen Ökologie, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. In Kurzführungen
durch die Museen werden diese Inhalte auch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
aufgegriffen. Um 10.30 Uhr ist im Dachgeschoss des Augustinermuseums die Geschichte der
Freiburger Firma Welte & Söhne zu hören. Einspielungen berühmter Pianisten und Komponisten auf
dem Steinway/Welte-Mignon-Reproduktionsflügel untermalen die Erzählung.
Bei einer Familienführung um 11 Uhr im Museum für Neue Kunst können Familien mit Kindern ab 5
Jahren vorab einen Blick hinter die Kulissen der Sonderausstellung „Make active choices. Kunst
und Ökologie: Wie tun?“ werfen, die am 17. Mai startet.
Prof. Wolfgang Kofler führt um 11 Uhr durch die Sonderausstellung „Oberrheinischer Humanismus
und Geographie. Martin Waldseemüller und die Entdeckung der Neuen Welt“ im Museum für
Stadtgeschichte. Eine Kurzführung im Archäologischen Museum Colombischlössle um 11.30 Uhr mit
Christiane Schmid-Merkl behandelt das Thema „Die Eiszeit geht zu Ende“. Tina Brüderlin, die
Leiterin der Ethnologischen Sammlung, referiert um 12 Uhr im Naturmuseum in der
Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen“ über das Thema „Bhutan – Gesellschaft
zwischen Tradition und Innovation“. Bei einer Bastelaktion im Naturmuseum können Familien mit
Kindern ab 5 Jahren von 13 bis 15 Uhr eigene kleine Schmetterlinge herstellen.
Eine Kurzführung zum Leben in der Steinzeit findet um 13 Uhr in der Kinderausstellung „Als das
Mammut zu schwitzen begann...“ im Archäologischen Museum Colombischlössle statt. Von 14 bis 16
Uhr können Familien mit Kindern ab 5 Jahren hier eigene Schwirrhölzer herstellen. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt.
„Wie malten die alten Meister?“ – dieser Frage geht eine Führung im Augustinermuseum nach. Die
Entdeckungsreise für Familien mit Kindern ab 5 Jahren startet um 14 Uhr und dauert etwa eine
Stunde.
Freiburger Geschichten werden um 15 Uhr im Museum für Stadtgeschichte erzählt.
Im Museum für Neue Kunst dreht sich bei einer Führung ebenfalls um 15 Uhr alles um „Urbane
Situationen“. Einen Blick hinter die Kulissen zur Neukonzeption des Naturmuseums bietet dessen
Leiterin Caroline Hilti um 15.30 Uhr.
Um 16 Uhr spielt Johannes Sieber im Augustinermuseum ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel.
Studierende der Kunstgeschichte haben sich mit Lyonel Feiningers „Kirchturm unter Bäumen“
auseinandergesetzt und präsentieren ihre Ergebnisse um 16 Uhr im Museum für Neue Kunst.
Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag gibt es im Internet unter
www.museumstag.de.
Freitag, 3. Mai 2013
Fenster, Fenster
Freiburg.- Am Freitag, 3. Mai, wird um 19 Uhr im Kunsthaus L6 eine große Gruppenausstellung mit dem Titel „Fenster. Fenster“ eröffnet. Die neue Ausstellung wurde vom Freiburger Künstler Achim Sakic konzipiert und präsentiert Positionen von zehn Künstlerinnen und Künstlern, die alle in ihren Werken sehr speziell konstruierte Bildräume schaffen. Sie entwerfen im Bild einen Raum, der selbst wieder Präsentationsraum für weitere Bilder ist. Bild im Bild. Fenster im Fenster. Durch vielfältige Schichtungen der Ebenen entstehen so ständig Rückkoppelungsschleifen zwischen Ausstellungsraum und Bildraum, die gerade durch die sehr unterschiedlichen Medien und Strategien der einzelnen Künstlerinnen und Künstler überraschende Beziehungen entstehen lassen.
So zeigen etwa Miriam Böhms Fotografien verschachtelte Ansichten von Bildern, die es fast unmöglich machen, zwischen dem Gesamtbild und den einzelnen Ausschnitten eine klare Unterscheidung zu treffen. Denn kein Bild wird so gezeigt wie es entstanden ist, als frontale Ansicht, sondern immer in Ausschnitten schräg fotografiert und anschließend collagiert. Auf den zweiten Blick ergeben sich so verwirrende Raumbezüge.
Eine anders herbeigeführte Irritation betreibt das Künstlerpaar Oliver Cieslik und Barbara Schenk mit ihren digitalen Arbeiten, die immer neue Verschiebungen von Realität und Fiktion hervorbringen. Der Betrachter bekommt keine sichere Orientierung an die Hand, um entscheiden zu Page können, ob sich noch Realitätssplitter darin befinden oder alles einen virtuellen Ursprung hat. Die Künstlerin Claudia Kugler spielt mit dem Verhältnis von Innen und Außen. Dabei ist die Zwischenzone, eigentlich der Rahmen, als eigener Bildinhalt präsent und verbindet sich mit dem abstrakten inneren Bildinhalt. Die Malereien von Klaus Merkel dagegen lassen gestaffelte Bilder im Bild auf abstrakt angedeuteten Raumbezügen tanzen, so dass sie sich vom Bildgrund zu lösen scheinen und vor das Bild treten.
Die Vitrinen und Ausstellungsansichten in den Bleistiftzeichnungen von Achim Sakic schaffen einen direkten Bezug zu der Arbeit des Kurators. So zeichnet er fiktive Zusammenstellungen von Gegenständen und Kunstwerken anderer Künstler, die in Vitrinen hinter Glas zu kunstarchäologischen Archivkästen werden oder er simuliert Ausstellungssituationen, die nie Dagewesenes dokumentieren.
Mit Miriam Böhm, Cieslik und Schenk, Alexander von Falkenhausen, Claudia Kugler, Klaus Merkel, Alfred Müller, Marcus Neufanger, Achim Sakic, Christoph Westermeier. Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
Öffnungszeiten: donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Am Donnerstag, 9. Mai (Christi Himmelfahrt) und Donnerstag, 30. Mai (Fronleichnam) bleibt das L6 geschlossen.
„Fenster. Fenster“
Zehn Künstlerinnen und Künstler widmen sich dem Bild
im Bild
3. Mai bis 16. Juni
Kunsthaus L6
Lameystr. 6
79108 Freiburg
0761/ 5038704
http://www.freiburg.de/pb/,Lde/230811.html
So zeigen etwa Miriam Böhms Fotografien verschachtelte Ansichten von Bildern, die es fast unmöglich machen, zwischen dem Gesamtbild und den einzelnen Ausschnitten eine klare Unterscheidung zu treffen. Denn kein Bild wird so gezeigt wie es entstanden ist, als frontale Ansicht, sondern immer in Ausschnitten schräg fotografiert und anschließend collagiert. Auf den zweiten Blick ergeben sich so verwirrende Raumbezüge.
Eine anders herbeigeführte Irritation betreibt das Künstlerpaar Oliver Cieslik und Barbara Schenk mit ihren digitalen Arbeiten, die immer neue Verschiebungen von Realität und Fiktion hervorbringen. Der Betrachter bekommt keine sichere Orientierung an die Hand, um entscheiden zu Page können, ob sich noch Realitätssplitter darin befinden oder alles einen virtuellen Ursprung hat. Die Künstlerin Claudia Kugler spielt mit dem Verhältnis von Innen und Außen. Dabei ist die Zwischenzone, eigentlich der Rahmen, als eigener Bildinhalt präsent und verbindet sich mit dem abstrakten inneren Bildinhalt. Die Malereien von Klaus Merkel dagegen lassen gestaffelte Bilder im Bild auf abstrakt angedeuteten Raumbezügen tanzen, so dass sie sich vom Bildgrund zu lösen scheinen und vor das Bild treten.
Die Vitrinen und Ausstellungsansichten in den Bleistiftzeichnungen von Achim Sakic schaffen einen direkten Bezug zu der Arbeit des Kurators. So zeichnet er fiktive Zusammenstellungen von Gegenständen und Kunstwerken anderer Künstler, die in Vitrinen hinter Glas zu kunstarchäologischen Archivkästen werden oder er simuliert Ausstellungssituationen, die nie Dagewesenes dokumentieren.
Mit Miriam Böhm, Cieslik und Schenk, Alexander von Falkenhausen, Claudia Kugler, Klaus Merkel, Alfred Müller, Marcus Neufanger, Achim Sakic, Christoph Westermeier. Der Eintritt ist frei, Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.
Öffnungszeiten: donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Am Donnerstag, 9. Mai (Christi Himmelfahrt) und Donnerstag, 30. Mai (Fronleichnam) bleibt das L6 geschlossen.
„Fenster. Fenster“
Zehn Künstlerinnen und Künstler widmen sich dem Bild
im Bild
3. Mai bis 16. Juni
Kunsthaus L6
Lameystr. 6
79108 Freiburg
0761/ 5038704
http://www.freiburg.de/pb/,Lde/230811.html
Donnerstag, 25. April 2013
Kultursommer im Schloss
Freiburg.- Über 40 Mal Musik, Theater, Literatur und Kinderspass stehen vom 24. Mai bis 7. Juli auf dem Programm des neunten Ebneter Kultursommers, zu dem das historische Schloss Ebnet im gleichnamigen Freiburger Stadtteil seine Pforten öffnet. Geboten wird unter anderem die süddeutsche Premiere des weltweit gefeierten Aktionstheaters Pan.Optikum mit Shakespeares „Der Sturm“. Pan.Optikum ist eine Mischung aus Theater, Musik, Akrobatik und Lichtshow, zu sehen am 4. und 7. Juli um 21 Uhr. „Eine solch außergewöhnliche Produktion open-air zu erleben, wird unvergesslich“, ist sich Johann Rack vom Programmteam sicher. Vor allem große Stadtrauminszenierungen, wie etwa für die Fußball-WM 2006, sind für das Ensemble charakteristisch.
Orientalisches Erzähltheater trifft auf Zirkus Parmesani
Bea von Malchus ist eine Koryphäe auf dem Gebiet des Soloerzähltheaters. Am 5. Juli gastiert sie um 20 Uhr in der Schlossscheune mit der orientalischen Liebesgeschichte „Das Bazilikonmädchen“. Mit verschwenderischer Mimik und gewandtem Wortwitz begeistert Bea von Malchus seit Jahren das Publikum. Längst treu sind kleine Besucher dem Kindertheater Budenzauber, dass am 16. Juni um 15 Uhr mit der Inszenierung „Zirkus Parmesani“ in der Schlossscheune bereits zum zweiten Mal dabei ist. Dann heißt es Manege frei auch wenn alle Tiere krank sind. Zirkusdirektor Archimbaldo Parmesani, Clown Schlupf und die Kunstreiterin Carlotta versuchen die Vorstellung zu retten. Ob das gelingt?
Alexis Zorbas und Christoph Meckel
Anlässlich der 50jährigen Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Innsbruck wird unter dem Titel „Alexis Zorbas“ am 30. Juni um 16.30 Uhr ein Galakonzert im Schlosspark aufgeführt. Rund 200 Musiker, bestehend aus fünf Chören aus Innsbruck und Deutschland sowie zwei Musiker aus Griechenland, werden unter der Leitung von Rainer Pachner ursprüngliche kretische Musik und griechische Folklore zum Besten geben. Das mitreißende große Chor- und Orchesterwerk, komponiert von Mikis Theodorakis, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis, der 1883 auf Kreta geboren wurde und 1957 in Freiburg starb. Die berühmte Verfilmung mit Anthony Quinn zählt zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Literatur und Theater kommen auch in diesem Jahr beim Ebneter Kultursommer nicht zu kurz. Der mehrfache Literaturpreisträger Christoph Meckel liest am 1. Juni um 20 Uhr in der Schlossscheune aus seinem Buch „Dunkler Weltteil“ und seinen Gedichten. Die Mauerbrecher geben mit ihrer Impro-Show am 28. Juni um 20 Uhr in der Schlossscheune einen Querschnitt durch alle Formen des Improvisationstheaters, bei dem das Publikum die Themen bestimmt.
Der Ebneter Kultursommer bietet eben nicht nur ein Forum für bekannte und neue Gesichter sondern auch für regionale und internationale Talente.
Programm
Alle Veranstaltungen sind unter www.ebneter-kultursommer.org zu finden.
Änderungen vorbehalten
Vorverkauf
Karten sind erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen der Badischen Zeitung sowie in der Postservice-Filiale Freiburg-Ebnet, Schwarzwaldstraße 235, Telefon 0761 – 611 67 29. Online gibt es Karten unter www.badische-zeitung.de oder www.reservix.de.
Kontakt Veranstalter
Ebneter KulturSommer e.V.
Schloss Ebnet
Schwarzwaldstraße 278
79117 Freiburg
Tel und Fax. 07 61 – 69 67 71 58
info@ebneter-kultursommer.org
www.ebneter-kultursommer.org
Orientalisches Erzähltheater trifft auf Zirkus Parmesani
Bea von Malchus ist eine Koryphäe auf dem Gebiet des Soloerzähltheaters. Am 5. Juli gastiert sie um 20 Uhr in der Schlossscheune mit der orientalischen Liebesgeschichte „Das Bazilikonmädchen“. Mit verschwenderischer Mimik und gewandtem Wortwitz begeistert Bea von Malchus seit Jahren das Publikum. Längst treu sind kleine Besucher dem Kindertheater Budenzauber, dass am 16. Juni um 15 Uhr mit der Inszenierung „Zirkus Parmesani“ in der Schlossscheune bereits zum zweiten Mal dabei ist. Dann heißt es Manege frei auch wenn alle Tiere krank sind. Zirkusdirektor Archimbaldo Parmesani, Clown Schlupf und die Kunstreiterin Carlotta versuchen die Vorstellung zu retten. Ob das gelingt?
Alexis Zorbas und Christoph Meckel
Anlässlich der 50jährigen Städtepartnerschaft zwischen Freiburg und Innsbruck wird unter dem Titel „Alexis Zorbas“ am 30. Juni um 16.30 Uhr ein Galakonzert im Schlosspark aufgeführt. Rund 200 Musiker, bestehend aus fünf Chören aus Innsbruck und Deutschland sowie zwei Musiker aus Griechenland, werden unter der Leitung von Rainer Pachner ursprüngliche kretische Musik und griechische Folklore zum Besten geben. Das mitreißende große Chor- und Orchesterwerk, komponiert von Mikis Theodorakis, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis, der 1883 auf Kreta geboren wurde und 1957 in Freiburg starb. Die berühmte Verfilmung mit Anthony Quinn zählt zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Literatur und Theater kommen auch in diesem Jahr beim Ebneter Kultursommer nicht zu kurz. Der mehrfache Literaturpreisträger Christoph Meckel liest am 1. Juni um 20 Uhr in der Schlossscheune aus seinem Buch „Dunkler Weltteil“ und seinen Gedichten. Die Mauerbrecher geben mit ihrer Impro-Show am 28. Juni um 20 Uhr in der Schlossscheune einen Querschnitt durch alle Formen des Improvisationstheaters, bei dem das Publikum die Themen bestimmt.
Der Ebneter Kultursommer bietet eben nicht nur ein Forum für bekannte und neue Gesichter sondern auch für regionale und internationale Talente.
Programm
Alle Veranstaltungen sind unter www.ebneter-kultursommer.org zu finden.
Änderungen vorbehalten
Vorverkauf
Karten sind erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen der Badischen Zeitung sowie in der Postservice-Filiale Freiburg-Ebnet, Schwarzwaldstraße 235, Telefon 0761 – 611 67 29. Online gibt es Karten unter www.badische-zeitung.de oder www.reservix.de.
Kontakt Veranstalter
Ebneter KulturSommer e.V.
Schloss Ebnet
Schwarzwaldstraße 278
79117 Freiburg
Tel und Fax. 07 61 – 69 67 71 58
info@ebneter-kultursommer.org
www.ebneter-kultursommer.org
Montag, 22. April 2013
Vom Mann, der Amerika taufte und seiner Zeit
Buchtrailer zu "Der Kartograph"
Freiburg.- Amerika und die Rheinregion verbindet mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Was genau, zeigt die neue Ausstellung „Oberrheinischer Humanismus und Geographie. Martin Waldseemüller und die Entdeckung der Neuen Welt“, die von Samstag, 20. April, bis Sonntag, 2. Juni, im Freiburger Museum für Stadtgeschichte zu sehen ist. Das 15. und 16. Jahrhundert war eine Epoche des Aufbruchs. Die Rückbesinnung auf die Antike führte zu einer kulturellen Blüte, die sich nicht nur in den Geisteswissenschaften spiegelte: Die transatlantischen Entdeckungen brachten auch spannende Entwicklungen in Geographie und Kartographie mit sich. Befeuert wurde diese Entwicklung noch durch die junge Buchdruckerkunst.
Die Laufenburger Autorin Petra Gabriel hat in ihrem Roman "Der Kartograph", der 2007 im Freiburger Verlag Josef Knecht erschienen ist, ein lebendiges Bild des Mannes gezeichnet, der zusammen mit seinem Freund Matthias Ringmann zum Taufpaten Amerikas geworden ist. Martin Waldseemüller bewegte sich in den Kreisen der Freiburger, Straßburger und Basler Humanisten und hatte engen Kontakt zu großen Druckerfamilien, wie dem Basler Geschlecht der Amerbach. Der "Kartograph" ist in einer überarbeiteten Fassung unter dem Titel "Der Kosmograph oder die Karte des Martin Waldseemüller" inzwischen als eBook im Kindlestore zu haben.
Die Freiburger Präsentation zeigt zahlreiche Original-Dokumente aus der Zeit dieser bahnbrechenden Aufbrüche. Zu sehen ist unter anderem Martin Waldseemüllers berühmter Faltglobus (1507) aus der Historischen Bibliothek Offenburg, auf dem die „Neue Welt“ erstmals als „America“ bezeichnet wird. Weltweit sind nur fünf Exemplare bekannt. Ausgestellt ist auch eine originalgetreue Nachbildung der Weltkarte des wohl aus Wolfenweiler stammenden Kartografen, die als „Taufschein Amerikas“ gilt. Zusammen mit dem ergänzenden Begleitband „Cosmographiae introductio“ von Matthias Ringmann bilden diese Exponate den Kern der Ausstellung.
Das spektakuläre Kartenwerk wird durch weitere Objekte mit internationaler aber auch regionaler Bedeutung ergänzt. Die Reaktionen, die die transatlantischen Entdeckungen in der Gelehrtenwelt Europas hervorriefen, werden ebenfalls thematisiert.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts „Humanismus am Oberrhein“ statt, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Basel, Freiburg, Mulhouse und Straßburg zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch Interreg IV finanziert, ein EU-Förderprogramm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Die Sonderausstellung ist zweisprachig (deutsch/französisch) aufgebaut. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass ist er frei.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite www.humanismus-am-oberrhein.eu.
Rahmenprogramm
Führungen
Freitag, 26.4. / 10.5. / 17.5. / 24.5., jeweils 12.30 Uhr
Sonntag, 28.4. / 19.5. / 26.5., jeweils 11 Uhr
„Oberrheinischer Humanismus und Geographie“
Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt
Führungen mit Vortrag
Dienstag, 30.4., 17 Uhr
„Wissenskultur und Medialität im Umbruch. Gregor Reischs
Margarita Philosophica (1503)“, Führung mit Prof. Wolfgang
Kofler, anschl. Vortrag von Prof. Felix Heinzer in der
Universität. Treffpunkt: Museum für Stadtgeschichte
Kosten: 6 Euro
Montag, 13.5., 17 Uhr
„Die Geographie des Ptolemaios – ein modernes Bild der
antiken Welt“, Führung mit Prof. Wolfgang Kofler, anschl.
Vortrag von Dr. Florian Mittenhuber in der Universität
Treffpunkt: Museum für Stadtgeschichte
Kosten: 6 Euro
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.
Humanismus und Geographie am Oberrhein
Werke von Waldseemüller
20. April, bis Sonntag, 2. Juni zu sehen.
Museum für Stadtgeschichte
79098 Freiburg
Münsterplatz 30
Tel: 0049-761 201 ext. 2515
www.museen.freiburg.de
Montag, 8. April 2013
Bhutan
![]() |
| Bodhisattva Avalokitesvara, Tibet/Bhutan, 17./18. Jahrhundert, Foto: Axel Kilian |
Lange Zeit war das vom Buddhismus geprägte Land mit seiner einzigartigen Geschichte für die westliche Welt verschlossen und daher kaum fremden Einflüssen ausgesetzt. Eine Öffnung erfolgte erst in den 70er Jahren. 2008 wurde das politische Konzept des „Bruttonationalglücks“ als Staatsziel in der Verfassung verankert. Im Vordergrund stehen demnach Umweltschutz, eine nachhaltige, sozial gerechte Entwicklung des Landes und das Bewahren kultureller Werte, weniger das Wirtschaftswachstum. Die Ausstellung wurde vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe konzipiert und hat nun ihre zweite Station in Freiburg. Tierpräparate, Fotos und Illustrationen zeigen den Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt des Naturparadieses. Die Besucherinnen und Besucher können aber auch den Spuren geheimnisvoller Fabelwesen folgen – zum Beispiel denen des Donnerdrachens, dem Namensgeber Bhutans, oder des sagenumwobenen Yeti.
Exponate der Ethnologischen Sammlung des Freiburger Naturmuseums ergänzen die Ausstellung und dokumentieren das kulturelle, politische und religiöse Leben Bhutans. Ritualgegenstände wie Statuen, Gebetsbuch, Tempeltrompete, Seidenbild mit Motiven des Glaubens oder Gebetsmühle veranschaulichen die buddhistische Religion und Fotos von Roland Bentz und Eugen Schuker geben Einblicke in den Alltag des Königreichs. Mitmach-Angebote, Spiele und Hörstationen laden zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Schau ein.
Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 16. Februar 2014. Das Naturmuseum, Gerberau 32, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Unter 18 Jahren und mit Museumspass ist er frei. Informationen zum Begleitprogramm finden Sie unter www.freiburg.de/museen. Für Gruppen, Schulen und Kindergärten wird ein Vermittlungsprogamm angeboten, Beratung und Buchung sind telefonisch unter 0761 / 201-2504 oder per Mail an axel.demuth@stadt.freiburg.de möglich.
Von Schmetterlingen und Donnerdrachen - Natur und
Kultur in Buthan
Neue Ausstellung von Naturmuseum und Ethnologischer
Sammlung
bis 16. Februar 2014
Naturmuseum und Ethnologische Sammlung
Gerberau 32
79098 Freiburg im Breisgau
Tel.: 0761 / 201-2566
naturmuseum@stadt.freiburg.de
Freitag, 29. März 2013
Als das Mammut zu schwitzen begann
Freiburg.- Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Tipp für die Ostertage, in diesem Fall die laufende Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg(ARCO):"Als das Mammut zu schwitzen begann" - Kinder und Familien erleben hier die Steinzeit vom 21. März bis 3. November, Ausprobieren ist ausdrcklich erwünscht Spätestens seit den Ice Age-Filmen 2002ff weiß (fast) jedes Kind, welche Mühsal der – damals noch nicht vom Menschen gemachte – Klimawandel den Mammuts bereitet hat. Dieses Thema greift nun die Kinderausstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann“ auf, die zu einer spannenden Reise in die Steinzeit einlädt. Speziell für Kinder und Familien konzipiert, zeigt sie die Folgen der Klimaerwärmung vor 12.000 Jahren auf das Leben der steinzeitlichen Menschen: Aus umherziehenden Jägern wurden sesshafte Bauern.
Originalfunde aus der Steinzeit entführen das Publikum in diese weit zurückliegende Epoche. Aus der Eiszeit stammen Jagdwaffen mit Spitzen aus Feuerstein, kunstvoll geschnitzter Schmuck aus Muscheln oder Elfenbein und Knochenpfeifen von durchdringendem Klang. Erntemesser aus Feuerstein und Tongefäße zum Lagern und Kochen der Feldfrüchte legen Zeugnis vom Leben in der Warmzeit ab. Unter den Exponaten sind Leihgaben des Landesamtes für Denkmalpflege in Hemmenhofen, des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz und des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe. Alle werden in besonders niedrigen Vitrinen präsentiert, damit Kinder selbständig auf Entdeckungsreise gehen können. Ausprobieren ist in der Ausstellung erwünscht: Nischen in einer Höhle bergen steinzeitliche Materialien, die ertastet und erraten werden können. Nachbildungen von Feuersteinwerkzeugen liegen zum Anfassen bereit, selbst der Klang von Musikinstrumenten ertönt auf Wunsch.
Wie unsere jungsteinzeitlichen Vorfahren können Kinder und Erwachsene Mehl auf einem Stein mahlen oder einen Faden aus Wolle spinnen. Selbst geritzte Tierbilder auf Schieferplatten sind während der Ausstellung in einer Galerie zu bewundern. Auf sechs Quadratmetern vermittelt ein Playmobil-Modell ein anschauliches Bild vom Leben in der Steinzeit: In der eiszeitlichen Steppenlandschaft gehen die Menschen auf Rentierjagd. Die Wände ihrer Höhlen sind mit bunten Tierbildern verziert. Jenseits des Berges ist bereits die Warmzeit angebrochen. Auf den Feldern wird gearbeitet und im Dorf entsteht ein neues Haus.
Neu im umfangreichen Begleitprogramm sind Kinoabende mit Mammut, Faultier und Co. sowie experimentelle Workshops mit Spezialisten. Abwechslungsreiche Angebote für Schule und Kindergarten können unter Tel. 0761/201-2500 oder per Mail an angelika.zinsmaier@stadt.freiburg.de gebucht werden, wegen der beschränkten räumlichen Kapazitäten müssen sich Klassen auch ohne Buchung anmelden. Informationen über Ausstellung und Begleitprogramm stehen unter www.freiburg.de/museen. Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4, ermäßigt 3 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Als das Mammut zu schwitzen begann: Kinder und Familien
erleben die Steinzeit
21. März bis 3. November
Archäologisches Museum Colombischlössle
Freiburg
Rotteckring 5
www.freiburg.de/museen
Dienstag, 26. März 2013
Frühlingsgefühle
![]() |
| Narzissen in der Freiburger Urachstraße: Quelle: Annette Merkenthaler |
In den nächsten Wochen werden die inzwischen ausgebleichten Narzissen der Freiburger Künstlerin Annette Merkenthaler ein letztes Mal in ihrer Blütenpracht zu sehen sein. Seit Herbst 2006 zierten die Abbilder von Narzissen, welche Wind und Wetter ausgesetzt waren, die Bäume entlang der Urachstraße.
Die Narzissen in den Bäumen waren von Anfang an ein zeitlich begrenztes Experiment des Kulturamts: regelmäßig bietet es Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bei temporär wechselnden Interventionen im öffentlichen Raum aktiv zu werden und ihre Kunstwerke auszustellen.
Abgesehen von Annette Merkenthaler haben bisher auch Thaddäus Hüppi und Astrid Hohorst an diesem Projekt teilgenommen. Im Sommer diesen Jahres wird ein weiterer Künstler mit einer neuen Skulptur das Erscheinungsbild der Urachstraße verändern.
Das Kulturamt wurde beim Projekt „Kunst in der Urachstraße“ von den Fachleuten des Garten- und Tiefbauamts sowie des Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre tatkräftig unterstützt. Mehr: www.freiburg.de/pb/,Lde/477072.html
Abonnieren
Posts (Atom)
Allerlei Zweifel in der Eifel
Wer noch immer glaubt, Liebe und Mordlust haben nichts miteinander zu tun, wird vom Leben manchmal eines Besseren belehrt. Und wenn dann auc...
-
Robert Schneider, 100 Frauen, 2008. Quelle: Kulturamt Waldshut B onndorf.- „Die Ausstellung „Robert Schneider: Mit einem schwarzen Pinsel...
-
Bildlegende:Emil Nolde, Herbstmeer XI, 1910 Öl auf Leinwand, 70 x 89,5 cm Kunsthaus Zürich © 2009 Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde Zürich...
-
Wer noch immer glaubt, Liebe und Mordlust haben nichts miteinander zu tun, wird vom Leben manchmal eines Besseren belehrt. Und wenn dann auc...









